01.07.2014 21:00

Weihbischof Florian Wörner hat heute am Vorabend des Festes Maria Heimsuchung nach einem Gottesdienst in der Augsburger Innenstadt-Kirche St. Peter am Perlach ein 36 Meter langes gelbes Band mit seinen 400 Knoten vor das Wallfahrtsbild Maria Knotenlöserin gebracht und damit symbolhaft die unausgesprochenen Anliegen zahlreicher Menschen vor die Gottesmutter getragen. Beim 99. Deutschen Katholikentag vor rund einem Monat in Regensburg waren die Besucher des Augsburger Bistumsstands dazu eingeladen, den „Knoten ihres Lebens“ in dieses Band hineinzuflechten.

Weihbischof Florian Wörner stellte den Korb mit dem 36 Meter langen Band vor das Wallfahrtsbild Maria Knotenlöserin (pba/Nicolas Schnall).

Wir bringen dieses Band hierher zur Knotenlöserin, da ihr Tun auf diesem Bild sinnbildlich für ihr Eintreten bei Gott, dem Erlöser stehe, betonte Weihbischof Wörner. "Maria tritt auch heute noch für uns Menschen ein." Gleichzeitig erinnerte der Weihbischof an die unzähligen Menschen, die über die Jahrhunderte mit den verschiedensten Anliegen und Sorgen vor diesem "wunderschönen und einzigartigen Wallfahrtsbild" standen und um die Fürsprache der Gottesmutter baten. Zum Schluss formulierte Weihbischof Wörner den Wunsch, dass die Knäuel unseres Lebens entwirrt und entflochten werden. "Denn Jesus Christus ist gekommen, unsere Wunden zu heilen und uns zu erlösen."

Zu diesem Gottesdienst hatten das Institut für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral und der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg sowie der Bürgerverein St. Peter am Perlach e.V. eingeladen.