Jugendvertretung im Pfarrgemeinderat

Wie sie sich verwirklichen lässt

Die Erfahrung zeigt, dass Jugendvertretung dort am erfolgreichsten ist, wo sie auch wirklich Jugendvertretung ist, das heißt, wo sie sich bemüht, die Belange der gesamten Jugend kennen zu lernen und ihre Anliegen zu vertreten.

 

Eine wirkungsvolle, wenn auch an Vorbereitung intensive Weise, dies zu erreichen, ist die Jugendversammlung:

  • Alle Jugendlichen, die in Gruppen und Projekten aktiv sind oder über Angebote offener Jugendarbeit Kontakt zur Pfarrgemeinde haben, werden eingeladen. 
  • Darüber hinaus soll aber auch an jene Jugendlichen gedacht werden, die bisher noch keinen Kontakt zur Jugendarbeit in der Pfarrei haben. Denn auch sie gehören dazu (beispielsweise Mitschüler oder Jugendliche, die in derselben Straße wohnen). 
  • Pfarrgemeinden, in denen es kaum kirchliche Jugendarbeit gibt, haben zum Teil gute Erfahrungen damit gemacht, dass sie einfach alle Jugendlichen zu einem Treff (offener Treff, Diskussion, Hearing, Frühschoppen, Jugendstammtisch) eingeladen haben. Mitglieder des Jugendausschusses bzw. des Pfarrgemeinderats helfen unterstützend bei der Vorbereitung. 
  • Auf der Jugendversammlung werden zum Beispiel Ziele der Jugendvertretung diskutiert und abgesteckt, Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen und eventuell gewählt, Möglichkeiten der Rückkoppelung und Meinungsbildung ausfindig gemacht.

 

Gewiss, das ist eine Menge Arbeit. Aber der Aufwand lohnt sich. Längerfristig gesehen belebt diese Art der Vorbereitung auf die Pfarrgemeinderatswahl nicht nur die Arbeit im Gremium selbst, sondern auch die gesamte Jugendarbeit in der Pfarrei.