Aktuelles

18.04.2018 12:18 Bislang gilt: In Deutschland ist der Mensch im Embryonalstadium (also ganz am Anfang seiner Entwicklung) durch das Embryonenschutzgesetz vor seiner Verzweckung und Tötung geschützt. Doch das weltbeste Embryonenschutzgesetz soll ersetzt werden durch ein wohlklingendes „Fortpflanzungsmedizingesetz“. Einige Reproduktionsmediziner, Wissenschaftler und Juristen fordern darin eine Lockerung beim Embryonenschutz, um zum Beispiel auch in Deutschland Leihmutterschaft und Eizellenspende zu erlauben. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD schweigt dazu.   Auf Einladung des Familienbundes spricht Christiane Lambrecht, Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben in Bayern
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16.10.2017 18:22 Seit vielen Jahren war sie Mitglied im Familienbund, dem sie in vorbildlicher Weise die Treue hielt. Es gab kaum eine Veranstaltung unseres Diözesanverbandes, an der sie nicht teilgenommen hätte. Jetzt starb Lotte Unglert im Alter von 91 Jahren. Bescheiden im Auftreten, doch mit spürbarer Hingabe und Liebe für ihre Berufung in der Familie, meldete sie sich bei Veranstaltungen zu Wort, um uns an ihren reichen Erfahrungen als Ehefrau und 15-fache Mutter sowie vielfache Groß- und Urgroßmutter teilhaben zu lassen. In der Art, wie sie diese Berufung ausfüllte und ausstrahlte, in ihrer Aufgeschlossenheit für eine große Bandbreite an Themen, in ihrer Liebenswürdigkeit und ihrer aus tiefem Glauben genährten Zuversicht war und bleibt sie uns Vorbild. Lotte Unglert ist uns Ansporn, uns weiter für die Belange der Familien einzusetzen.   
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25.09.2017 11:37 Die Publizistin und Journalistin Birgit Kelle hat die Familien zu mehr Selbstbewusstsein und mehr Präsenz auch in der gesellschaftlichen Debatte aufgerufen. „Familien leisten etwas Großartiges. Und wir müssen selbstbewusst davon reden“, forderte Kelle bei einem Vortrag auf Einladung des Familienbundes in Augsburg. Gerade mit Blick auf die Neuwahl des Bundestags gelte es, die Politiker immer wieder daran zu erinnern, was Eltern wollen und was Familien brauchen, sagte die Familienrechtlerin und vierfache Mutter. Kelle kritisierte die merkwürdige Allianz von Feminismus und Kapitalismus, wenn es darum gehe, Mütter möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen. Zwar würden zwei Drittel der Kinder unter drei Jahren von ihren Eltern betreut und erzogen, aber der Druck, Kinder in die Krippe zu geben, steige. Echte Wahlfreiheit bei der Gestaltung des Alltags sei erst erreicht, wenn alle Eltern ohne wirtschaftlichen Druck entscheiden könnten, wie sie Erwerbs- und Sorgearbeit gestalten wollen. Bei einem Familienpolitischen Abendgebet in der Kapelle des Haus Sankt Ulrich beteten die Teilnehmer für glückende familiäre Beziehungen und für eine familienfreundliche Gesellschaft.
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21.09.2017 12:48 Ganz im Zeichen der Bundestagswahl steht die aktuelle Sonderausgabe von "Familienbunt". Neben einem Aufruf, zur Wahl zu gehen und sich auch darüber hinaus für eine familienfreundliche Gesellschaft zu engagieren, finden sich in dieser Ausgabe Beiträge zu folgenden Themen: ein leidenschaftliches Bekenntnis zur Mutterschaft und ein Loblied auf das, was Mütter leisten (von Birgit Kelle), die sehr interessanten Ergebnisse einer (bislang wenig beachteten) Umfrage der Zeitschrift „Eltern“, was Familien brauchen und was sich Eltern von der Politik wünschen, ein nachdenklicher, historisch-anthropologischer Essay zur Frage: Was macht uns Menschen aus? ein Interview mit der Neurobiologin Dr. Nicole Strüber über die Erkenntnisse der Hirnforschung und die große Bedeutung einer guten/sicheren frühkindlichen Bindung Argumente und Materialien für eine faire Familienpolitik  
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24.07.2017 12:55 Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Zu Ihrer Information und als Grundlage für Gespräche und Diskussionen haben wir zwei Flyer erstellt, die unsere Forderungen kurz und anschaulich auf den Punkt bringen. Im Flyer „Was am, Monatsende übrig bleibt“ wird dargestellt, wie unser Staat im Steuerrecht und in den Sozialversicherungen mit Familien umgeht – letztlich wird klar: Beide Bereiche sind „familienblind“. Besonders in Wahlkampfzeiten wird immer wieder behauptet, der Staat gebe jährlich sehr viel Geld für die Familienförderung aus. Besonders beliebt ist die Behauptung, das Kindergeld sei die Familienförderung überhaupt. Der Flyer „Mythos Familienförderung am Beispiel Kindergeld“ entlarvt diesen Mythos.
