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Aktuelles

25 Jahre Trümmerfrauenurteil des Bundesverfassungsgerichts

Schluss mit den ungerechten Sozialbeiträgen!

06.07.2017

Zum 25. Jahrestag des „Trümmerfrauenurteils“ fordert der Familienbund die Politik auf, die familienfeindliche Konstruktion unserer Sozialversicherung endlich zu korrigieren. Mit der verfassungswidrigen Doppelbelastung von Eltern muss Schluss sein! 

In seinem wegweisenden Urteil vom 7. Juli 1992 machte Karlsruhe wichtige Vorgaben für die Berücksichtigung der Kindererziehung in der Rente. Das Bundesverfassungsgericht erteilte dem Gesetzgeber einen umfassenden Reformauftrag: Er müsse sicherstellen, dass sich mit jedem Reformschritt die Benachteiligung der Familie in der gesetzlichen Rentenversicherung tatsächlich verringere. In seinem „Pflegeurteil“ 2001 hat es seine Verfassungsaufträge noch einmal präzisiert und den Gesetzgeber verpflichtet, auch die Kranken- und Rentenversicherung auf die Frage der Familiengerechtigkeit hin zu prüfen. Eine wirkliche Prüfung fand nie statt. 

Bis heute zahlen über 11 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern doppelt in die Sozialversicherungen ein. Das muss beendet werden!

„Ehe für alle“ ist Populismus pur und ein Angriff auf den Kern unserer Gesellschaft

28.06.2017

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg protestiert scharf gegen die geplante Einführung der „Ehe für alle“. „Wenn die Ehe für alle Formen des Zusammenlebens »geöffnet« wird, wird sie de facto abgeschafft. Hier soll offenbar das, was unsere Gesellschaft im Innersten ausmacht, uminterpretiert werden“, sagt Pavel Jerabek, Diözesanvorsitzender des Familienbundes. 

Nur die Verbindung von Mann und Frau, die die Väter und Mütter des Grundgesetzes im Blick hatten, kann Kinder hervorbringen. Und nur weil die Ehe für den Staat und die Gesellschaft etwas »leistet« – nämlich seinen Fortbestand garantiert –, steht sie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und wird privilegiert. Die Ehe ist Keimzelle der Gesellschaft. Deshalb ist die Ehe von Mann und Frau einzigartig. Deshalb gibt es für andere Paarbeziehungen ein eigenes Rechtsinstitut.

Familienbund nimmt Stellung zu einer Umfrage und fordert ein Erziehungsgehalt

Gebt den Familien endlich Wahl-Freiheit!

09.05.2017

Zur jüngsten EMNID-Wahl-Studie der Zeitschrift „Eltern“ (1) erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg:

Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen, dass die aktuelle Familienpolitik die Bedürfnisse der Familien in weiten Teilen verfehlt. Denn:

  • 87 Prozent der Befragten finden, der Druck auf Familien hat eher zugenommen. 
  • 60 Prozent der Eltern fühlen sich nicht frei in ihrer Entscheidung, wann und in welcher Form sie nach ihrer Elternzeit wieder in den Beruf einsteigen. 
  • Lediglich elf Prozent der Eltern wollen gleich (nach zwei Monaten oder einem halben Jahr) wieder arbeiten, aber über 51 Prozent finden eine Babypause von zwei Jahren oder mehr richtig. 
  • Von den in der EMNID-Studie befragten Eltern, die sich aktuell in Elternzeit befinden bzw. sich ganz der häuslichen Erziehung und Bildung der Kinder widmen, wollen nur acht (!) Prozent in einen Vollzeitjob zurück.

Zur „Woche für das Leben“ erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg:

28.04.2017

Augsburg (fb) Die gemeinsam von katholischer und evangelischer Kirche getragene „Woche für das Leben“ ruft in Erinnerung, dass menschliches Leben unverfügbar ist und von Anfang bis Ende geschützt werden muss. Nicht alles, was die Reproduktionsmedizin zu leisten verspricht, ist mit der bedingungslosen Würde eines jeden Menschen vereinbar.

Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg wählt Vorstand

Familienfreundlichkeit als Wahlprüfstein

04.04.2017

Augsburg (fb) Gerechtigkeit für Familien bei Steuern und Abgaben, die Anerkennung familiärer Sorgearbeit durch ein Erziehungs- und Pflegegehalt sowie die Achtung und die Förderung von Ehe und Familie als natürliche Keimzelle der Gesellschaft bilden für den Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg zentrale Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl im September.

