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Aktuelles

Bericht von der Mitgliederversammlung am 14. März 2019

15.03.2019
Prof. Dr. Werner Münch bei seinem Vortrag in Augsburg. (Foto: Familienbund)
Prof. Dr. Werner Münch bei seinem Vortrag in Augsburg. (Foto: Familienbund)

„Familie – Europas kostbarster Schatz – im Würgegriff der EU?“, das war die Frage, die der Familienbund als Thema dem Referenten der Mitgliederversammlung gegeben hatte. Mit Prof. Dr. Werner Münch konnte der Augsburger Diözesanverband einen hochkarätigen Redner gewinnen, der 1984–1990 Mitglied des Europäischen Parlaments war und Anfang der 90er Jahre Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Münch wirkte aber zuvor über 20 Jahre als Hochschullehrer für Politikwissenschaften und war vier Jahre Präsident aller kirchlichen Hochschulen in Deutschland. In den letzten Jahren hat sich Prof. Münch auch als Buchautor für ein breites Publikum einen Namen gemacht: „Freiheit ohne Gott. Kirche und Politik in der Verantwortung“ und „Leben mit christlichen Werten“ heißen seine jüngsten Werke.

Vortrag am 14. März im Haus Sankt Ulrich in Augsburg

Menschenbild und Familie in der Europäischen Union

22.02.2019

Das vereinte Europa im Sinne einer abendländischen Wertegemeinschaft ist ohne sein christliches Fundament und die tiefe katholische Prägung der Gründerväter Robert Schuman, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer weitgehend substanzlos. Zu diesem Fundament zählen das Vater-Mutter-Kind-Modell, welches darüber hinaus als Bestandteil des allgemein Menschlichen angesehen werden muss, die Ehe von Mann und Frau als Keimzelle der Gesellschaft sowie die Würde der menschlichen Person als geliebtes Geschöpf Gottes. Im Europa von heute ist dieser Konsens über die Grundwerte menschlichen Lebens und menschlicher Würde sowie die traditionelle Ehe und Familie stark gefährdet. Mehr noch: Auf EU-Ebene sind fortwährend Tendenzen einer stillen und schleichenden Manipulation des Respekts vor der Geschöpflichkeit des Menschen und der Identität von Ehe und Familie, einer Beschneidung von Elternrechten, eines zunehmenden Drucks zur Akzeptanz „alternativer“ Lebensformen sowie von Angriffen auf das Lebensrecht des Menschen erkennbar.

Pressemitteilung

08.02.2019

Augsburg (fb) Zu dem „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt", das Papst Franziskus und der Großimam von Al-Azhar, Ahamad al-Tayyib, am 4. Februar 2019 in Abu Dhabi unterzeichnet haben, erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes im Bistum Augsburg:

Die Erklärung von Papst Franziskus und Großimam Ahamad al-Tayyib ist ein eindrucksvolles Zeichen des Dialogs als Weg zum Frieden, für Menschenrechte und Religionsfreiheit und auch ein kraftvolles Bekenntnis zur Bedeutung der Familie „als grundlegender Kern der Gesellschaft und der Menschheit“. Die beiden Religionsführer schreiben: „Die Institution der Familie anzugreifen, sie zu verachten oder an der Bedeutung ihrer Rolle zu zweifeln, ist eines der gefährlichsten Übel unserer Zeit.“

Seelische Folgen von Abtreibung erforschen

01.02.2019

Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg begrüßt die Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums, eine Studie zu seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen vornehmen zu lassen.
Die Frage, welche psychischen Folgen sich nach einer Abtreibung für die betroffene Frau ergeben können, darf nicht länger tabuisiert werden. Eine seriöse wissenschaftliche Untersuchung ist deshalb dringend geboten, um die Beratung und Begleitung von Frauen zu verbessern.

Familienbunt – Sonderausgabe 2018

05.10.2018

Das Thema Kinderarmut und ihre Ursachen stehen im Mittelpunkt eines Interviews mit dem Sozialexperten Dr. Jürgen Borchert. Es ist in der aktuellen Sonderausgabe von „Familienbunt“, der Zeitschrift des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg, abgedruckt. Der frühere Vorsitzende Richter am Hessischen Landessozialgericht zeigt auf, warum „ausgerechnet die sogenannten Solidarsysteme die Familien systematisch verarmen lassen“ und wo mögliche Reformen ansetzen müssen.

Auch die weiteren Beiträge dieser Ausgabe befassen sich mit aktuellen Themen wie Leihmutterschaft und ihren kinder- und frauenverachtenden Praktiken sowie der Frage, warum durch Kinderrechte im Grundgesetz weniger das einzelne Kind an Rechten, sondern vielmehr der Staat an Bestimmungsmacht gewinnen würde – zulasten der Eltern.

