Spiritualität

Herzlich willkommen!

Nehmen Sie sich Zeit für die wichtigen Fragen in Ihrem Leben.

Hören Sie in sich hinein, um Ihren inneren Weg zu finden.

Genießen Sie die Impulse der nächsten Seiten.

Anderen Menschen zum wahren Selbstverständnis zu verhelfen ist wohl einer der schwersten und wichtigsten Dienste, die ein Mensch seinem Mitmenschen erweisen kann. Ernst Schering

Spiritualität umfasst die Geisteshaltung eines Menschen, den Geist, die Antriebskraft, aus der er lebt. Neben den Aktiviäten in einer Pfarrgemeinde ist diese Säule des Glaubens ebenso wichtig. Die Spiritualität ist die innere Mitte meines Christseins. Fehlt sie, werde ich zur leeren Hülse, die vielleicht nach außen gut da steht, aber irgendwann zusammen bricht. 5 verschiedene Bereiche einer Pfarrgemeinde sind in den folgenden Punkten aufgeführt, aus denen ich für meine eigene Spiritualität schöpfen kann. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollkommenheit.

1. Die Bibel

2. Das Kirchenjahr

3. Die gottesdienstlichen Veranstaltungen

4. Das persönliche Gebet

5. Die Exerzitien

Die Bibel ist die Grundlage unseres geistlichen Lebens. In ihr spricht Gott zu uns Menschen. Natürlich ist sie von Menschenhand geschrieben. Wer sie aber schon einmal gelesen hat und von ihrem Wort in den Bann gezogen wurde, weiß, wie sehr sie das Leben eines Christen prägen kann. Viele Menschen lesen nicht in der Bibel, weil sie das Buch der Bücher nicht verstehen. Als Hilfe dazu gibt es in unserer Pfarrgemeinde das Bibelgespräch und den Bibelabend. Außerdem helfen zahlreiche Bücher über die Bibel weiter. Wichtig ist es auch, selbst die Bibel zur Hand zu nehmen und gezielt Texte auf sich wirken zu lassen. Allein das Hören bringt uns im Glauben voran. Jesus spricht zum Beispiel öfter den Satz: "Fürchtet euch nicht". Diese positive Zusage Gottes kann mein Leben begleiten. Schreiben sie sich solche Zentralsätze auf ein kleines Kärtchen und heften Sie es an ihren Spiegel. So begleitet dieser Satz ihren Tag oder Monat. Alexander Raum Wichtig ist: Ich muss nicht alles in der Bibel verstehen. Ich kann manches liegen lassen, wozu ich jetzt noch keinen Zugang finde. Ich kann zwar alles in der Bibel lesen, behalte aber das, was mir in meinem Leben gut tut. Auf Grund meiner Lebenserfahrung sprechen mich die jeweiligen Bibelstellen auch unterschiedlich an. Fangen sie ganz langsam an in der Bibel zu lesen. Nehmen sie sich zum Beispiel das Markusevangelium vor und verweilen sie bei ihm. Sie finden es im Neuen Testament. Schauen sie im Inhaltsverzeichnis nach. Das Markusevangelium ist das kürzeste Evangelium. Evangelium bedeutet so viel wie "Frohe Botschaft". Es ist die Botschaft vom Tod und von der Auferstehung Jesu. Markus schreibt als erster Evangelist im Jahre 50 n. Chr.. Jesus war somit ca. 20 Jahre tot. Markus schreibt deshalb am ursprünglichsten über die Person Jesu. Er stellt sich die Frage: Wer ist dieser Jesus aus Nazaret? Er schreibt sein Evangelium für Erwachsene, die sich in der damaligen Zeit taufen lassen und somit Christen werden wollten. Sie beschäftigt diese Frage wohl am meisten. Wenn sie Fragen haben, rufen sie an:
