Aktuelles

22.02.2019 11:44 Das vereinte Europa im Sinne einer abendländischen Wertegemeinschaft ist ohne sein christliches Fundament und die tiefe katholische Prägung der Gründerväter Robert Schuman, Alcide de Gasperi und Konrad Adenauer weitgehend substanzlos. Zu diesem Fundament zählen das Vater-Mutter-Kind-Modell, welches darüber hinaus als Bestandteil des allgemein Menschlichen angesehen werden muss, die Ehe von Mann und Frau als Keimzelle der Gesellschaft sowie die Würde der menschlichen Person als geliebtes Geschöpf Gottes. Im Europa von heute ist dieser Konsens über die Grundwerte menschlichen Lebens und menschlicher Würde sowie die traditionelle Ehe und Familie stark gefährdet. Mehr noch: Auf EU-Ebene sind fortwährend Tendenzen einer stillen und schleichenden Manipulation des Respekts vor der Geschöpflichkeit des Menschen und der Identität von Ehe und Familie, einer Beschneidung von Elternrechten, eines zunehmenden Drucks zur Akzeptanz „alternativer“ Lebensformen sowie von Angriffen auf das Lebensrecht des Menschen erkennbar.
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08.02.2019 10:22 Zu dem „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt", das Papst Franziskus und der Großimam von Al-Azhar, Ahamad al-Tayyib, am 4. Februar 2019 in Abu Dhabi unterzeichnet haben, erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes im Bistum Augsburg: Die Erklärung von Papst Franziskus und Großimam Ahamad al-Tayyib ist ein eindrucksvolles Zeichen des Dialogs als Weg zum Frieden, für Menschenrechte und Religionsfreiheit und auch ein kraftvolles Bekenntnis zur Bedeutung der Familie „als grundlegender Kern der Gesellschaft und der Menschheit“. Die beiden Religionsführer schreiben: „Die Institution der Familie anzugreifen, sie zu verachten oder an der Bedeutung ihrer Rolle zu zweifeln, ist eines der gefährlichsten Übel unserer Zeit.“
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01.02.2019 15:17 Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg begrüßt die Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums, eine Studie zu seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen vornehmen zu lassen.
Die Frage, welche psychischen Folgen sich nach einer Abtreibung für die betroffene Frau ergeben können, darf nicht länger tabuisiert werden. Eine seriöse wissenschaftliche Untersuchung ist deshalb dringend geboten, um die Beratung und Begleitung von Frauen zu verbessern.
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05.10.2018 12:00 Das Thema Kinderarmut und ihre Ursachen stehen im Mittelpunkt eines Interviews mit dem Sozialexperten Dr. Jürgen Borchert. Es ist in der aktuellen Sonderausgabe von „Familienbunt“, der Zeitschrift des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg, abgedruckt. Der frühere Vorsitzende Richter am Hessischen Landessozialgericht zeigt auf, warum „ausgerechnet die sogenannten Solidarsysteme die Familien systematisch verarmen lassen“ und wo mögliche Reformen ansetzen müssen. Auch die weiteren Beiträge dieser Ausgabe befassen sich mit aktuellen Themen wie Leihmutterschaft und ihren kinder- und frauenverachtenden Praktiken sowie der Frage, warum durch Kinderrechte im Grundgesetz weniger das einzelne Kind an Rechten, sondern vielmehr der Staat an Bestimmungsmacht gewinnen würde – zulasten der Eltern.
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25.09.2018 13:00 An die 50 Gäste aus dem In- und Ausland waren am 22. September nach Augsburg gekommen, um sich der Frage „Auslaufmodell Familie – eine Welt ohne Vater und Mutter?“ zu stellen. Bei den Fachreferaten von Susanne Kummer, Dr. Christian Spaemann und Jürgen Liminski ging es letztlich um nichts weniger als um die Würde des Menschen. 
