St. Vitus Veitriedhausen

Der Ort Veitriedhausen wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts zum erstenmal urkundlich genannt; damals hieß er noch „secundum Rithhusen“, das zweite Riedhausen; später wird er auch als „oberes Riedhausen“ bezeichnet.

St. Vitus Veitriedhausen

Im Lauf der Zeit setzte sich dann - wie bei Frauenriedhausen - die Bezeichnung nach dem St. Vitus, dem Patron der Kirche, durch.

Die Kirche wurde erstmals im Jahr 1393 erwähnt, sie war zunächst Filiale der Pfarrei Gundelfingen.

Die Verwendung der alten Grundmauern zog sich über Jahrzehnte hin: Erst 1684 wurden die Arbeiten an der Kirche abgeschlossen. Weitere Umbauten im 18. Jahrhundert führten zum heute bestehenden Kirchenbau, die Innenausstattung des Gotteshauses entstammt den Jahren 1860 bis 1866.
1929 wurde die Filialkirche Veitriedhausen der Pfarrkuratie Frauenriedhausen unterstellt; nachdem die politische Gemeinde im Jahr 1978 nach Lauingen eingemeindet wurde, wird heute auch die Kirchengemeinde St. Vitus von Lauingen aus betreut.

Auch hier erfolgte - nach gründlicher Sanierung - die zusätzliche Einfügung eines Volksaltares im Jahr 2000 unter dem damaligen Stadtpfarrer Lothar Schinke.

Innenansicht St. Vitus Veitriedhausen