Es gelte, genau hinzuschauen, welche der vielfältigen familienpolitischen Ankündigungen und Versprechungen der Parteien tatsächlich den Familien zugute kommen und die Freiheit der Partner bei der Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit respektieren, sagte Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek bei der Mitgliederversammlung in Augsburg. Der jüngste Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit gehe immer noch an den Bedürfnissen vieler Familien vorbei, weil er nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie bringe.

Der Familienbund wendet sich auch weiterhin gegen eine „Ehe für alle“ und gegen ein damit verbundenes Adoptionsrecht für andere Lebenspartnerschaften. „Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter“, sagt Pavel Jerabek. „Der Vorbehalt der Ehe für die Verbindung von einem Mann und einer Frau bedeutet keine Diskriminierung. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.“

Schluss mit der Bevormundung der Frauen (und Familien)!

07.03.2017

Augsburg (fb) Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg echte Wahlfreiheit für Frauen (und Männer) bei der Verteilung der Arbeit zu Hause und außer Haus.

Berta Arzberger, stellvertretende Vorsitzende des Familienbunds der Katholiken im Bistum Augsburg erklärt: „Der lange Kampf der Frauen für Gleichberechtigung und Mitbestimmung erfährt durch neue Versuche der Bevormundung – diesmal durch einflussreiche Kräfte in Wirtschaft und Politik – einen großen Dämpfer: Man versucht uns einzureden, die Arbeit von Frauen und auch Männern habe nur einen Wert, wenn sie als Erwerbsarbeit erbracht wird. Frauen und Männer, die sich familiärer Sorge- oder Pflegearbeit widmen, werden systematisch benachteiligt.“

Erschreckendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Sterbehilfe

03.03.2017

Augsburg (fb) Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in letzter Instanz das Urteil gefällt, dass der Zugang zu einem verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel zur Selbsttötung "in extremen Ausnahmefällen" nicht verwehrt werden darf. Zu diesem Urteil vom 2.3.2017 erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds im Bistum Augsburg:

Kinderrechte sind schon im Grundgesetz!

18.11.2016

Augsburg (fb) Zu der Forderung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, erklärt der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg, Pavel Jerabek:

Kinder sind bereits Träger von Grundrechten – weil sie Menschen sind. Artikel 1 schützt die Würde des Menschen – natürlich auch die Würde des Kindes. Es ist unerheblich, ob der Mensch jung oder alt, groß oder klein ist: die Grundrechte gelten für alle. Die gesonderte Erwähnung von Kinderrechten – denen ja dann auch die Rechte alter, kranker und behinderter Menschen folgen müssten – wäre reine Symbolpolitik und würde nicht dazu beitragen, Kinder oder andere Personengruppen effektiver zu schützen.

Familienbunt - Sonderausgabe 2016

21.10.2016

Beiträge zu aktuellen familien- und gesellschaftspolitischen Themen enthält die Sonderausgabe von „familienbunt“ 2016, der Zeitschrift des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg.

 

In dem Heft finden sich:

Familienbund kritisiert Pläne von Schwesig zu „Familienarbeitszeit“

Mehr wirtschafts- als familienfreundlich

20.07.2016

Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg kritisiert den jüngsten Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit als wirtschaftsorientiert und wenig familienfreundlich. „Das Modell schafft eher Anreize, die Arbeitszeit zu erhöhen anstatt sie den individuellen Bedürfnissen der Familien anzupassen“, sagt der Diözesanvorsitzende Pavel Jerabek.  Grund sei die hohe Anzahl vorgesehener Wochenarbeitsstunden: „Das Konzept geht an den Bedürfnissen der meisten Familien vorbei, weil es nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Gestaltung von Erwerbsarbeit und Familienarbeit enthält.“

Familienbund im Gespräch mit Familien-Staatssekretär Johannes Hintersberger

Respekt und Anerkennung für die Einführung des Bayerischen Betreuungsgeldes

23.06.2016

Augsburg (fb) Respekt und Anerkennung für die Verlässlichkeit der Staatsregierung bei der Einführung des Bayerischen Betreuungsgeldes hat der Vorsitzende des Familienbundes im Bistum Augsburg, Pavel Jerabek, zum offiziellen Start der Landesleistung am 22. Juni geäußert. „Gemeinsam mit zigtausend Eltern, die mit ihrem Antrag das Betreuungsgeld bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes erneut zu einem Erfolgsmodell gemacht haben, sind wir dankbar, dass der Freistaat auf diese Weise die Wahlfreiheit der Eltern stärkt und ihr natürliches Erziehungsrecht achtet“, sagte Jerabek anlässlich des „Familienpolitischen Kamingesprächs“ des Verbandes, bei dem Familien-Staatssekretär Johannes Hintersberger in Augsburg zu Gast war. „Über den kleinen finanziellen Beitrag hinaus ist das Betreuungsgeld vor allem ein wichtiges Signal an die Eltern, dass der Staat ihre ureigene Kompetenz in der Erziehung schätzt und sie nicht in ein bestimmtes Betreuungsmuster zu drängen sucht“, sagte Jerabek. Er wünsche auch anderen Bundesländern den Mut, ideologische Scheuklappen abzulegen und Eltern endlich zuzutrauen, dass sie wissen, wie sie ihre ein- und zweijährigen Kinder betreuen wollen oder betreuen lassen wollen.

