St. Blasius Faimingen

Das Dorf Faimingen - wie Lauingen eine alemannische Gründung - wurde auf dem Gelände einer römischen Dorfanlage mit einem militärischen Kastell errichtet (Phoebiana).

St. Blasius Faimingen

Urkundlich erstmals genannt ist Faimingen im Jahr 1175. Knapp hundert Jahre später gründeten die damaligen Ortsherren, die Herren von Faimingen, die Pfarrei; die damals erichtete Kirche wurde St. Blasius geweiht.

Es war ein Kirchlein, das mehr Platz als das heutige einnahm: Es stand, zusammen mit dem Pfarrhof, direkt am Hochufer der Brenz. Durch mehrere Uferabbrüche wurde das Gotteshaus im Lauf des 17. Jahrhunderts jedoch immer baufälliger, schließlich stürzten der Turm sowie der Westteil der Kirche ganz ein.

1709 entschloss man sich zum Abbruch und zum Neubau der heutigen Kirche in der Dorfmitte; den Entwurf hierzu fertigte vermutlich Johann Windschmidt. Die barocke Innenausstattung kam etwa um das Jahr 1740 hinzu.

Die Pfarrei verlor im 19. Jahrhundert ihre Selbständigkeit: 1818 wurde sie Filiale der Pfarrei Echenbrunn; heute wird die Seelsorge in Faimingen von Lauingen aus verrichtet.

Innenansicht St. Blasius Faimingen