Jugendvertretung im Pfarrgemeinderat

Was es dazu braucht

Um es Jugendlichen zu erleichtern, ihre Belange zu vertreten und ihnen eine gute Startposition in den pfarrlichen Gremien zu sichern, hat die Diözese Augsburg ermutigende Rahmenbedingungen geschaffen:

 

  1. "Bei der Hinzuwahl ist zu beachten, dass dem Pfarrgemeinderat mindestens zwei Vertreter der Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen angehören sollen", heißt es in der Wahlordnung (§ 11 Abs. 1). Somit ist offiziell geregelt, dass Jugendliche auch im Pfarrgemeinderat vertreten sind und ihnen ein wichtiger Stellenwert eingeräumt ist.
     
  2. "Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, in der Gemeinde angenommen und ernst genommen zu werden. Jugendliche sind als Mitverantwortliche der Jugendarbeit in der Pfarrgemeinde ernst zu nehmen" (Diözesansynode Augsburg, 1990, 268-269).
     
  3. "In jeder Pfarrgemeinde ist grundsätzlich ein Jugendausschuss einzurichten. Er soll die Interessen von Jugendlichen in der Pfarrgemeinde vertreten, Impulse für die Jugendarbeit in der Pfarrei geben und Aufgaben der Koordination und Information wahrnehmen" (Diözesansynode Augsburg, 1990, 279-280).