Frauenbund

Liebe Pfarrgemeinde, die zahlreichen Besucher ließen den Adventsbasar des Missionskreises zu einem vollen Erfolg werden. Allen Frauen, die durch ihre vielfältigen Bastel- und Handarbeiten die schönen Adventskränze und –ge­stecke herstellten und sonstige zusätzlichen Tätigkeiten verrichteten, sei ein dankbares Vergelt’s Gott zugesprochen. Der Frauenbund dankt den vielen Kaffeegästen. Den fleißigen, großzügigen Bäckerinnen gebührt ein herzliches Dankeschön. Eine derartige Unterstützung motiviert die beiden Veranstaltungsgruppen für den nächsten Basar.    Ihr Missionskreis und Frauenbund

 

Jahreshauptversammlung am 15. Juni 2016
neu gewählt wurden:
Teamsprecherinnen: Marianne Keller (Kassier)
Bärbel Dick ( Kontakt Landfrauenvereinigung)
Waltraud Hindelang (Schriftführerin)
Beisitzerinnen: Nicole Haser ( Kontakt Mutter-Kind-Gruppe)
Elisabeth Geissler
Anna Bagi
Kontaktpersonen und Delegierte: Ingrid Schelle (Hausfrauenvereinigung)
Marlene Aichele (Ersatzdelegierte)
Marianne Sigel (Delegierte)

Recht herzlichen Dank an die ausscheidenden langjährigen Vorstandsmitglieder Ludwina Burger, Rosmarie Richter, Brigitte Preus u. Marianne Rotter für Ihren Einsatz zum Wohl des Frauenbundes !

 

Wenn Sie unsere Arbeit aktiv oder passiv unterstützen wollen und/oder neue Ideen für den Kath. Frauenbund haben, so wenden Sie sich doch an die Sprecherin oder eine der Vorstandsfrauen.

 

30 Jahre aktiv im Katholischer Frauenbund
30 Jahre aktiv im Katholischen Frauenbund und davon 10 Jahre erste Vorsitzende - das war Anlass für die Jahreshauptversammlung des Frauenbundes Oberstaufen, Ludwina Burger zur Ehrenvorsitzenden zu ernennen. In ihrer Laudatio hob Renate Specht, stellv. Zweigvereinsvorsitzende, besonders hervor, dass Ludwina Burger in den vergangenen Jahren immer der "Motor" aller Aktivitäten war. Ob Plätzchenbacken in den Allerheiligenferien, Faschingskränzle, Behindertenfest, Vorträge oder Ausflüge organisieren, Kaffee und Kuchenverkauf bei Pfarrfesten und Adventsmärkten, Blumenteppichlegen - Ludwina Burger arbeitete immer selber an vorderster Front und konnte durch ihre freundliche aber bestimmte Art immer viele Helfer und Helferinnen zum Mitmachen begeistern. Die lobenden und ehrenden Worte, der langanhaltende Applaus zu ihrer Ernennung als Ehrenvorsitzende, der Blumenstrauß und ein Reisegutschein als Geschenk für sie und ihren Mann Hans-Karl zeigten ihr, dass ihr Engagement für dieses Ehrenamt volle Anerkennung fand.

  Der Katholische Frauenbund stellt sich vor:

Nach dem 1. Weltkrieg bildeten sich überall in Deutschland Frauenverbände, um Frauen gleiche Bildungs und Verdienstchancen zu ermöglichen. Warum?

In den harten Kriegsjahren hatten Frauen gelernt ihren „Mann“ zu stehen, mußten sie doch den Mann und Vater ersetzen. Sie lernten schnell, daß sie ohne qualifizierte Ausbildung nur ausgenutzt wurden und sich gegenseitig fördern und stärken mußten, um allmählich eine gleichberechtigte Partnerschaft mit ihren Männern zu erreichen. Wer erinnert sich heute noch daran, daß es Jahrzehnte dauerte, bis Mädchen studieren durften, Frauen das Wahlrecht erhielten, daß Männer bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts eine eigenständige Berufstätigkeit der Frau verbieten konnten und allein verfügungsberechtigt über das Familieneinkommen, einschließlich des von der Frau erarbeiteten bestimmen konnten?