Ein persönlicher Bericht vom Augsburger Symposium

„Auslaufmodell Familie – eine Welt ohne Vater und Mutter?“

25.09.2018

Die Familie und die Würde des Menschen

An die 50 Gäste aus dem In- und Ausland waren am 22. September nach Augsburg gekommen, um sich der Frage „Auslaufmodell Familie – eine Welt ohne Vater und Mutter?“ zu stellen. Bei den Fachreferaten von Susanne Kummer, Dr. Christian Spaemann und Jürgen Liminski ging es letztlich um nichts weniger als um die Würde des Menschen. 

Das Kreuz gehört in den Alltag der Menschen

03.05.2018

Der Familienbund im Bistum Augsburg begrüßt die Initiative des bayerischen Ministerpräsidenten, Kreuze auch im Eingangsbereich aller bayerischen Behördengebäude verpflichtend aufzuhängen.

Das Kreuz ist sichtbares Zeichen des christlichen Glaubens und Ausdruck einer Kultur des Lebens, der Nächstenliebe und des Miteinander. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes haben das Fundament unseres Staates im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen gelegt, wie die Präambel formuliert. Es ist deshalb ein Zeichen demokratischer Reife, sich dieses Fundament immer wieder in Erinnerung zu rufen. Das gilt auch und besonders für den Freistaat Bayern, dessen Landesverfassung die Ehrfurcht vor Gott zu den obersten schulischen Bildungszielen erklärt.

Vorsitzende warnt vor „ethischer Steinzeit“

CDL und Familienbund: Mehr Einsatz für das Lebensrecht

03.05.2018

Zu einem verstärkten Einsatz für den Schutz der Menschenwürde hat die Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Bayern, Christiane Lambrecht, aufgerufen. Deutschland sei dabei, sich „mit Lichtgeschwindigkeit in eine eugenische Gesellschaft zu verwandeln“, warnte Lambrecht. Auf Einladung des Familienbundes im Bistum Augsburg sprach die bayerische CDL-Vorsitzende über aktuelle Herausforderungen durch die Fortpflanzungsmedizin.

Vortrag am 26. April 2018 im Haus Sankt Ulrich in Augsburg

Politik und Bioethik – Brisante Themen unter der Lupe

18.04.2018

Bislang gilt: In Deutschland ist der Mensch im Embryonalstadium (also ganz am Anfang seiner Entwicklung) durch das Embryonenschutzgesetz vor seiner Verzweckung und Tötung geschützt. Doch das weltbeste Embryonenschutzgesetz soll ersetzt werden durch ein wohlklingendes „Fortpflanzungsmedizingesetz“. Einige Reproduktionsmediziner, Wissenschaftler und Juristen fordern darin eine Lockerung beim Embryonenschutz, um zum Beispiel auch in Deutschland Leihmutterschaft und Eizellenspende zu erlauben. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD schweigt dazu.

 

Auf Einladung des Familienbundes spricht Christiane Lambrecht, Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben in Bayern

Wir nehmen Abschied von unserem bis zuletzt aktiven Mitglied Lotte Unglert

16.10.2017

Seit vielen Jahren war sie Mitglied im Familienbund, dem sie in vorbildlicher Weise die Treue hielt. Es gab kaum eine Veranstaltung unseres Diözesanverbandes, an der sie nicht teilgenommen hätte. Jetzt starb Lotte Unglert im Alter von 91 Jahren.

Bescheiden im Auftreten, doch mit spürbarer Hingabe und Liebe für ihre Berufung in der Familie, meldete sie sich bei Veranstaltungen zu Wort, um uns an ihren reichen Erfahrungen als Ehefrau und 15-fache Mutter sowie vielfache Groß- und Urgroßmutter teilhaben zu lassen. In der Art, wie sie diese Berufung ausfüllte und ausstrahlte, in ihrer Aufgeschlossenheit für eine große Bandbreite an Themen, in ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer aus tiefem Glauben genährten Zuversicht war und bleibt sie uns Vorbild. Lotte Unglert ist uns Ansporn, uns weiter für die Belange der Familien einzusetzen.

  

Birgit Kelle ermutigt Familien

Mehr Selbstbewusstsein, bitte!