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06.07.2017 17:58 Zum 25. Jahrestag des „Trümmerfrauenurteils“ fordert der Familienbund die Politik auf, die familienfeindliche Konstruktion unserer Sozialversicherung endlich zu korrigieren. Mit der verfassungswidrigen Doppelbelastung von Eltern muss Schluss sein!  In seinem wegweisenden Urteil vom 7. Juli 1992 machte Karlsruhe wichtige Vorgaben für die Berücksichtigung der Kindererziehung in der Rente. Das Bundesverfassungsgericht erteilte dem Gesetzgeber einen umfassenden Reformauftrag: Er müsse sicherstellen, dass sich mit jedem Reformschritt die Benachteiligung der Familie in der gesetzlichen Rentenversicherung tatsächlich verringere. In seinem „Pflegeurteil“ 2001 hat es seine Verfassungsaufträge noch einmal präzisiert und den Gesetzgeber verpflichtet, auch die Kranken- und Rentenversicherung auf die Frage der Familiengerechtigkeit hin zu prüfen. Eine wirkliche Prüfung fand nie statt.  Bis heute zahlen über 11 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern doppelt in die Sozialversicherungen ein. Das muss beendet werden!
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28.06.2017 17:37 Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg protestiert scharf gegen die geplante Einführung der „Ehe für alle“. „Wenn die Ehe für alle Formen des Zusammenlebens »geöffnet« wird, wird sie de facto abgeschafft. Hier soll offenbar das, was unsere Gesellschaft im Innersten ausmacht, uminterpretiert werden“, sagt Pavel Jerabek, Diözesanvorsitzender des Familienbundes.  Nur die Verbindung von Mann und Frau, die die Väter und Mütter des Grundgesetzes im Blick hatten, kann Kinder hervorbringen. Und nur weil die Ehe für den Staat und die Gesellschaft etwas »leistet« – nämlich seinen Fortbestand garantiert –, steht sie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und wird privilegiert. Die Ehe ist Keimzelle der Gesellschaft. Deshalb ist die Ehe von Mann und Frau einzigartig. Deshalb gibt es für andere Paarbeziehungen ein eigenes Rechtsinstitut.
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09.05.2017 17:03 Zur jüngsten EMNID-Wahl-Studie der Zeitschrift „Eltern“ (1) erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg: Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen, dass die aktuelle Familienpolitik die Bedürfnisse der Familien in weiten Teilen verfehlt. Denn: 87 Prozent der Befragten finden, der Druck auf Familien hat eher zugenommen.  60 Prozent der Eltern fühlen sich nicht frei in ihrer Entscheidung, wann und in welcher Form sie nach ihrer Elternzeit wieder in den Beruf einsteigen.  Lediglich elf Prozent der Eltern wollen gleich (nach zwei Monaten oder einem halben Jahr) wieder arbeiten, aber über 51 Prozent finden eine Babypause von zwei Jahren oder mehr richtig.  Von den in der EMNID-Studie befragten Eltern, die sich aktuell in Elternzeit befinden bzw. sich ganz der häuslichen Erziehung und Bildung der Kinder widmen, wollen nur acht (!) Prozent in einen Vollzeitjob zurück.
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28.04.2017 15:16 Die gemeinsam von katholischer und evangelischer Kirche getragene „Woche für das Leben“ ruft in Erinnerung, dass menschliches Leben unverfügbar ist und von Anfang bis Ende geschützt werden muss. Nicht alles, was die Reproduktionsmedizin zu leisten verspricht, ist mit der bedingungslosen Würde eines jeden Menschen vereinbar.
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04.04.2017 11:32 Gerechtigkeit für Familien bei Steuern und Abgaben, die Anerkennung familiärer Sorgearbeit durch ein Erziehungs- und Pflegegehalt sowie die Achtung und die Förderung von Ehe und Familie als natürliche Keimzelle der Gesellschaft bilden für den Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg zentrale Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl im September. Es gelte, genau hinzuschauen, welche der vielfältigen familienpolitischen Ankündigungen und Versprechungen der Parteien tatsächlich den Familien zugute kommen und die Freiheit der Partner bei der Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit respektieren, sagte Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek bei der Mitgliederversammlung in Augsburg. Der jüngste Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit gehe immer noch an den Bedürfnissen vieler Familien vorbei, weil er nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie bringe. Der Familienbund wendet sich auch weiterhin gegen eine „Ehe für alle“ und gegen ein damit verbundenes Adoptionsrecht für andere Lebenspartnerschaften. „Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter“, sagt Pavel Jerabek. „Der Vorbehalt der Ehe für die Verbindung von einem Mann und einer Frau bedeutet keine Diskriminierung. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.“
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