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Aktuelles

Wir nehmen Abschied von unserem bis zuletzt aktiven Mitglied Lotte Unglert

16.10.2017

Seit vielen Jahren war sie Mitglied im Familienbund, dem sie in vorbildlicher Weise die Treue hielt. Es gab kaum eine Veranstaltung unseres Diözesanverbandes, an der sie nicht teilgenommen hätte. Jetzt starb Lotte Unglert im Alter von 91 Jahren.

Bescheiden im Auftreten, doch mit spürbarer Hingabe und Liebe für ihre Berufung in der Familie, meldete sie sich bei Veranstaltungen zu Wort, um uns an ihren reichen Erfahrungen als Ehefrau und 15-fache Mutter sowie vielfache Groß- und Urgroßmutter teilhaben zu lassen. In der Art, wie sie diese Berufung ausfüllte und ausstrahlte, in ihrer Aufgeschlossenheit für eine große Bandbreite an Themen, in ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer aus tiefem Glauben genährten Zuversicht war und bleibt sie uns Vorbild. Lotte Unglert ist uns Ansporn, uns weiter für die Belange der Familien einzusetzen.

  

Birgit Kelle ermutigt Familien

Mehr Selbstbewusstsein, bitte!

25.09.2017

Die Publizistin und Journalistin Birgit Kelle hat die Familien zu mehr Selbstbewusstsein und mehr Präsenz auch in der gesellschaftlichen Debatte aufgerufen. „Familien leisten etwas Großartiges. Und wir müssen selbstbewusst davon reden“, forderte Kelle bei einem Vortrag auf Einladung des Familienbundes in Augsburg. Gerade mit Blick auf die Neuwahl des Bundestags gelte es, die Politiker immer wieder daran zu erinnern, was Eltern wollen und was Familien brauchen, sagte die Familienrechtlerin und vierfache Mutter. Kelle kritisierte die merkwürdige Allianz von Feminismus und Kapitalismus, wenn es darum gehe, Mütter möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen. Zwar würden zwei Drittel der Kinder unter drei Jahren von ihren Eltern betreut und erzogen, aber der Druck, Kinder in die Krippe zu geben, steige. Echte Wahlfreiheit bei der Gestaltung des Alltags sei erst erreicht, wenn alle Eltern ohne wirtschaftlichen Druck entscheiden könnten, wie sie Erwerbs- und Sorgearbeit gestalten wollen.

Bei einem Familienpolitischen Abendgebet in der Kapelle des Haus Sankt Ulrich beteten die Teilnehmer für glückende familiäre Beziehungen und für eine familienfreundliche Gesellschaft.

Familienbunt - Sonderausgabe 2017

21.09.2017

Ganz im Zeichen der Bundestagswahl steht die aktuelle Sonderausgabe von "Familienbunt". Neben einem Aufruf, zur Wahl zu gehen und sich auch darüber hinaus für eine familienfreundliche Gesellschaft zu engagieren, finden sich in dieser Ausgabe Beiträge zu folgenden Themen:

  • ein leidenschaftliches Bekenntnis zur Mutterschaft und ein Loblied auf das, was Mütter leisten (von Birgit Kelle),
  • die sehr interessanten Ergebnisse einer (bislang wenig beachteten) Umfrage der Zeitschrift „Eltern“, was Familien brauchen und was sich Eltern von der Politik wünschen,
  • ein nachdenklicher, historisch-anthropologischer Essay zur Frage: Was macht uns Menschen aus?
  • ein Interview mit der Neurobiologin Dr. Nicole Strüber über die Erkenntnisse der Hirnforschung und die große Bedeutung einer guten/sicheren frühkindlichen Bindung
  • Argumente und Materialien für eine faire Familienpolitik

 

Flyeraktion zur B u n d e s t a g s w a h l

24.07.2017

Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Zu Ihrer Information und als Grundlage für Gespräche und Diskussionen haben wir zwei Flyer erstellt, die unsere Forderungen kurz und anschaulich auf den Punkt bringen.

Im Flyer „Was am, Monatsende übrig bleibt“ wird dargestellt, wie unser Staat im Steuerrecht und in den Sozialversicherungen mit Familien umgeht – letztlich wird klar: Beide Bereiche sind „familienblind“.

Besonders in Wahlkampfzeiten wird immer wieder behauptet, der Staat gebe jährlich sehr viel Geld für die Familienförderung aus. Besonders beliebt ist die Behauptung, das Kindergeld sei die Familienförderung überhaupt. Der Flyer „Mythos Familienförderung am Beispiel Kindergeld“ entlarvt diesen Mythos.

25 Jahre Trümmerfrauenurteil des Bundesverfassungsgerichts

Schluss mit den ungerechten Sozialbeiträgen!

