Erklärungen

15.01.2014 15:34 Die EU und die USA wollen die größte Freihandelszone der Welt schaffen. Die Grundlage dazu soll das „Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen“ sein. Dieses ehrgeizige Vorhaben beider Partner zur Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltigen Steigerung ihrer Wirtschaftskraft und vor allem zur Sicherung der alten und der Schaffung neuer Arbeitsplätze ist im Grundsatz zu begrüßen. Faire Handelsbedingungen sind eine wichtige Voraussetzung für eine verantwortungsvolle, verlässliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit weltweit. So positiv dieses Ziel für die Vereinigten Staaten von Amerika und den Ländern der Europäischen Union auch ist, so dürfen darunter aber die hohen Erzeugungs- und Verbraucherstandards bei Lebensmitteln nicht leiden.
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26.11.2013 16:52 Vom Wert des Sonntags Der Mensch braucht Auszeiten, eine Gesellschaft braucht Pausen für ihr Funktionieren. Kontinuierliche Atemlosigkeit prägt aktuell unsere Gesellschaft – aus dem Miteinander ist ein Nebeneinander geworden. Zahlreiche neue Krankheitsbilder (Burnout, Mobbing, Depression, etc.) sind ernsthafte Anzeichen dafür, dass gesellschaftlich etwas aus den Fugen geraten ist. Daher ist es dringend geboten, das Ziel der Entschleunigung zu leben. Der freie Sonntag schützt den Menschen. Sonn- und Feiertage sind „als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“ (Grundgesetz Art. 140) besonders geschützt. Daher kommt es wieder weit stärker darauf an, die sonntäglichen Arbeiten auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen. Tatsächlich jedoch haben wir immer wieder neue Versuche interessierter Kreise, am Sonntag die Produktion laufen zu lassen, am Sonntag Geschäfte zu öffnen.
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13.04.2013 12:56 Ausgehend von den Impulsen des Gesprächsprozesses der Deutschen Bistümer am 14./15. September 2012 in Hannover, bei dem auch Augsburger Delegierte vertreten waren, hat die Frühjahrsvollversammlung des Diözesanrates des Bistums Augsburg am 13. April 2013, über die Frage einer gelebten Diakonie in der Kirche beraten. Der Absicht entsprechend, in den einzelnen Bistümern einen „Bauplan für einen Weg der Zivilisation der Liebe“ über die Dekanate bis in die Pfarrgemeinden hinein in den Blick zu nehmen, haben sich die Augsburger Diözesanräte unter dem Motto „Dienende Kirche - den Menschen nahe sein“ mit der Not der Menschen heute beschäftigt. Der Diözesanrat stellte positiv fest, welche Bereicherung soziales Engagement für das Leben einer Pfarrgemeinde sein kann.
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12.04.2013 19:51 Begleitend zur Überarbeitung der Rätesatzungen erarbeitet der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg mit dem Institut für Neuevangelisierung und Gemeindepastoral sowie mit der Abteilung Gemeindeentwicklung ein Rahmenkonzept zur Fortbildung und Begleitung von Räten im Bistum. Das Rahmenprogramm ist geeignet zur Information, Praxisbegleitung, Vertiefung, Auffrischung und Neuorientierung oder auch zur Vorbereitung für potentielle Pfarrgemeinderäte.
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12.04.2013 19:31 Der Diözesanrat der Diözese Augsburg wendet sich gegen die in den letzten Jahren erheblich gestiegenen Rüstungsexporte aus Deutschland. „Nach Einschätzung des schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI sind die deutschen Rüstungsexporte zwischen 2006 und 2010 um 96 Prozent gegenüber dem Zeitraum zwischen 2001 und 2005 gestiegen.“ (Rüstungsexportbericht der GKKE 2011, S. 7)
Der Diözesanrat sieht insbesondere in der Lieferung von Rüstungsgütern in politische Spannungsgebiete und an Regime, die Menschrechte grob verletzen und gewaltsam gegen Oppositionsbewegungen im eigenen Land und in Nachbarländern vorgehen, eine Störung des friedlichen Zusammenlebens der Völker und damit einen Verstoß gegen die im Grundgesetz verankerte Friedenspflicht (Art. 26,1).
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07.12.2011 16:47 Die Erwerbsarbeit befindet sich in einer Krise. Befristete und geringfügige Arbeitsverhältnisse oder gar Leiharbeit prägen zunehmend die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Die abhängige Beschäftigung ist im Umbruch begriffen, an ihr hängt jedoch eine Vielzahl von wesentlichen Faktoren. So gibt sie den Beschäftigten Identität, sichert den Betroffenen ein hinreichendes Auskommen und stellt die Finanzierungsbasis der Sozialversicherungssysteme dar. Gute Arbeit, die neben einem Existenz sichernden Lohn auch Mitbestimmung, soziale Absicherung und eine förderliche Arbeitsatmosphäre umfasst, nimmt ab.
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26.10.2011 17:06 Mit der Verleihung des Augsburger Friedenspreises an das Oberhaupt der Koptisch-Orthodoxen Kirche, Papst Shenouda III., hat Augsburg eine sehr gute Wahl getroffen. Gerade in einer Zeit, in der die koptischen Christen in Ägypten im Zusammenhang mit den nordafrikanischen Befreiungsbewegungen und unter dem ägyptischen Übergangsrat verstärkt unter Druck geraten und verfolgt werden, ist dies ein Zeichen der Verbundenheit. Ein solches Zeichen der Solidarität trägt sicherlich zur Stärkung der Kopten bei, die vielfältigen Diskriminierungen ausgesetzt sind.
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13.01.2011 09:06 Fortschritt scheint für die SPD darin zu bestehen, die Grundlage unserer Gesellschaft, die klassische Familie, zu demontieren. In ihrem Entwurf für ein Fortschrittsprogramm, das sie bei ihrer Vorstandsklausur in Potsdam einstimmig verabschiedet hat, gibt sie der „klassischen Ein-Personen-Versorger-Ehe“ durch Abschaffung des Ehegattensplittings wirtschaftlich den Todesstoß.
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30.10.2010 13:08 Im Irak sind seit 2003 durch Anschläge fast 2.000 Christen getötet worden. Unter dem Regime von Saddam Hussein waren die Christen relativ sicher und gehörten teilweise der Elite des Systems an, nun werden sie für den Niedergang des Landes verantwortlich gemacht, verfolgt und getötet. Viele der schätzungsweise 1,2 Millionen Christen haben sich unter diesen unerträglichen Umständen zur Flucht entschlossen.
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14.10.2010 10:43 Mit großer Sorge hat der Diözesanrat der Katholiken in der Diözese Augsburg Berichte zur Kenntnis genommen, dass es in der FDP Pläne gibt, die Präimplantationsdiagnostik (PID), die bisher in Deutschland verboten ist, freizugeben. Die Überlegungen gehen offenbar so weit, ganz auf die Festlegung von Bedingungen zu verzichten, wann PID angewandt werden darf. Ebenso ist bekannt geworden, dass es auch in der CDU Stimmen gibt, die nicht mehr zum Verbot der PID stehen, sondern die PID in festgelegten Grenzen erlauben wollen.
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