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Grundsätze

  • Grund- und Ausgangslage für die pastoralen Raum- und Personalplanungen waren die Ergebnisse der Personalhochrechnungen bis zum Jahr 2025. Es kann von ca. 200 leitenden Priestern, etwa 150 weiteren
    Priestern zur Mitarbeit und von rund 200 pastoralen Mitarbeitern/innen für die Territorialseelsorge ausgegangen werden.
  • Auf der Basis dieser Personalhochrechnungen ergab sich die Notwendigkeit, die Zahl der Seelsorgeeinheiten auf ca. 200 anzupassen. Bei den Planungen vom Dezember 2006 waren 292 Einheiten vorgesehen. Aktuell sind 211, langfristig 203 Seelsorgeeinheiten geplant. Neben 211 leitenden Priestern sind 154,5 Sollstellen für ‚weitere Priester’ (Planung 2006: 103,5 bei 292 leitenden Priestern) und 218 Sollstellen für pastorale Mitarbeiter/innen (Planung 2006: 277) vorgesehen.
  • Bei den vorhandenen und zu erwartenden Personalressourcen war eine Reduzierung der Sollstellen unvermeidbar. Gegenüber der aktuellen Besetzung kann das für manche Seelsorgeeinheiten einen deutlichen Rückgang des pastoralen Personals bedeuten. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen und notwendige Veränderungen sind zu bedenken.
  • Die Grundlagen und Kriterien der Berechnung des Personalschlüssels sind den ‚Kriterien für den Orientierungsrahmen für die pastoralen Berufe’ (Seite 9) sowie der ‚Berechnungsgrundlage Personalplanung - Territorialseelsorge’ zu entnehmen (Seite 10).
  • Ruhestandsgeistliche und Ständige Diakone mit Zivilberuf sind im Orientierungsrahmen nicht berücksichtigt und können unabhängig von den Stellenangaben zur Mithilfe vorgesehen werden.
  • Bei ‚Pastoralen Mitarbeitern/innen’ ist vorrangig die Besetzung mit Gemeindereferenten/-innen, Pfarrhelfern/-innen und hauptberufl ichen Ständigen Diakonen vorgesehen. Wie bisher wird bei größeren Einheiten und vor allem z. B. beim Vorhandensein eines Krankenhauses ein/e Pastoralreferent/-in vorzusehen sein. Um Spielräume zu erhalten, wurde von einer konkreteren Festlegung der Stellen bezüglich einer Berufsgruppe abgesehen.
  • Die Personalplanung eröffnet als „Orientierungsrahmen“ den Spielraum, auf individuelle Verhältnisse und Situationen sowohl bezüglich der Seelsorgeeinheit als auch des pastoralen Personals angemessen reagieren zu können.
  • Der beschriebene Bedarf an Seelsorgestellen ist anerkannt. Die Erfüllbarkeit kann bedingt durch künftige Entwicklungen, z. B. personeller und fi nanzieller Art, nicht garantiert werden, d. h. es entsteht kein
    Anspruch.
  • Eine Weiterentwicklung der pastoralen Raumplanung sowie des Orientierungsrahmens über das Jahr 2025 hinaus darf und muss heute schon mitbedacht werden. Rückmeldungen sind möglich und gewollt und können an das Generalvikariat gerichtet werden.
  • Im Zusammenhang mit der Gebäudeplanung (Festlegung der Wohnorte für die Priester, Standorte Haupt- und ggf. Nebenbüro) wurden mehrheitlich die Mitteilungen mit Datum vom 12.07.2013 an die besetzten Pfarrämter versandt. In Einzelfällen erfolgten individuelle Anmerkungen insbesondere hinsichtlich der Pfarrbüros. Diese Anmerkungen sind in dieser Publikation nicht aufgeführt, behalten jedoch ihre Gültigkeit. Ebenso sind Präsenzbüros nicht aufgeführt.