Johannes Baur, Gemeindereferent, Tel.: 08432/366 Wenn sie das Markusevangelium einmal ganz lesen, wird ihnen folgendes auffallen: Bei Markus gibt es keine Geschichten aus der Kindheit Jesu. Markus erzählt von Jesus als er erwachsen war und mit seiner Sendung im Alter von ca. 30 Jahren begann. Markus endet sein Evangelium mit der Erzählung vom leeren Grab. Den auferstandenen Jesus sehen die Jünger nicht. Das Reich Gottes bricht ganz schnell und heftig durch Jesus über die Menschen herein. Ort dieses Geschehens ist Galiläa, die Gegend am See Genezaret. Hier geschieht alles Gute. Jesus hält hier seine Reden und tut viele Wunder. Achten sie darauf wie Jesu Botschaft bei den Menschen ankommt. Mengen versammeln sich, um ihn zu hören. Aber auch Gegner formieren sich. Als erster bekennt sich Petrus zu Jesus: Du bist der Messias! Dann macht sich Jesu auf den Weg nach Jerusalem. Je weiter er nach Jerusalem kommt, um so ernster wird seine Lage. Jesus kündet 3 Mal seinen Tod an. Die Jünger glauben ihm nicht. Seine Gegner beschließen ihn zu töten. Markus baut hiermit einen Spannungsbogen auf, der den Leser bis zum Kreuz führt. Bevor Jesus nach Jerusalem kommt heilt er einen Blinden. Die Botschaft ist klar: Öffnet eure Augen und seht, was in Jerusalem geschieht. In Jerusalem selbst erzählt Markus in Wochen und Tagen von Jesus. Was bisher schnell über die Menschen hereingebrochen ist, verlangsamt sich nun. Wie in einem Film bleibt die Kamera bei dem Tod Jesu stehen. Das Kreuz wird aufgerichtet. Es wird über ganz Israel und die ganze Welt sichtbar. Jeder kann sich nun seine eigene Meinung über Jesus bilden. Als einziger bekennt sich der Heide, der römische Hauptmann zu Jesus: Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn. Auch einige Frauen stehen beim Kreuz. Der Hauptmann und die Frauen sind bekennende Zeugen der Gottessohnschaft Jesu. Markus will gleichsam den Leser seines Evangeliums an die Hand nehmen und ihn durchs Leben Jesu führen. Am Ende bleibt für jeden von uns die Fragen offen: Wer war dieser Mensch? Welche Bedeutung hat Jesu für mich in meinem Leben? Die Haltung des Markus ist klar: Jesus ist der Sohn Gottes. Bibel einfach lesen aus: methoden für das lesen allein
zu bestellen beim katholischen bibelwerk, Tel.:0711/6192050 1. Nehmen sie sich eine feste Zeit zum Bibel lesen. 2. Richten sie sich den Raum her mit einer Kerze, einem Bild oder einem Kreuz. 3. Suchen sie einen Ort, wo sie ungestört sein können und an dem sie sich wohlfühlen. 4. Beginnen sie das Lesen mit einem Gebet. 5. Lesen sie den Text mehrmals. 6. Lassen sie den Text ruhen. 7. Arbeiten sie mit dem Text: Welche Wörter oder Abschnitte sagen ihnen etwas? Welche Wörter oder Abschnitte halten sie für schwierig? 8. Suchen sie Leitwörter heraus, die im Text öfter vorkommen. 9. Schauen sie in welchen Zusammenhang die Bibelstelle steht. 10. Markieren sie im Text: ? = Verstehe ich nicht. ! = Aha, so ist das. * = Das betrifft mich. 11. Gehen sie ihren Empfindungen nach, lassen sie ihr Herz sprechen. 12. Welchen Bezug zu ihrem Alltag hat die Bibelstelle. 13. Wer kommt vor? 14. Welche Bewegungen sind im Text zu finden? 15. Schreiben sie sich ihre persönlichen Erkenntnise in ein Tagebuch. 16. Schließen sie mit einem Gebet ab. Und denken Sie daran: Bibeltexte sind in den seltensten Fällen Berichte. Sie erzählen etwas und wollen bewegen. Bibeltexte sind deshalb nie ein Beweis für bestimmte Lehren. Sie geben keine fertigen Antworten, sondern bringen sie ins Gespräch mit Gott und fordern ihre persönliche Stellungsnahme. Bibel lesen braucht den ganzen Menschen, der sich mit Verstand, Gefühl, Herz und allen Sinnen auf Gott einlässt. einmal am tag