25.09.2017

Die Publizistin und Journalistin Birgit Kelle hat die Familien zu mehr Selbstbewusstsein und mehr Präsenz auch in der gesellschaftlichen Debatte aufgerufen. „Familien leisten etwas Großartiges. Und wir müssen selbstbewusst davon reden“, forderte Kelle bei einem Vortrag auf Einladung des Familienbundes in Augsburg. Gerade mit Blick auf die Neuwahl des Bundestags gelte es, die Politiker immer wieder daran zu erinnern, was Eltern wollen und was Familien brauchen, sagte die Familienrechtlerin und vierfache Mutter. Kelle kritisierte die merkwürdige Allianz von Feminismus und Kapitalismus, wenn es darum gehe, Mütter möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen. Zwar würden zwei Drittel der Kinder unter drei Jahren von ihren Eltern betreut und erzogen, aber der Druck, Kinder in die Krippe zu geben, steige. Echte Wahlfreiheit bei der Gestaltung des Alltags sei erst erreicht, wenn alle Eltern ohne wirtschaftlichen Druck entscheiden könnten, wie sie Erwerbs- und Sorgearbeit gestalten wollen.

Bei einem Familienpolitischen Abendgebet in der Kapelle des Haus Sankt Ulrich beteten die Teilnehmer für glückende familiäre Beziehungen und für eine familienfreundliche Gesellschaft.

Familienbunt - Sonderausgabe 2017

21.09.2017

Ganz im Zeichen der Bundestagswahl steht die aktuelle Sonderausgabe von "Familienbunt". Neben einem Aufruf, zur Wahl zu gehen und sich auch darüber hinaus für eine familienfreundliche Gesellschaft zu engagieren, finden sich in dieser Ausgabe Beiträge zu folgenden Themen:

  • ein leidenschaftliches Bekenntnis zur Mutterschaft und ein Loblied auf das, was Mütter leisten (von Birgit Kelle),
  • die sehr interessanten Ergebnisse einer (bislang wenig beachteten) Umfrage der Zeitschrift „Eltern“, was Familien brauchen und was sich Eltern von der Politik wünschen,
  • ein nachdenklicher, historisch-anthropologischer Essay zur Frage: Was macht uns Menschen aus?
  • ein Interview mit der Neurobiologin Dr. Nicole Strüber über die Erkenntnisse der Hirnforschung und die große Bedeutung einer guten/sicheren frühkindlichen Bindung
  • Argumente und Materialien für eine faire Familienpolitik

 

Flyeraktion zur B u n d e s t a g s w a h l

24.07.2017

Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Zu Ihrer Information und als Grundlage für Gespräche und Diskussionen haben wir zwei Flyer erstellt, die unsere Forderungen kurz und anschaulich auf den Punkt bringen.

Im Flyer „Was am, Monatsende übrig bleibt“ wird dargestellt, wie unser Staat im Steuerrecht und in den Sozialversicherungen mit Familien umgeht – letztlich wird klar: Beide Bereiche sind „familienblind“.

Besonders in Wahlkampfzeiten wird immer wieder behauptet, der Staat gebe jährlich sehr viel Geld für die Familienförderung aus. Besonders beliebt ist die Behauptung, das Kindergeld sei die Familienförderung überhaupt. Der Flyer „Mythos Familienförderung am Beispiel Kindergeld“ entlarvt diesen Mythos.

25 Jahre Trümmerfrauenurteil des Bundesverfassungsgerichts

Schluss mit den ungerechten Sozialbeiträgen!

06.07.2017

Zum 25. Jahrestag des „Trümmerfrauenurteils“ fordert der Familienbund die Politik auf, die familienfeindliche Konstruktion unserer Sozialversicherung endlich zu korrigieren. Mit der verfassungswidrigen Doppelbelastung von Eltern muss Schluss sein! 

In seinem wegweisenden Urteil vom 7. Juli 1992 machte Karlsruhe wichtige Vorgaben für die Berücksichtigung der Kindererziehung in der Rente. Das Bundesverfassungsgericht erteilte dem Gesetzgeber einen umfassenden Reformauftrag: Er müsse sicherstellen, dass sich mit jedem Reformschritt die Benachteiligung der Familie in der gesetzlichen Rentenversicherung tatsächlich verringere. In seinem „Pflegeurteil“ 2001 hat es seine Verfassungsaufträge noch einmal präzisiert und den Gesetzgeber verpflichtet, auch die Kranken- und Rentenversicherung auf die Frage der Familiengerechtigkeit hin zu prüfen. Eine wirkliche Prüfung fand nie statt. 

Bis heute zahlen über 11 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern doppelt in die Sozialversicherungen ein. Das muss beendet werden!

„Ehe für alle“ ist Populismus pur und ein Angriff auf den Kern unserer Gesellschaft

28.06.2017

Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg protestiert scharf gegen die geplante Einführung der „Ehe für alle“. „Wenn die Ehe für alle Formen des Zusammenlebens »geöffnet« wird, wird sie de facto abgeschafft. Hier soll offenbar das, was unsere Gesellschaft im Innersten ausmacht, uminterpretiert werden“, sagt Pavel Jerabek, Diözesanvorsitzender des Familienbundes. 

