Gemeinsamer Aufruf

Sozialgespräche für Diakonie der Pfarreien

17.11.2017 10:30

Zeugnis (martyria), Gottesdienst (leiturgia) und Dienst am Menschen (diakonia) sind die drei Grundvollzüge der Kirche und damit jeder Gemeinde. Der Dienst an den Menschen, die Diakonie, sollte eine grundsätzliche Ausrichtung auch des kirchlichen Lebens vor Ort sein.

Der Diözesanrat hat vor zwei Jahren das Projekt „Kirche und Kommune – gemeinsam für soziale Gemeinden“ ins Leben gerufen und in fast allen Dekanaten dazu Veranstaltungen initiiert. Der Grundgedanke, in unseren Städten und Dörfern gemeinsam eine lebenswerte Kultur zu schaffen und zu erhalten, kann aber nur Wirklichkeit werden, wenn er vor Ort eine konkrete Umsetzung erfährt.

Generalvikar Harald Heinrich und Caritasdirektor Dr. Andreas Magg haben deshalb gemeinsam mit Hildegard Schütz, unserer Diözesanratsvorsitzenden, einen Brief an Sie, an die Pfarrer, die Dekane, die Gemeindeentwickler und die Bistumsleitung verfasst, um dieser großartigen Initiative noch einmal Schwung zu verleihen (im Anhang: Brief Kirche-Kommune).

Für die vor Ort zu führenden Sozialgespräche wurden Konzepte und detaillierte Anleitungen erstellt, die interessante Ideen und Hinweise enthalten, aber natürlich nicht genau so durchgeführt werden müssen (im Anhang: Sozialgespräch Konzept). Wichtig ist nur, dass jede Pfarrgemeinde das ihr Mögliche tut, um in Zusammenarbeit mit den Kommunen einen Beitrag zu einer Kultur der Barmherzigkeit zu leisten.