Der Familienbund in Bayern freut sich, dass das Betreuungsgeld endlich beschlossen worden ist

Bayerisches Betreuungsgeld beschlossen: Endlich!

02.06.2016

München - Der Bayerische Landtag hat das Betreuungsgeld beschlossen. Der Familienbund in Bayern misst dieser Leistung eine grundlegende Bedeutung bei. Nach seiner Auffassung mildert das Betreuungsgeld den Druck von Müttern und Vätern, einer Erwerbstätigkeit nachgehen und ihr Kind unter drei Jahren aus rein wirtschaftlichen Gründen in eine Krippe geben zu müssen. Der Erfolg des Betreuungsgeldes als Bundesleistung hat gezeigt, dass viele Eltern in dieser sensiblen Entwicklungsphase ihres Kindes ihrer Erziehungspflicht lieber persönlich nachkommen möchten. Es ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern sogar ihre Pflicht, die Erziehung im Sinne des Wohlergehens der Kinder zu gestalten.

Der Familienbund in Bayern fordert

Familienarbeit muss entlohnt werden

18.05.2016

München – Auch die aktuelle Rentendebatte wird wieder verkürzt geführt, weil die von den Eltern erbrachten Sachleistungen nicht berücksichtigt werden.

Einmal mehr zeigt sich, dass Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts bestenfalls zur Kenntnis, aber nicht ernst genommen werden. Schon 2001 hat unser oberstes Gericht festgestellt, dass die Erziehung der Kinder für solidarisch strukturierte Umlagesysteme „konstitutiv“ ist. Somit gilt, dass das Rentensystem sowohl auf den monetären als auch auf den von den Eltern erbrachten Sachleistungen beruht. Die Zukunft der Rente liegt in der nachwachsenden Generation – und in deren Eltern.

Einsatz für die eine Lehre – mit neuer Perspektive

20.04.2016

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg sieht sich durch das päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“ in seinem Einsatz für Ehe und Familie bestärkt. „Das Dokument unterstreicht die grundlegende Bedeutung der auf der Ehe von Mann und Frau gegründeten Familie für Kirche und Gesellschaft“, erklärt Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek.

Kanonischer Verein von Christgläubigen

Familienbund – Lobby für Familien in Kirche, Staat und Gesellschaft

14.01.2016

Das bischöfliche Dekret seiner „Anerkennung als kanonischer Verein von Christgläubigen“ hat Pfarrer Dr. Ulrich Lindl im Auftrag des Bischofs von Augsburg dem Familienbund der Katholiken überreicht. 

 

Der Familienbund der Katholiken ist ein parteipolitisch unabhängiger, konfessioneller Familienverband. Er setzt sich für die Stärkung und Förderung von Rechten und Rahmenbedingungen für Familien auf nationaler und internationaler Ebene ein. Deshalb ist er Ansprechpartner und Lobby für alle Familien und engagiert sich in der Vertretung und Koordinierung familienbezogener Anliegen in Kirche, Staat, Gesellschaft und Politik. Der Familienbund ist auf allen politischen Ebenen sowie innerkirchlich für Familien aktiv. Als Mitgliederverband steht er allen Familien und Einzelpersonen offen, die sich für die Belange der Familie in Politik, Staat und Gesellschaft auf der Grundlage der katholischen Soziallehre einsetzen wollen.

Familienbund: Christen sind zum politischen Einsatz aufgerufen

Durch die Synode ermutigt

22.12.2015

Dankbar für die Wertschätzung und Ermutigung, die die Familien durch die Weltbischofssynode im Oktober erfahren haben, blickt der Familienbund auf das Jahr 2015 zurück.

»Die Synode erinnert uns daran, dass die Familie der wichtigste Ort ist, wo der Glaube gelebt und weitergegeben wird«, sagt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds im Bistum Augsburg. »In der Familie, besonders da, wo gemeinsam gebetet wird und die Teilnahme an der Liturgie selbstverständlich ist, beginnt deshalb die Evangelisierung, zu der uns Papst Franziskus ja in besonderer Weise aufruft.« Als Signal besonders gefreut habe ihn auch die wohl erste Seligsprechung eines Ehepaares, die der Papst im Laufe der Synode vornahm.