06.07.2017

Zum 25. Jahrestag des „Trümmerfrauenurteils“ fordert der Familienbund die Politik auf, die familienfeindliche Konstruktion unserer Sozialversicherung endlich zu korrigieren. Mit der verfassungswidrigen Doppelbelastung von Eltern muss Schluss sein! 

In seinem wegweisenden Urteil vom 7. Juli 1992 machte Karlsruhe wichtige Vorgaben für die Berücksichtigung der Kindererziehung in der Rente. Das Bundesverfassungsgericht erteilte dem Gesetzgeber einen umfassenden Reformauftrag: Er müsse sicherstellen, dass sich mit jedem Reformschritt die Benachteiligung der Familie in der gesetzlichen Rentenversicherung tatsächlich verringere. In seinem „Pflegeurteil“ 2001 hat es seine Verfassungsaufträge noch einmal präzisiert und den Gesetzgeber verpflichtet, auch die Kranken- und Rentenversicherung auf die Frage der Familiengerechtigkeit hin zu prüfen. Eine wirkliche Prüfung fand nie statt. 

Bis heute zahlen über 11 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern doppelt in die Sozialversicherungen ein. Das muss beendet werden!

„Ehe für alle“ ist Populismus pur und ein Angriff auf den Kern unserer Gesellschaft

28.06.2017

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg protestiert scharf gegen die geplante Einführung der „Ehe für alle“. „Wenn die Ehe für alle Formen des Zusammenlebens »geöffnet« wird, wird sie de facto abgeschafft. Hier soll offenbar das, was unsere Gesellschaft im Innersten ausmacht, uminterpretiert werden“, sagt Pavel Jerabek, Diözesanvorsitzender des Familienbundes. 

Nur die Verbindung von Mann und Frau, die die Väter und Mütter des Grundgesetzes im Blick hatten, kann Kinder hervorbringen. Und nur weil die Ehe für den Staat und die Gesellschaft etwas »leistet« – nämlich seinen Fortbestand garantiert –, steht sie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und wird privilegiert. Die Ehe ist Keimzelle der Gesellschaft. Deshalb ist die Ehe von Mann und Frau einzigartig. Deshalb gibt es für andere Paarbeziehungen ein eigenes Rechtsinstitut.

Familienbund nimmt Stellung zu einer Umfrage und fordert ein Erziehungsgehalt

Gebt den Familien endlich Wahl-Freiheit!

09.05.2017

Zur jüngsten EMNID-Wahl-Studie der Zeitschrift „Eltern“ (1) erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg:

Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen, dass die aktuelle Familienpolitik die Bedürfnisse der Familien in weiten Teilen verfehlt. Denn:

  • 87 Prozent der Befragten finden, der Druck auf Familien hat eher zugenommen. 
  • 60 Prozent der Eltern fühlen sich nicht frei in ihrer Entscheidung, wann und in welcher Form sie nach ihrer Elternzeit wieder in den Beruf einsteigen. 
  • Lediglich elf Prozent der Eltern wollen gleich (nach zwei Monaten oder einem halben Jahr) wieder arbeiten, aber über 51 Prozent finden eine Babypause von zwei Jahren oder mehr richtig. 
  • Von den in der EMNID-Studie befragten Eltern, die sich aktuell in Elternzeit befinden bzw. sich ganz der häuslichen Erziehung und Bildung der Kinder widmen, wollen nur acht (!) Prozent in einen Vollzeitjob zurück.

Zur „Woche für das Leben“ erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg:

28.04.2017

Augsburg (fb) Die gemeinsam von katholischer und evangelischer Kirche getragene „Woche für das Leben“ ruft in Erinnerung, dass menschliches Leben unverfügbar ist und von Anfang bis Ende geschützt werden muss. Nicht alles, was die Reproduktionsmedizin zu leisten verspricht, ist mit der bedingungslosen Würde eines jeden Menschen vereinbar.

Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg wählt Vorstand

Familienfreundlichkeit als Wahlprüfstein

04.04.2017

Augsburg (fb) Gerechtigkeit für Familien bei Steuern und Abgaben, die Anerkennung familiärer Sorgearbeit durch ein Erziehungs- und Pflegegehalt sowie die Achtung und die Förderung von Ehe und Familie als natürliche Keimzelle der Gesellschaft bilden für den Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg zentrale Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl im September.

Es gelte, genau hinzuschauen, welche der vielfältigen familienpolitischen Ankündigungen und Versprechungen der Parteien tatsächlich den Familien zugute kommen und die Freiheit der Partner bei der Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit respektieren, sagte Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek bei der Mitgliederversammlung in Augsburg. Der jüngste Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit gehe immer noch an den Bedürfnissen vieler Familien vorbei, weil er nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie bringe.