da solltest du
ein wort in deine hände nehmen
ein wort der schrift
sei vorsichtig
es ist so schnell erdrückt
und umgeformt damit es passt
versuch nicht hastig es zu melken
zu erpressen damit es frömmigkeit absondert
sei einfach still
das schweigen hören staunen ist bereits gebet
und anfang aller wissenschaft und liebe
betaste das wort von allen seiten
dann halt es in die sonne
und leg es an dein ohr wie eine muschel
steck es für einen tag wie einen schlüssel in die tasche
wie einen schlüssel zu dir selbst
fang heute an
vielleicht damit
es geschehe dein wille
wie im himmel so auf erden paul roth Die Bibel wird auch in den Gottesdiensten der Kirche verkündet. Es gibt 3 Lesejahre: Lesejahr A = Matthäusevangelium Lesejahr B = Markusevangelium Lesejahr C = Lukasevangelium Das Lesejahr beginnt mit dem ersten Adventssonntag und endet mit dem Christkönigssonntag. 1. Adventssonntag 2008: Lesejahr B
1. Adventssonntag 2009: Lesejahr C
1. Adventssonntag 2010: Lesejahr A u.s.w. In den Gottesdiensten unter der Woche und am Sonntag wird hauptsächlich aus dem Evangelium gelesen, das dem Lesejahr entspricht. Das Johannesevangelium wird in Festzeiten und an Festtagen eingeschoben. Wer an jedem Tag 3 Jahre lang den Gottesdienst besucht, hat einmal alle 4 Evangelien gehört. Die Bibelabende entnehmen sie bitte der Spalte Aktuelles.
Das Bibelgespräch findet jeden 2. Mittwoch im Monat im Pfarrzentrum statt. Bitte entnehmen sie die genauen Termine der Rubrik Aktuelles.
Die Zeit im Jahreskreis Erklärungen Wichtige Feste Brauchtum Der Advent Die Adventszeit beginnt mit dem 1. Adventssonntag und endet mit dem 24. Dezember. Sie dauert 4 Adventssonntage. Mit der Adventszeit beginnt ein neues Kirchenjahr und Lesejahr. Advent kommt von dem lat. Wort adventus = ankommen. Im Advent erwarten wir erneut die Ankunft des Herrn, damals in Bethlehem zur Geburt Jesu, aber auch die Ankunft, wenn er einst wiederkommt in Herrlichkeit. Die Christen leben in dieser Zeit als adventliche Menschen, als Menschen, die stets bereit sind das Kommen Jesu in ihrem Leben als Wirklichkeit zu sehen. 4.12. Barbara, 6.12. Nikolaus, 8.12.Maria Empfängnis, 13.12.Luzia, 24.12. Adam und Eva Adventskranz Adventskalender Die Weihnachtszeit Die Weihnachtszeit beginnt mit dem 25. Dezember, dem Hochfest der Geburt des Herrn. Sie endet mit der Taufe des Herrn am Sonntag nach dem Fest Erscheinung des Herrn. Dieses Fest ist besser bekannt als Hl. 3 König. Offiziell heißt das Fest aber Erscheinung des Herrn, weil Jesus sich vor der ganzen Welt (Vertreter der Welt sind die Könige) zum ersten Mal zeigt. 26.12 Stefanus, 27.12. Johannes, 1.1. Hochfest der Gottesmutter Maria, 6.1. Erscheinung des Herrn, Krippe, Christbaum, Sternsingen Die österliche Busszeit (Fastenzeit) Sie dient der Vorbereitung auf die Feier des Todes und der Auferstehung Jesu Christi. Die österliche Busszeit dauert 40 Tage, vom Aschermittwoch bis zum Karsamstag. Die 5 Fastensonntage sind ausgenommen. Der Aschermittwoch und der Karfreitag sind absolute Fast- und Abstinenztage: Kein Fleisch und einmalige Sättigung. Liturgischer Höhepunkt eines jeden Christen ist die Heilige Woche, auch Karwoche genannt. 