Familienbund

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Kinder in gleichgeschlechtlichen Haushalten Informationen und Tatsachen zur Versachlichung der öffentlichen Debatte Das Wohlergehen von Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, ist immer wieder Gegenstand von Debatten. Als Bundesbildungsministerin Anja Karliczek im November 2018 eine Langzeitstudie zu diesem Thema forderte, wurde dies mit zwei Behauptungen kritisiert: 1. Den Kindern gehe es gut, dies sei hinreichend erforscht, und 2. sei schon die Frage danach eine „hinterwäldlerische Haltung“ (Sven Lehmann MdB) und „diskriminierender Unsinn“ (Doris Achelwilm MdB). Wären sich die Kritiker ihrer Sache so sicher, könnten sie einer Erforschung gelassen entgegen sehen (ähnlich wie bei den psychischen Folgen der Abtreibung). Tatsächlich gibt es nämlich eine Reihe von Studien zu diesem Thema – in den USA. Danach ist die Forschungslage sehr viel differenzierter zu betrachten als die oben genannten Kritiker dies glauben machen wollen. In den USA werden vorhandene Studien aber auch gern auf ihre Methodik untersucht und offen kritisiert, wenn sie den wissenschaftlichen Anforderungen nicht genügen. Vier jüngere Studien in den USA sind für die oben erwähnte Thematik von allgemeinem Interesse, mithin auch für Deutschland. Sie benennen die Fallstricke der Datenerhebung, die Parameter der Vergleichsmethodik, die notwendige Dauer und den Umfang der Samples. Und sie kommen alle zu dem Ergebnis, das der Soziologe Mark Regnerus mit seiner 2011 publizierten „New Family Structures Study“ (NFSS) so bilanziert: Es gibt „neue und umfassende empirische Beweise für signifikante Unterschiede zwischen Kindern von gleichgeschlechtlichen Paaren und Kindern, die von ihren biologischen verheirateten Eltern großgezogen wurden“. Diese Unterschiede sind für die Kinder aus gleichgeschlechtlichen Haushalten meist nachteilig. In Bezug auf die unterschiedlichen Bildungschancen, die Kinder aus den vielfältigen Familienstrukturen haben, kommen Douglas W. Allen und seine Mitarbeiter bei der Studie „Highschool-Abschlussquoten von Kindern aus gleichgeschlechtlichen Haushalten“ u.a. auf folgende Resultate: „Kinder aus normalen biologischen Familien, also „aus gegengeschlechtlich verheirateten Haushalten, schneiden am besten ab, die Kinder aus Haushalten mit lesbischen Müttern am schlechtesten“. Kinder aus Haushalten mit homosexuellen Vätern lägen zwischen diesen Extremwerten. Und in einer weiteren Untersuchung folgern Allen, Catherine Pakaluk und Joseph Price, dass die Kinder von heterosexuellen Ehepaaren „mit einer 35 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit eine normale schulische Entwicklung durchmachen als Kinder aus gleichgeschlechtlichen Familien, was erneut einen statistisch signifikanten Unterschied darstellt“. Das sind nur zwei von vielen Beispielen aus den Studien. Angesichts der Nachfrage nach zu adoptierenden Kindern und im Sinne des Kindeswohls erscheint es sinnvoll, vielleicht sogar geboten, diese Studien in die Adoptions-Diskussion einzuführen. Um den Zugang zu diesen Studien zu erleichtern, hat der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg Zusammenfassungen der genannten 4 Studien übersetzen lassen. Er stellt sie hiermit zur Verfügung in der Hoffnung, damit die öffentliche Debatte zu versachlichen.        Hier finden Sie eine PDF der Studien: Keine_Unterschiede_Vier-Sozialwissenschaftliche-Studien-zum-Wohlergehen-von-Kindern-in-gleichgeschlechtlichen-Haushalten_2019-05 (2,7 MB)     
Gerne senden wir Ihnen die Broschüre mit den Studien gegen einen adressierten und frankierten Rückumschlag
zu (Format A4 / Porto: 1,45 €). Senden Sie Ihre Bestellung und den Rückumschlag bitte an: Familienbund der Katholiken
im Bistum Augsburg
Kappelberg 1
86150 Augsburg    
Vorsitzender:
Pavel Jerabek Stellvertretende Vorsitzende:
Michael Brandt Michael Widmann Geistlicher Beirat und Vertreter für die Ehe- und Familienseelsorge in der Hauptabteilung II - Seelsorge:
Christian Öxler Geschäftsführerin:
Beate Dieterle Vertreter des Familienferienwerks im Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg:
Christian Pohlmann Zwei Delegierte zur Bundesdelegiertenversammlung:
N.N.  Diözesanbeauftragter für den Landeselternrat der KED:
N.N.         Vertreter des Familienbunds im Diözesanrat der Katholiken im Bistum Augsburg:
Pavel Jerabek    
Landesverband Bundesverband Ehe- und Familienseelsorge Bistum Augsburg Rettet die Familie FAFCE Föderation der Katholischen Familienverbände in Europa Youcat Elternbriefe Familienferienstätte St. Christophorus Nonnenhorn