Der Familienbund wendet sich auch weiterhin gegen eine „Ehe für alle“ und gegen ein damit verbundenes Adoptionsrecht für andere Lebenspartnerschaften. „Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter“, sagt Pavel Jerabek. „Der Vorbehalt der Ehe für die Verbindung von einem Mann und einer Frau bedeutet keine Diskriminierung. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.“

Schluss mit der Bevormundung der Frauen (und Familien)!

07.03.2017

Augsburg (fb) Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg echte Wahlfreiheit für Frauen (und Männer) bei der Verteilung der Arbeit zu Hause und außer Haus.

Berta Arzberger, stellvertretende Vorsitzende des Familienbunds der Katholiken im Bistum Augsburg erklärt: „Der lange Kampf der Frauen für Gleichberechtigung und Mitbestimmung erfährt durch neue Versuche der Bevormundung – diesmal durch einflussreiche Kräfte in Wirtschaft und Politik – einen großen Dämpfer: Man versucht uns einzureden, die Arbeit von Frauen und auch Männern habe nur einen Wert, wenn sie als Erwerbsarbeit erbracht wird. Frauen und Männer, die sich familiärer Sorge- oder Pflegearbeit widmen, werden systematisch benachteiligt.“

Erschreckendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Sterbehilfe

03.03.2017

Augsburg (fb) Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in letzter Instanz das Urteil gefällt, dass der Zugang zu einem verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel zur Selbsttötung "in extremen Ausnahmefällen" nicht verwehrt werden darf. Zu diesem Urteil vom 2.3.2017 erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds im Bistum Augsburg:

Kinderrechte sind schon im Grundgesetz!

18.11.2016

Augsburg (fb) Zu der Forderung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, erklärt der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg, Pavel Jerabek:

Kinder sind bereits Träger von Grundrechten – weil sie Menschen sind. Artikel 1 schützt die Würde des Menschen – natürlich auch die Würde des Kindes. Es ist unerheblich, ob der Mensch jung oder alt, groß oder klein ist: die Grundrechte gelten für alle. Die gesonderte Erwähnung von Kinderrechten – denen ja dann auch die Rechte alter, kranker und behinderter Menschen folgen müssten – wäre reine Symbolpolitik und würde nicht dazu beitragen, Kinder oder andere Personengruppen effektiver zu schützen.

Familienbunt - Sonderausgabe 2016

21.10.2016

Beiträge zu aktuellen familien- und gesellschaftspolitischen Themen enthält die Sonderausgabe von „familienbunt“ 2016, der Zeitschrift des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg.

 

In dem Heft finden sich:

Familienbund kritisiert Pläne von Schwesig zu „Familienarbeitszeit“

Mehr wirtschafts- als familienfreundlich

20.07.2016

Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg kritisiert den jüngsten Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit als wirtschaftsorientiert und wenig familienfreundlich. „Das Modell schafft eher Anreize, die Arbeitszeit zu erhöhen anstatt sie den individuellen Bedürfnissen der Familien anzupassen“, sagt der Diözesanvorsitzende Pavel Jerabek.  Grund sei die hohe Anzahl vorgesehener Wochenarbeitsstunden: „Das Konzept geht an den Bedürfnissen der meisten Familien vorbei, weil es nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Gestaltung von Erwerbsarbeit und Familienarbeit enthält.“

Familienbund im Gespräch mit Familien-Staatssekretär Johannes Hintersberger

Respekt und Anerkennung für die Einführung des Bayerischen Betreuungsgeldes

23.06.2016

Augsburg (fb) Respekt und Anerkennung für die Verlässlichkeit der Staatsregierung bei der Einführung des Bayerischen Betreuungsgeldes hat der Vorsitzende des Familienbundes im Bistum Augsburg, Pavel Jerabek, zum offiziellen Start der Landesleistung am 22. Juni geäußert. „Gemeinsam mit zigtausend Eltern, die mit ihrem Antrag das Betreuungsgeld bereits vor Inkrafttreten des Gesetzes erneut zu einem Erfolgsmodell gemacht haben, sind wir dankbar, dass der Freistaat auf diese Weise die Wahlfreiheit der Eltern stärkt und ihr natürliches Erziehungsrecht achtet“, sagte Jerabek anlässlich des „Familienpolitischen Kamingesprächs“ des Verbandes, bei dem Familien-Staatssekretär Johannes Hintersberger in Augsburg zu Gast war. „Über den kleinen finanziellen Beitrag hinaus ist das Betreuungsgeld vor allem ein wichtiges Signal an die Eltern, dass der Staat ihre ureigene Kompetenz in der Erziehung schätzt und sie nicht in ein bestimmtes Betreuungsmuster zu drängen sucht“, sagte Jerabek. Er wünsche auch anderen Bundesländern den Mut, ideologische Scheuklappen abzulegen und Eltern endlich zuzutrauen, dass sie wissen, wie sie ihre ein- und zweijährigen Kinder betreuen wollen oder betreuen lassen wollen.