15.3.: Hl. Josef, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Hungertuch, Kreuzweg, Palmzweige, Die Osterzeit Die 50 Tage der Osterzeit dauern vom Sonntag der Auferstehung bis zum Pfingstsonntag. Das Halleluja ist der charakteristische Gesang dieser Zeit. Die Osterkerze hat bis Pfingsten ihren hervorgehobenen Platz im Altarraum. Ostermontag, Christi Himmelfahrt Osterkerze, Osterfeuer, Speisenweihe, Emmausgang Die Zeit im Jahreskreis Der normale Jahreskreis der Kirche beginnt nach dem Fest Taufe des Herrn. Der erste Sonntag ist der 2. Sonntag im Jahreskreis. Das Christkönigsfest beschließt den Jahreskreis. Der Jahreskreis wird unterbrochen von der österlichen Bußzeit und dem Osterfestkreis. Der Jahreskreis der Kirche hat 33 normale Sonntage. 2.2. Darstellung des Herrn, So nach Pfingsten: Dreifaltigkeitsfest, Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest: Fronleichnam, 15. August: Maria Himmelfahrt, 1. Sonntag im Oktober: Erntedank, 1.11.: Allerheiligen, 2.11.: Allerseelen, 11.11. Hl. Martin, Kerzensegnung, Kräuterbüschel, Erntealtar, Gräbersegnung, Martinsumzüge
Rudolf Frank Das persönliche und regelmäßige Gebet ist wie das Segel eines Schiffes. Wenn ich es weit aufspanne, kann ich den Geist Gottes wirken lassen, der mich antreibt. Ich fahre nicht aus eigener Kraft durchs Leben, Gott treibt mich. Persönlich soll mein Gebet sein. Ich selbst soll Worte finden für eine lebendige Beziehung zu meinem Gott. Regelmäßig soll mein Gebet sein. Dadurch erhält es Bestand und Dauer und kann in mir wirken und etwas Bewirken.   Zum Nachdenken:
Zeit für 10 Dinge Nimm dir Zeit zum Arbeiten:
das ist der Preis für den Erfolg. Nimm dir Zeit zum Beten:
das ist die Quelle der Kraft. Nimm dir Zeit zum Spielen:
das ist das Geheimnis der Jugend. Nimm dir Zeit zum Lesen:
das ist das Fundament des Wissens. Nimm dir Zeit für die Andacht:
das wäscht des irdischen Staub von deinen Augen. Nimm dir Zeit für deine Freunde:
das ist die Quelle des Glücks. Nimm dir Zeit zum Lieben:
das ist das einzige Sakrament des Lebens. Nimm dir Zeit zum Träumen:
das zieht die Seele zu den Sternen hinauf. Nimm dir Zeit zum Lachen:
das ist die Erleichterung, welche die Bürde des Lebens tragen hilft. Nimm dir Zeit zum Planen:
denn dann hast du auch Zeit für andere Dinge. aus: Mutmachbuch für Betriebsräte     Angelus Silesius (1657) Halt an, wo laufst du hin? Der Himmel ist in dir!
Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.   Der erste Grundgedanke stellt die Bewegung auf Christus und auf die eigene Mitte hin, als denselben Prozeß dar. Wer sich selbst findet, wird auch Gott finden. Den Himmel wünsch ich mir, lieb aber auch die Erden;
denn auf derselbigen kann ich Gott näher werden.   Der Weg zu Gott ist ein Weg in dieser Welt. Weil Gottes Kinder nicht das eigene Laufen lieben,
so werden sie von ihm und seinem Geist getrieben.   Ich muss mich auf die Suche begeben, mich auf den Weg machen, ich muss ihn aber nicht aus eigener Kraft bestehen. Freund, es ist genug! Im Fall, du mehr willst lesen
