Augustinerkirche Thomas von Villanova Lauingen

Die ehemalige Augustinerkirche ist dem heiligen Thomas von Villanova OESA geweiht. Ende des 13. Jahrhunderts ließen sich die Chorherren des Augustinerordens in Lauingen nieder. Schon damals errichteten die Augustiner für ihr Kloster auch eine Kirche.

Die Augustinerkirche Thomas von Villanova zu Lauingen

1522 predigte der Prior der Augustiner öffentlich die Lehren Luthers. 1540 traten die Augustiner ihr Kloster an die Stadt Lauingen ab, woraufhin 1542 die evangelische Kirchenordnung eingeführt wurde. 1656 erfolgte die Wiederbesetzung des Augustinerklosters.

Auf den Resten der Vorgängerkirche errichteten die Augustiner 1716 einen Barockbau, der 1790 im Brand unterging. Bereits 1791 wurde der Wiederaufbau der bis heute bestehenden Kirche beantragt.
Aus dieser Zeit schmücken die Augustinerkirche bedeutende Deckenfresken von Johann Baptist Enderle (1725 - 1798).

Am 1. September 1802 wurde im Zuge der Säkularisation in Bayern die Verwaltung des Klosters kurfürstlich-bayerischen Beamten übertragen. Die endgültige Aufhebung des Augustinerklosters erfolgte am 20. März 1804.
Ab 1840 diente das Augustinerkonvent als Lehrerbildungsanstalt, die später in das heutige Albertusgymnasium überging (zeitweise beherbergte das Konvent auch ein Schülerinternat).

Die Augustinerkirche ist bis heute im Besitz des Freistaates Bayern.

Innenansicht der Augustinerkirche zu Lauingen