Der Familienbund in Bayern freut sich, dass das Betreuungsgeld endlich beschlossen worden ist

Bayerisches Betreuungsgeld beschlossen: Endlich!

02.06.2016

München - Der Bayerische Landtag hat das Betreuungsgeld beschlossen. Der Familienbund in Bayern misst dieser Leistung eine grundlegende Bedeutung bei. Nach seiner Auffassung mildert das Betreuungsgeld den Druck von Müttern und Vätern, einer Erwerbstätigkeit nachgehen und ihr Kind unter drei Jahren aus rein wirtschaftlichen Gründen in eine Krippe geben zu müssen. Der Erfolg des Betreuungsgeldes als Bundesleistung hat gezeigt, dass viele Eltern in dieser sensiblen Entwicklungsphase ihres Kindes ihrer Erziehungspflicht lieber persönlich nachkommen möchten. Es ist nicht nur ihr gutes Recht, sondern sogar ihre Pflicht, die Erziehung im Sinne des Wohlergehens der Kinder zu gestalten.

Der Familienbund in Bayern fordert

Familienarbeit muss entlohnt werden

18.05.2016

München – Auch die aktuelle Rentendebatte wird wieder verkürzt geführt, weil die von den Eltern erbrachten Sachleistungen nicht berücksichtigt werden.

Einmal mehr zeigt sich, dass Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts bestenfalls zur Kenntnis, aber nicht ernst genommen werden. Schon 2001 hat unser oberstes Gericht festgestellt, dass die Erziehung der Kinder für solidarisch strukturierte Umlagesysteme „konstitutiv“ ist. Somit gilt, dass das Rentensystem sowohl auf den monetären als auch auf den von den Eltern erbrachten Sachleistungen beruht. Die Zukunft der Rente liegt in der nachwachsenden Generation – und in deren Eltern.

Einsatz für die eine Lehre – mit neuer Perspektive

20.04.2016

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg sieht sich durch das päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“ in seinem Einsatz für Ehe und Familie bestärkt. „Das Dokument unterstreicht die grundlegende Bedeutung der auf der Ehe von Mann und Frau gegründeten Familie für Kirche und Gesellschaft“, erklärt Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek.

Kanonischer Verein von Christgläubigen

Familienbund – Lobby für Familien in Kirche, Staat und Gesellschaft

14.01.2016

Das bischöfliche Dekret seiner „Anerkennung als kanonischer Verein von Christgläubigen“ hat Pfarrer Dr. Ulrich Lindl im Auftrag des Bischofs von Augsburg dem Familienbund der Katholiken überreicht. 

 

Der Familienbund der Katholiken ist ein parteipolitisch unabhängiger, konfessioneller Familienverband. Er setzt sich für die Stärkung und Förderung von Rechten und Rahmenbedingungen für Familien auf nationaler und internationaler Ebene ein. Deshalb ist er Ansprechpartner und Lobby für alle Familien und engagiert sich in der Vertretung und Koordinierung familienbezogener Anliegen in Kirche, Staat, Gesellschaft und Politik. Der Familienbund ist auf allen politischen Ebenen sowie innerkirchlich für Familien aktiv. Als Mitgliederverband steht er allen Familien und Einzelpersonen offen, die sich für die Belange der Familie in Politik, Staat und Gesellschaft auf der Grundlage der katholischen Soziallehre einsetzen wollen.

Familienbund: Christen sind zum politischen Einsatz aufgerufen

Durch die Synode ermutigt

22.12.2015

Dankbar für die Wertschätzung und Ermutigung, die die Familien durch die Weltbischofssynode im Oktober erfahren haben, blickt der Familienbund auf das Jahr 2015 zurück.

»Die Synode erinnert uns daran, dass die Familie der wichtigste Ort ist, wo der Glaube gelebt und weitergegeben wird«, sagt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds im Bistum Augsburg. »In der Familie, besonders da, wo gemeinsam gebetet wird und die Teilnahme an der Liturgie selbstverständlich ist, beginnt deshalb die Evangelisierung, zu der uns Papst Franziskus ja in besonderer Weise aufruft.« Als Signal besonders gefreut habe ihn auch die wohl erste Seligsprechung eines Ehepaares, die der Papst im Laufe der Synode vornahm.