Nur die Verbindung von Mann und Frau, die die Väter und Mütter des Grundgesetzes im Blick hatten, kann Kinder hervorbringen. Und nur weil die Ehe für den Staat und die Gesellschaft etwas »leistet« – nämlich seinen Fortbestand garantiert –, steht sie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und wird privilegiert. Die Ehe ist Keimzelle der Gesellschaft. Deshalb ist die Ehe von Mann und Frau einzigartig. Deshalb gibt es für andere Paarbeziehungen ein eigenes Rechtsinstitut.

Familienbund nimmt Stellung zu einer Umfrage und fordert ein Erziehungsgehalt

Gebt den Familien endlich Wahl-Freiheit!

09.05.2017

Zur jüngsten EMNID-Wahl-Studie der Zeitschrift „Eltern“ (1) erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg:

Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen, dass die aktuelle Familienpolitik die Bedürfnisse der Familien in weiten Teilen verfehlt. Denn:

  • 87 Prozent der Befragten finden, der Druck auf Familien hat eher zugenommen. 
  • 60 Prozent der Eltern fühlen sich nicht frei in ihrer Entscheidung, wann und in welcher Form sie nach ihrer Elternzeit wieder in den Beruf einsteigen. 
  • Lediglich elf Prozent der Eltern wollen gleich (nach zwei Monaten oder einem halben Jahr) wieder arbeiten, aber über 51 Prozent finden eine Babypause von zwei Jahren oder mehr richtig. 
  • Von den in der EMNID-Studie befragten Eltern, die sich aktuell in Elternzeit befinden bzw. sich ganz der häuslichen Erziehung und Bildung der Kinder widmen, wollen nur acht (!) Prozent in einen Vollzeitjob zurück.

Zur „Woche für das Leben“ erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg:

28.04.2017

Augsburg (fb) Die gemeinsam von katholischer und evangelischer Kirche getragene „Woche für das Leben“ ruft in Erinnerung, dass menschliches Leben unverfügbar ist und von Anfang bis Ende geschützt werden muss. Nicht alles, was die Reproduktionsmedizin zu leisten verspricht, ist mit der bedingungslosen Würde eines jeden Menschen vereinbar.

Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg wählt Vorstand

Familienfreundlichkeit als Wahlprüfstein

04.04.2017

Augsburg (fb) Gerechtigkeit für Familien bei Steuern und Abgaben, die Anerkennung familiärer Sorgearbeit durch ein Erziehungs- und Pflegegehalt sowie die Achtung und die Förderung von Ehe und Familie als natürliche Keimzelle der Gesellschaft bilden für den Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg zentrale Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl im September.

Es gelte, genau hinzuschauen, welche der vielfältigen familienpolitischen Ankündigungen und Versprechungen der Parteien tatsächlich den Familien zugute kommen und die Freiheit der Partner bei der Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit respektieren, sagte Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek bei der Mitgliederversammlung in Augsburg. Der jüngste Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit gehe immer noch an den Bedürfnissen vieler Familien vorbei, weil er nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie bringe.

Der Familienbund wendet sich auch weiterhin gegen eine „Ehe für alle“ und gegen ein damit verbundenes Adoptionsrecht für andere Lebenspartnerschaften. „Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter“, sagt Pavel Jerabek. „Der Vorbehalt der Ehe für die Verbindung von einem Mann und einer Frau bedeutet keine Diskriminierung. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.“

Schluss mit der Bevormundung der Frauen (und Familien)!

07.03.2017

Augsburg (fb) Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg echte Wahlfreiheit für Frauen (und Männer) bei der Verteilung der Arbeit zu Hause und außer Haus.

Berta Arzberger, stellvertretende Vorsitzende des Familienbunds der Katholiken im Bistum Augsburg erklärt: „Der lange Kampf der Frauen für Gleichberechtigung und Mitbestimmung erfährt durch neue Versuche der Bevormundung – diesmal durch einflussreiche Kräfte in Wirtschaft und Politik – einen großen Dämpfer: Man versucht uns einzureden, die Arbeit von Frauen und auch Männern habe nur einen Wert, wenn sie als Erwerbsarbeit erbracht wird. Frauen und Männer, die sich familiärer Sorge- oder Pflegearbeit widmen, werden systematisch benachteiligt.“

Erschreckendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Sterbehilfe

03.03.2017

Augsburg (fb) Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in letzter Instanz das Urteil gefällt, dass der Zugang zu einem verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel zur Selbsttötung "in extremen Ausnahmefällen" nicht verwehrt werden darf. Zu diesem Urteil vom 2.3.2017 erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds im Bistum Augsburg: