Erklärungen

30.03.2019 18:14   „In der heutigen Situation ... möge man in Europa nicht das Bewusstsein für die Güter verlieren – als erstes von allen der Friede –, die vom Weg der Freundschaft und Annäherung der Völker in der Nachkriegszeit ausgegangen sind.“ (Papst Franziskus)
  Ende Mai sind rund 400 Millionen EU-Bürger aufgerufen, sich an der Wahl zum 9. Europäischen Parlament zu beteiligen. Die Europawahl steht diesmal im Fokus der öffentlichen Diskussion und wird als Richtungsentscheidung wahrgenommen.   Der Diözesanrat ruft die Christen und alle Wahlberechtigten im Bistumsgebiet auf, sich ihrer Verantwortung für das europäische Gemeinwohl zu stellen und durch ihre Wahlbeteiligung für die Weiterentwicklung unseres einzigartigen Friedens-, Freiheits- und Wohlstandsprojekts Sorge zu tragen.
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06.02.2019 16:20 Der Diözesanrat der Katholiken sieht das Anliegen des Volksbegehrens für die Artenvielfalt in Bayern. Wir haben uns auf unserer Frühjahrsvollversammlung 2018 selbst mit dem Thema befasst. Es steht aber in dem größeren Zusammenhang des Erhalts unserer Lebensgrundlagen, das heißt der Schonung der Ressourcen und dem Erhalt natürlicher Lebensräume, der Bewahrung der Schöpfung. Die Bewahrung der Schöpfung geht weit über die Rettung der Bienen hinaus und erfordert eine differenzierte und ganzheitliche Betrachtung: Einzelprobleme sind ebenso in den Blick zu nehmen wie unser gesamtes Konsum- und Wirtschaftsverhalten und seine weltweiten Konsequenzen.
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28.11.2018 12:30 Für den uneingeschränkten Erhalt des Verbotes, für Abtreibungen zu werben, hat sich der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg ausgesprochen. Auf seiner gestrigen Vorstandssitzung stellte das höchste Laiengremium der Diözese fest, dass der § 219a des Strafgesetzbuches ein unverzichtbares Element der gesetzlichen Regelung zum Schwangerschaftsabbruch sei.
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28.10.2017 21:14   SITUATION Die Freiheit des Glaubens und der Religionsausübung ist in unserem Grundgesetz gesichert. Als Menschenrecht beansprucht die Religionsfreiheit internationale Anerkennung. In vielen Teilen der Welt ist dieses Menschenrecht keine Selbstverständlichkeit. Geradezu existenzbedrohend wirkt sich der gewalttätige Islamismus auf das Christentum im Nahen Osten aus. Aber auch andere Glaubensgemeinschaften sind von Verfolgung bedroht, wie Muslime in Myanmar und Jesiden im Nahen Osten. Die Lage verfolgter religiöser Minderheiten ist teilweise dramatisch und erfordert unseren Einsatz. APPELL
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28.06.2017 17:49 Der Diözesanrat der Diözese Augsburg wendet sich gegen die Veränderung des Ehebegriffs durch die Einführung der sog. „Ehe für alle“. Mit Sorge sehen wir insbesondere das Aufgeben der bislang klaren Position der Unionsparteien sowie die Ausweitung des Adoptionsrechts.  Nachdem Bundeskanzlerin und CDU-Bundesvorsitzende Angela Merkel erklärt hat, die Entscheidung für oder gegen die „Ehe für alle“ bei einer Abstimmung im Bundestag freizustellen, ist die kategorische Absage der Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Zivilehe durch die Unionsparteien erledigt.  Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg erklärt dazu:
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18.03.2017 17:40 Christen sind aufgerufen, ihren Glauben nicht nur privat zu leben, sondern ihn auch öffentlich in die Diskussionen einzubringen. Die Entwicklungen in verschiedenen Ländern, aber auch bei uns in Deutschland zeigen, dass bisherige Selbstverständlichkeiten der Werteordnung wie der Zusammenarbeit auf demokratischer Grundlage nicht mehr in jedem Fall gewährleistet sind. Wir treten als Christen für universale Werte wie Menschenwürde, Lebensschutz, Gleichheit, Freiheit und Solidarität, Subsidiarität und soziale Gerechtigkeit, Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit, Schutz von Ehe und Familie, Friede und Bewahrung der Schöpfung sowie Anstand und Respekt im Umgang miteinander ein. Dabei gilt es auch der Verrohung der Sprache im Internet entgegenzuwirken. Unsere freiheitliche demokratische Ordnung bedarf zur Sicherung ihrer Unantastbarkeit eines eindeutigen und starken Votums der Bürger. Es bedeutet Mut, die Folgen der Freiheit in der Komplexität der modernen Gesellschaften auszuhalten und sie gegen Demagogen und Vereinfacher zu verteidigen. Der Propaganda mit Freund-Feind-Denken muss ebenso entgegengewirkt werden wie der Versuchung des Nationalismus.