Soll das familienfreundlich sein?

18.12.2015

Zu der Kritik an familienfeindlichen Arbeitsbedingungen im Bundesfamilienministerium erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes im Bistum Augsburg:

Die Klagen von Beschäftigten über familienfeindliche Arbeitsbedingungen im Bundesfamilienministerium lassen aufhorchen: Immens hohe Arbeitsbelastung, ständige Terminverlegungen auch in familienfeindliche Zeiten, schlechte Bedingungen für Teilzeitkräfte und fehlender Personalersatz für Mitarbeiter in Elternzeit – so berichten Medien unter Berufung auf die Gleichstellungsbeauftragte des Ministeriums.

Familienbund würdigt Synodenbericht als wegweisendes Dokument

Mehr Wertschätzung für Familien

20.11.2015

Zum jetzt veröffentlichten Abschlussbericht der Bischofssynode in deutscher Übersetzung erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds der Katholiken im Bistum Augsburg:

„Wir freuen uns über die große Wertschätzung, die die Familie im Abschlussbericht der jüngsten Weltbischofssynode erfährt, und über die klare Stellungnahme zu wichtigen Fragen des Familienlebens.

Augsburger Familienbund lehnt jede Form der Suizidbeihilfe ab

„Es gibt kein gutes Töten“

23.09.2015

Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg setzt sich für ein Verbot aller Formen der Beihilfe zur Selbsttötung ein. Anlässlich der heutigen Anhörung im Deutschen Bundestag zur Suizidbeihilfe bekräftigt der Verband seine Forderung nach einem Gesetz, das für alle gleichermaßen gilt und nicht bestimmte Personenkreise ausnimmt.

Zur "Familienbunt"-Sonderausgabe Juli 2015

22.07.2015

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg nimmt Stellung zu der Kritik an der Sonderausgabe von „familienbunt“ vom Juli 2015. 

 

Wir sind ein katholischer Laienverband und setzen uns auf der Basis der katholischen Soziallehre ein für die Anliegen der Familien und die christlichen Werte von Ehe und Familie. Wir agieren eigenständig im Bistum und über unseren Landes- und Bundesverband innerhalb der katholischen Kirche Deutschlands. 

Der Meinungsbeitrag des Philosophen Bertrand Vergely „Diktatur durch Verwirrung“ hat zu Irritationen geführt, die von uns weder gewollt noch beabsichtigt waren.

In keinster Weise war von uns beabsichtigt, andere damit zu verletzten oder herabzusetzen. 

Das Thema „Homo-Ehe“ ist ein aktuelles Gesellschaftsthema, das kontrovers diskutiert wird. Wir teilen die Überzeugung, wie sie jüngst auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in einem YouTube-Interview geäußert hat, dass Ehe das Zusammenleben von Mann und Frau ist. Diese Differenzierung hat für uns nichts mit Diskriminierung zu tun. Diskriminierungen oder Verurteilungen sind Haltungen, die uns Katholiken schon durch das Gebot der Nächstenliebe fern sind. Dies hat Papst Franziskus für uns Katholiken gerade auch im Bezug auf das Thema Homosexualität schon oft so geäußert und dazu stehen wir.

Als Katholiken bekennen wir uns zur Ehe zwischen Mann und Frau, wie sie im Katechismus der kath. Kirche und dem jüdisch-christlichen Menschenbild zugrunde gelegt wird. In einer Demokratie und in einer von großen Freiheiten geprägten Gesellschaft fällt unsere Haltung zur Ehe unter die grundgesetzlich geschützte Religions- und Meinungsfreiheit. 

Aus Sicht des Familienbundes Augsburg halten wir es mit kontroversen Themen so, dass man es akzeptieren sollte, dass es verschiedene Meinungen gibt. Der Beitrag des französischen Autors ist ein Debattenbeitrag, eine Meinungsäußerung. Wir sind der Meinung, dass es wichtig ist, dass unsere Gesellschaft gerade zum Thema „Homo-Ehe“ verschiedene Meinungen zulässt. Eine pluralistische Gesellschaft kann kontrovers diskutierte und emotionale Themen unseres Erachtens nur auf einer sehr ehrlichen und wirklich toleranten Basis führen. Dazu gehört es auch, dass man die Meinung anderer einfach einmal „aushält“. 

Sollte der Beitrag oder auch andere Artikel zu Missverständnissen oder Irritationen geführt haben, bedauern wird dies sehr. Das war nie unsere Absicht.