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03.05.2018 15:39 Der Familienbund im Bistum Augsburg begrüßt die Initiative des bayerischen Ministerpräsidenten, Kreuze auch im Eingangsbereich aller bayerischen Behördengebäude verpflichtend aufzuhängen. Das Kreuz ist sichtbares Zeichen des christlichen Glaubens und Ausdruck einer Kultur des Lebens, der Nächstenliebe und des Miteinander. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes haben das Fundament unseres Staates im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen gelegt, wie die Präambel formuliert. Es ist deshalb ein Zeichen demokratischer Reife, sich dieses Fundament immer wieder in Erinnerung zu rufen. Das gilt auch und besonders für den Freistaat Bayern, dessen Landesverfassung die Ehrfurcht vor Gott zu den obersten schulischen Bildungszielen erklärt.
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03.05.2018 15:34 Zu einem verstärkten Einsatz für den Schutz der Menschenwürde hat die Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Bayern, Christiane Lambrecht, aufgerufen. Deutschland sei dabei, sich „mit Lichtgeschwindigkeit in eine eugenische Gesellschaft zu verwandeln“, warnte Lambrecht. Auf Einladung des Familienbundes im Bistum Augsburg sprach die bayerische CDL-Vorsitzende über aktuelle Herausforderungen durch die Fortpflanzungsmedizin.
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18.04.2018 12:18 Bislang gilt: In Deutschland ist der Mensch im Embryonalstadium (also ganz am Anfang seiner Entwicklung) durch das Embryonenschutzgesetz vor seiner Verzweckung und Tötung geschützt. Doch das weltbeste Embryonenschutzgesetz soll ersetzt werden durch ein wohlklingendes „Fortpflanzungsmedizingesetz“. Einige Reproduktionsmediziner, Wissenschaftler und Juristen fordern darin eine Lockerung beim Embryonenschutz, um zum Beispiel auch in Deutschland Leihmutterschaft und Eizellenspende zu erlauben. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD schweigt dazu.   Auf Einladung des Familienbundes spricht Christiane Lambrecht, Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben in Bayern
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16.10.2017 18:22 Seit vielen Jahren war sie Mitglied im Familienbund, dem sie in vorbildlicher Weise die Treue hielt. Es gab kaum eine Veranstaltung unseres Diözesanverbandes, an der sie nicht teilgenommen hätte. Jetzt starb Lotte Unglert im Alter von 91 Jahren. Bescheiden im Auftreten, doch mit spürbarer Hingabe und Liebe für ihre Berufung in der Familie, meldete sie sich bei Veranstaltungen zu Wort, um uns an ihren reichen Erfahrungen als Ehefrau und 15-fache Mutter sowie vielfache Groß- und Urgroßmutter teilhaben zu lassen. In der Art, wie sie diese Berufung ausfüllte und ausstrahlte, in ihrer Aufgeschlossenheit für eine große Bandbreite an Themen, in ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer aus tiefem Glauben genährten Zuversicht war und bleibt sie uns Vorbild. Lotte Unglert ist uns Ansporn, uns weiter für die Belange der Familien einzusetzen.   
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25.09.2017 11:37 Die Publizistin und Journalistin Birgit Kelle hat die Familien zu mehr Selbstbewusstsein und mehr Präsenz auch in der gesellschaftlichen Debatte aufgerufen. „Familien leisten etwas Großartiges. Und wir müssen selbstbewusst davon reden“, forderte Kelle bei einem Vortrag auf Einladung des Familienbundes in Augsburg. Gerade mit Blick auf die Neuwahl des Bundestags gelte es, die Politiker immer wieder daran zu erinnern, was Eltern wollen und was Familien brauchen, sagte die Familienrechtlerin und vierfache Mutter. Kelle kritisierte die merkwürdige Allianz von Feminismus und Kapitalismus, wenn es darum gehe, Mütter möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen. Zwar würden zwei Drittel der Kinder unter drei Jahren von ihren Eltern betreut und erzogen, aber der Druck, Kinder in die Krippe zu geben, steige. Echte Wahlfreiheit bei der Gestaltung des Alltags sei erst erreicht, wenn alle Eltern ohne wirtschaftlichen Druck entscheiden könnten, wie sie Erwerbs- und Sorgearbeit gestalten wollen. Bei einem Familienpolitischen Abendgebet in der Kapelle des Haus Sankt Ulrich beteten die Teilnehmer für glückende familiäre Beziehungen und für eine familienfreundliche Gesellschaft.
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