so geh und werde selbst die Schrift und selbst das Wesen. Wer Gott wirklich finden will, darf sich nicht auf andere verlassen. Er selbst muss es wollen und tun.  
Man muss die Exerzitien machen, um sie kennen zu lernen.
Hans Urs von Balthasar Exerzitien: Was ist das? Exerzitien bedeutet in der deutschen Sprache: Übungen.Das Wort kommt aus dem spanischen: "ejercicios espirituales" (geistliche Übungen) und geht auf den Heiligen Igantius von Loyola zurück. So geistgewirkt und bewegt der Glaube auch sein mag. Er wird nur zum tragen kommen, wenn er durch regelmäßige Übungen unterstützt wird. Exerzitien können ganz unterschiedlich sein: Es gibt Schweigeexerzitien, Einzelexerzitien, Gruppenexerzitien, kontemplative Exerzitien, Vortragsexerzitien, Meditationsexerzitien, Kurzexerzitienu.s.w..Neuere Formen sind Berg- oder Wanderexerzitien und Straßenexerzitien. Die letztere Form geht einen ganz anderen Weg: Satt die Ruhe eines Tagungshauses oder einer Wanderung zu suchen, gehen die Teilnehmer bewusst in das Leben einer größeren Stadt und suchen dort die Begegnung mit Gott. Elemente der Exerzitien können sein: Stille, Eucharistiefeier, Bibellektüre, Gespräche mit dem Exerzitienleiter, Anbetung. Für Ignatius dauern Exerzitien 4 Wochen, es werden aber auch einwöchige Exerzitien angeboten.Was geschieht bei diesen Übungen? Innehalten und im Beten hörbereit werden. Sein Leben von Gott her ordnen und neu ausrichten lassen. Sich auf den Weg mit Jesus Christus rufen lassen. Den Anregungen des Geistes Gottes nachspüren. Wege zur Mitte gehen. Offen werden für Gott und den Menschen. Leben neu entdecken. Spüren, was mich trägt. Mensch werden mit Leib und Seele. Der Sehnsucht meines Herzens folgen. Ignatius von Loyola Geboren am 31. Mai 1491 als jüngster Sohn auf Schloss Loyola bei Azpeitia in Spanien. Page bei Hofe, Militärdienst. Verletzung durch eine Kanonenkugel. Lebenswandel, Beichte, 1522 im Kloster Montserrat, vom Ritter und Edelmann zum Bettler und Pilger. Studium der Theologie, Verhöre durch die Inquisition, Haft. 1528 Flucht nach Frankreich, Studium an der Sorbonne. Gründung der Gesellschaft Jesu in Paris. (Jesuitenorden) Als Hilfe für sich und andere verfasste Ignatius unter dem Titel "Geistliche Übungen" eine Schrift, die den gesamten Ablauf, wie einige Einzelübungen, von Exerzitien enthält. Die Gesellschaft Jesu breitet sich aus und wird zu einer Gegenbewegung der Reformation. Krankheit im Sommer 1556, Tod am 30. Juli, (65 Jahre). Der Jesuitenorden zählte bereits 10.000 Mitglieder. "... Denn so wie das Umhergehen, Wandern und Laufen leibliche Übungen sind, genauso nennt man "geistliche Übungen" jede Weise, die Seele darauf vorzubereiten und einzustellen, .... den göttlichen Willen in der Einstellung des eigenen Lebens zum Heil der Seele zu suchen und zu finden."Ignatius von Loyola (1491 - 1556) Exerztien im Alltag Die Pfarreiengmeinschaft Burgheim bietet in der Fastenzeit Exerzitien im Alltag an. Sie dauern 5 Wochen. Für jeden Tag in der Woche gibt es einen Morgenimpuls, der ca. 30 Minuten dauert. Der Tag wird durch einen Abendimpuls von 15 Minuten abgeschlossen. Die Teilnehmer/Innen suchen sich zu Hause einen geeigneten Ort, an dem sie zu einer geeignet Zeit diese Impuls in Ruhe auf sich wirken lassen können. Einmal in der Woche trifft sich die gesamte Gruppe, um sich auf die kommende