So fand am 9. März 1919 in Oberstaufen eine erste Frauenversammlung statt mit dem Ziel einen Zweigverein des Katholischen Frauenbunds am Ort zu gründen.Unter der Leitung von Herrn Pfarrer Geiger aus Ebratzhofen gelang es, einen Verein mit 134 Mitgliedern zu gründen. Erste Vorsitzende wurde Frau Maria Haug und Geistlicher Beirat wurde Kaplan Knolt.

Es wurden Bildungsveranstaltungen geplant und durchgeführt und es entwickelte sich eine rege soziale Tätigkeit. In den nächsten Jahren erfreute sich der junge Verein an wachsenden Mitgliederzahlen. Er konnte 1928 bereits die stolze Zahl von 206 Mitgliedern verzeichnen.

Das dritte Reich brachte nicht nur den kirchlichen Verbänden das Aus, alles was sich nicht „gleichschalten“ ließ, wurde verboten. So dauerte es bis 1949 , bis sich der Frauenbund mit 65 Frauen neu formierte. Am 13. April begann mit Magdalene Rief die Neuzeit unseres Zweigvereins. Es gab damals auch eine sehr aktive „Jungmädchengruppe“, die sich in vielfältiger Weise engagierte. 1986 hatte der Zweigverein wieder 200 Mitglieder.

Frauenbund heute: Als Verband setzt er sich weiter dafür ein, die Gleichberechtigung der Frauen zu fördern und zu fordern. Frauenbund setzt sich dafür ein, daß Berufstätigkeit und Familie vereinbar sind, daß Frauen sich auch untereinander gegenseitig helfen und stützen, daß sie Kontakt aufnehmen mit anderen Verbänden und so ein Netz knüpfen, in dem sich Frauen aller Generationen und Erfahrungen einbringen. Weltweit sind die Kontakte gegen Mädchen – und Frauenhandel, für körperliche Unversehrtheit von Frauen usw.

Im Ort setzt sich unser Zweigverein für viele soziale Belange ein: Besuchsdienste bei alten und kranken Mitbürgern, finanzielle Unterstützung bei plötzlichen Notlagen, Mithilfe bei Pfarrfest und Weihnachtsbazar; der Erlös der Cafeteria bei diesen Veranstaltungen geht regelmäßig an Projekte, die Frauen unterstützen oder wird für dringende Anschaffungen in unserer Pfarrei genutzt, die dann auch wieder allen zu Gute kommen. Geselligkeit und Freude dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen. Bei Festen, Ausflügen und Wanderungen haben wir immer viel Spaß. Beliebt ist auch unsere Nikolausfeier im Altenheim. Zu aktuellen Themen bieten wir auch ab und zu einen Vortrag an. Alle Veranstaltungen unseres Zweigvereins sind öffentlich und wir freuen uns immer wieder, wenn wir unter den Gästen neue Gesichter entdecken.

Hinweis:
Der Mitgliedsbeitrag beträgt 20,00 €, für Porto kommen 4,50 € dazu, insgesamt sind ab 2010 24,40 € zu zahlen.

 

Unser  Jahresprogramm für 2018

 16.05.

 14.30 Uhr

 Maiandacht  in der Bartholomäus-Kapelle in Zell

 

 

 anschl. Jahreshauptversammlung im Haus Geissler

 30.05.

 18 Uhr

 Teppich legen für Fronleichnam

 

 

 im Franziskus-Saal

 

 

 

 20.06.

 08.00 Uhr

Jahresausflug

 

 

 Treffpunkt am Bahnhof

 

 

 

12.09.

14.30 Uhr

Friedenswallfahrt zur Kapelle nach Kalzhofen,
Start an der Pfarrkirche (Mitfahrmöglichkeit im PKW)
Gottesdienst in der Kapelle mit anschl. Einkehr

19.09.

15.00 Uhr

Kranken-Gottesdienst mit Krankensalbung, anschl. Kaffee und Kuchen, Seniorenzentrum St. Elisabeth

17.10.

18.00 Uhr

Gestalteter Oktober- Rosenkranz, in der Lourdes-Kapelle (Schloßstraße)

 

31.10.

09.00 Uhr

Gedenkgottesdienst für verst. Mitglieder und ihre Angehörigen, Friedhofskapelle St. Martin

06.12.

14.30 Uhr

Nikolausfeier für die älteren Mitmenschen im Caritas-Seniorenzentrum St. Elisabeth