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16.03.2016 15:45 Mit großer Sorge verfolgt der Diözesanrat Äußerungen in den Medien über das drohende Ende der Europäischen Union und die weitgehende Gleichgültigkeit ihrer Bürger. Mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass nationale und teilweise auch nationalistische Kräfte in unseren Nachbarländern, aber auch bei uns erstarken und mittelbar die Politik nicht unwesentlich mitbestimmen. Eine europafeindliche Einstellung nimmt zu. Gegen Flüchtlinge tritt eine nationalistische Front auf. Mit großer Sorge sehen wir, wie Grenzen innerhalb der Europäischen Union mit hohen Zäunen und Stacheldraht gesichert werden; Hindernisse für Flüchtlinge, aber auch für uns selbst und den europäischen Warenverkehr.
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31.10.2015 15:55 Anfang November 2015 wird der Deutsche Bundestag ein Gesetz zum assistierten Suizid verabschieden. Sollte wie erwartet der organisierte bzw. kommerzialisierte assistierte Suizid verboten werden, findet dies die volle Unterstützung des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Augsburg (vgl. Erklärung des Vorstandes vom März 2015). Sterben ist als Teil menschlichen Lebens ein Stück humaner Kultur. Vor dem Hintergrund der christlichen Prägung unseres Landes formuliert der Diözesanrat Grundsätze, die dem Einzelnen, der Gesellschaft und dem Staat helfen mögen, allen Menschen in Deutschland ein menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.
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31.03.2015 15:40 Seit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe im Januar 2014 angekündigt hat, sich für ein Verbot geschäftsmäßiger Hilfe zur Selbsttötung einzusetzen, wird in Deutschland über den Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden diskutiert. Im Herbst 2015 soll ein Gesetz verabschiedet werden, das den sogenannten „assistierten Suizid“ regelt. Der „assistierte Suizid“ oder die „Beihilfe zur Selbsttötung“ bedeutet, dass ein anderer dem Sterbewilligen ein unmittelbar tödlich wirkendes Mittel zur Verfügung stellt. Der Suizidant setzt das Mittel selbst ein und ist in jeder Phase Herr des Verfahrens. Bislang ist weder der Suizidversuch noch die Beihilfe zum Suizid strafbar. Der Vorstand des Diözesanrats erklärt:
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15.03.2014 17:15 Der Anteil älterer Menschen in unseren Pfarrgemeinden wird in den nächsten Jahrzehnten deutlich zunehmen. Diese demographische Entwicklung ist eine große Herausforderung. Kommunen beginnen sich darauf einzustellen. Traditionell haben die Kirchen hier ein breites soziales und seelsorgliches Angebot, aktuell aber auch ein größeres Aufgabenfeld. Heute müssen sich Seelsorger und Pfarrgemeinden auf den demographischen Wandel einstellen, soll nicht der Staat mit bezahlten Kräften alleiniger Begleiter am Lebensabend sein. Das gilt nicht nur vor Ort für die Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft, sondern auch für die Kirche insgesamt.
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