Woche vorzubereiten und Erfahrungen auszutauschen. Die 5 Wochen werden mit einem Einführungsabend begonnen und einem Nachtreffen abgeschlossen. Weitere Informationen bei Johannes Baur, Tel.: 08432/366! Erfahrungen: Ich sehe Exerzitien als einen Weg, auf dem ich ganz allein unterwegs mit Gott bin. Das ist eine große Herausforderung, es mit mir selbst ohne Ablenkung auszuhalten. Da tritt vieles zu Tage, was ich bisher verdrängt habe. Ich muss mich mir selbst stellen und das ist ernüchternd und schmerzhaft. Der Exerzitienleiter hilft mir, Dinge klarzustellen. M.B. Ich bin dankbar für diese gute Zeit. Ich komme zur Ruhe, kann mich selbst zurücknehmen und überlasse mich der Führung Gottes. Dabei erfahre ich, dass Gott mich so annimmt wie ich bin. Gott zeigt mir durch sein Wort seine Nähe. Exerzitien sind ein großes Geschenk.P.D. Für mich sind die Gebetszeiten und die Eucharistiefeier eine große Kraftquelle. Sie stärkt mich für den Alltag. Gut, dass es Exerzitien gibt. A.S. Exerzitienhäuser Schmutter bei Hirblingen Abtei Oberschönenfeld 86459 Gessertshausen 08238/96250 www.abtei-oberschoenenfeld.de oder Benediktienerabtei Ottobeuren 87724 Ottobeuren 08332/7980 oder Bildungshaus der Comboni-Missionare Mellatz 88145 Opfenbach 08381/921611 oder Haus der Begegnung CJ 86633 Neuburg 08431/590533 oder Diözesan-Exerzitienhaus St. Paulus Leitershofen 86391 Stadtbergen 0821/9075411 Unterlagen: Broschüre: Seid meine Zeugen Sekretariat Berufe der Kirche Frau Mayr: 0821/3166-684 www.berufung-augsburg.de oder Faltblatt Exerzitien Regionalbüro Altbayern 08252/7818 oder Zu den Quellen Infobroschüre Referat Spirituelle Dienste der Diözese Augsburg Ottmarsgäßchen 8 86152 Augsburg Linoldruck von Claudia Nietsch-Ochs Internetadressen: www.exerzitien.info www.exerzitienhaus.org
Hubert Halbfas
Der Sprung in den Brunnen:
Die kleine Gebetsschule 16,90 Euro Hubert Halbfas gibt in einem Lehrer - Schüler Dialog eine Hilfe, seinen eigenen Weg zu finden. Dabei belehrt er nicht, sondern leitet die drei großen Themen der Spiritualität an: ICH - GOTT - GEBET. Dieses Buch ist ein Glücksfall für alle, die auf der Suche sind. Willi Lambert
Beten im Pulsschlag des Lebens
Gottsuche mit Ignatius von Loyola
Herderverlag 18,90 Euro Dieses Buch gibt eine grundlegende Einführung ins Beten: Vom Sinn des Schweigens: Weg zum Hören und Antworten Der Weg einer Gebetszeit nach Ignatius Umgang mit der Heiligen Schrift Drei Weisen zu beten Die Weise der Besinnung Die Weise der Betrachtung Die Weise der Anwendung der Sinne Das Zwiegespräch Die geistlichen Übungen für die Zeit der Wahl Mystisches Beten: "Gott in allen Dingen finden" Die Gewissenserforschung - Das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit Anselm Grün
Mit Herz und allen Sinnen
Jahreslesebuch
Herderverlag Zu jedem Tag im Jahr eine Seite guter Gedanken! Die große illustrierte Kinderbibel Geschichten und Menschen des Alten und Neuen Testamentes
Verlag Katholisches Bibelwerk Reich bebilderte Kinderbibel mit ausgewählten Texten und vielen Hintergrundinformationen. Auch für Erwachsene eine Genuss zu lesen! Waltraud Herbstrith
Teresa von Avila
Lebensweg und Botschaft
Verlag neue Stadt Eine spannende Lebensbeschreibung der großen Mystikerin, die viele Impulse für das eigene Leben geben kann.