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Vorwort des Bischofs

Mit Wirkung vom 13. Juli 2012 habe ich die Pastorale Raum- und Personalplanung 2025 für die Diözese Augsburg in Kraft gesetzt (Amtsblatt für die Diözese Augsburg 2012, Nr. 11 vom 13. Juli 2012). Im Arbeitsjahr 2012/2013 wurden die strukturellen Planungen durch die Festlegungen des Wohnortes für den Pfarrer bzw. für den Kaplan/weiteren Priester sowie des Haupt- und ggf. Nebenbüros vervollständigt. Ebenso erfolgte die Namensgebung der Pfarreiengemeinschaften anhand von einheitlichen Kriterien.

Es freut mich, die gesammelten Ergebnisse der intensiven Planungsarbeiten der vergangenen Jahre abschließend veröffentlichen zu können. Noch mehr freut es mich, dass damit die intensiven strukturellen Planungen für die Territorialseelsorge in unserem Bistum Augsburg zum Abschluss gebracht werden konnten.

Von Herzen danke ich allen, die sich an den Planungen und Gesprächen beteiligt haben. Vielfach gab es konstruktive und zielführende Rückmeldungen und Anregungen. Es war ein hohes Anliegen, dass alle die Möglichkeit hatten, sich zu den Planungen zu äußern. Ich möchte jedoch nicht verschweigen, dass nicht jeder Wunsch und jede Erwartung erfüllt werden konnte.

Die ‚Raumplanung’ stellt den gesicherten ‚äußeren’ Rahmen für alle weiteren Planungen in der Diözese dar. In den nächsten Jahren gilt es nun, den Schwerpunkt auf die gemeinsame Gestaltung des ‚inneren’ Rahmens, der ‚Pastoral’ zu legen. Dies wird die weitaus größere Herausforderung darstellen. Wird es uns gelingen, Schwerpunktsetzungen für die Seelsorge auf Ebene der Pfarreiengemeinschaften oder auf Ebene unseres Bistums zu beschreiben? Vermutlich lassen sich im Verhältnis dazu strukturelle Planungen eher festlegen und druckreif veröffentlichen. Mit Blick auf die uns künftig zur Verfügung stehenden Ressourcen auf den verschiedensten Ebenen muss uns bewusst sein, dass ‚Schwerpunktsetzung’ auch und vor allem bedeutet, nicht mehr alles wie bisher weiterzuführen und verwirklichen zu können.

Unabhängig davon, ob wir zu einer schriftlichen Veröffentlichung von pastoralen Schwerpunktsetzungen kommen, möchte ich ermutigen und motivieren, unseren Glauben an den auferstandenen Christus in den Mittelpunkt unseres pastoralen Tuns und Denkens zu stellen. Ich würde mir wünschen, dass wir uns noch mehr als bisher auf die Wurzeln und die Kraft unseres katholischen Glaubens besinnen, dass wir den Aufbruch wagen, die missionarische Ausstrahlung unseres Glaubens entfalten und die Menschen für den Glauben begeistern.

Ich darf Sie alle bitten, im Geist der Offenheit und des konstruktiven Miteinanders die Planungen der Diözese anzunehmen und vor allem vor Ort mit Leben zu erfüllen.


Augsburg, Januar 2014

Dr. Konrad Zdarsa
Bischof von Augsburg