Aktuelles

06.07.2017 17:58 Zum 25. Jahrestag des „Trümmerfrauenurteils“ fordert der Familienbund die Politik auf, die familienfeindliche Konstruktion unserer Sozialversicherung endlich zu korrigieren. Mit der verfassungswidrigen Doppelbelastung von Eltern muss Schluss sein!  In seinem wegweisenden Urteil vom 7. Juli 1992 machte Karlsruhe wichtige Vorgaben für die Berücksichtigung der Kindererziehung in der Rente. Das Bundesverfassungsgericht erteilte dem Gesetzgeber einen umfassenden Reformauftrag: Er müsse sicherstellen, dass sich mit jedem Reformschritt die Benachteiligung der Familie in der gesetzlichen Rentenversicherung tatsächlich verringere. In seinem „Pflegeurteil“ 2001 hat es seine Verfassungsaufträge noch einmal präzisiert und den Gesetzgeber verpflichtet, auch die Kranken- und Rentenversicherung auf die Frage der Familiengerechtigkeit hin zu prüfen. Eine wirkliche Prüfung fand nie statt.  Bis heute zahlen über 11 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern doppelt in die Sozialversicherungen ein. Das muss beendet werden!
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28.06.2017 17:37 Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg protestiert scharf gegen die geplante Einführung der „Ehe für alle“. „Wenn die Ehe für alle Formen des Zusammenlebens »geöffnet« wird, wird sie de facto abgeschafft. Hier soll offenbar das, was unsere Gesellschaft im Innersten ausmacht, uminterpretiert werden“, sagt Pavel Jerabek, Diözesanvorsitzender des Familienbundes.  Nur die Verbindung von Mann und Frau, die die Väter und Mütter des Grundgesetzes im Blick hatten, kann Kinder hervorbringen. Und nur weil die Ehe für den Staat und die Gesellschaft etwas »leistet« – nämlich seinen Fortbestand garantiert –, steht sie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und wird privilegiert. Die Ehe ist Keimzelle der Gesellschaft. Deshalb ist die Ehe von Mann und Frau einzigartig. Deshalb gibt es für andere Paarbeziehungen ein eigenes Rechtsinstitut.
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09.05.2017 17:03 Zur jüngsten EMNID-Wahl-Studie der Zeitschrift „Eltern“ (1) erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg: Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen, dass die aktuelle Familienpolitik die Bedürfnisse der Familien in weiten Teilen verfehlt. Denn: 87 Prozent der Befragten finden, der Druck auf Familien hat eher zugenommen.  60 Prozent der Eltern fühlen sich nicht frei in ihrer Entscheidung, wann und in welcher Form sie nach ihrer Elternzeit wieder in den Beruf einsteigen.  Lediglich elf Prozent der Eltern wollen gleich (nach zwei Monaten oder einem halben Jahr) wieder arbeiten, aber über 51 Prozent finden eine Babypause von zwei Jahren oder mehr richtig.  Von den in der EMNID-Studie befragten Eltern, die sich aktuell in Elternzeit befinden bzw. sich ganz der häuslichen Erziehung und Bildung der Kinder widmen, wollen nur acht (!) Prozent in einen Vollzeitjob zurück.
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28.04.2017 15:16 Die gemeinsam von katholischer und evangelischer Kirche getragene „Woche für das Leben“ ruft in Erinnerung, dass menschliches Leben unverfügbar ist und von Anfang bis Ende geschützt werden muss. Nicht alles, was die Reproduktionsmedizin zu leisten verspricht, ist mit der bedingungslosen Würde eines jeden Menschen vereinbar.
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04.04.2017 11:32 Gerechtigkeit für Familien bei Steuern und Abgaben, die Anerkennung familiärer Sorgearbeit durch ein Erziehungs- und Pflegegehalt sowie die Achtung und die Förderung von Ehe und Familie als natürliche Keimzelle der Gesellschaft bilden für den Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg zentrale Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl im September. Es gelte, genau hinzuschauen, welche der vielfältigen familienpolitischen Ankündigungen und Versprechungen der Parteien tatsächlich den Familien zugute kommen und die Freiheit der Partner bei der Aufteilung von Sorge- und Erwerbsarbeit respektieren, sagte Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek bei der Mitgliederversammlung in Augsburg. Der jüngste Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit gehe immer noch an den Bedürfnissen vieler Familien vorbei, weil er nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie bringe. Der Familienbund wendet sich auch weiterhin gegen eine „Ehe für alle“ und gegen ein damit verbundenes Adoptionsrecht für andere Lebenspartnerschaften. „Kinder haben ein Recht auf Vater und Mutter“, sagt Pavel Jerabek. „Der Vorbehalt der Ehe für die Verbindung von einem Mann und einer Frau bedeutet keine Diskriminierung. Das hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bestätigt.“
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07.03.2017 14:40 Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg echte Wahlfreiheit für Frauen (und Männer) bei der Verteilung der Arbeit zu Hause und außer Haus. Berta Arzberger, stellvertretende Vorsitzende des Familienbunds der Katholiken im Bistum Augsburg erklärt: „Der lange Kampf der Frauen für Gleichberechtigung und Mitbestimmung erfährt durch neue Versuche der Bevormundung – diesmal durch einflussreiche Kräfte in Wirtschaft und Politik – einen großen Dämpfer: Man versucht uns einzureden, die Arbeit von Frauen und auch Männern habe nur einen Wert, wenn sie als Erwerbsarbeit erbracht wird. Frauen und Männer, die sich familiärer Sorge- oder Pflegearbeit widmen, werden systematisch benachteiligt.“
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03.03.2017 15:33 Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in letzter Instanz das Urteil gefällt, dass der Zugang zu einem verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel zur Selbsttötung "in extremen Ausnahmefällen" nicht verwehrt werden darf. Zu diesem Urteil vom 2.3.2017 erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbunds im Bistum Augsburg:
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18.11.2016 15:22 Zu der Forderung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, erklärt der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg, Pavel Jerabek: Kinder sind bereits Träger von Grundrechten – weil sie Menschen sind. Artikel 1 schützt die Würde des Menschen – natürlich auch die Würde des Kindes. Es ist unerheblich, ob der Mensch jung oder alt, groß oder klein ist: die Grundrechte gelten für alle. Die gesonderte Erwähnung von Kinderrechten – denen ja dann auch die Rechte alter, kranker und behinderter Menschen folgen müssten – wäre reine Symbolpolitik und würde nicht dazu beitragen, Kinder oder andere Personengruppen effektiver zu schützen.
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21.10.2016 08:48 Beiträge zu aktuellen familien- und gesellschaftspolitischen Themen enthält die Sonderausgabe von „familienbunt“ 2016, der Zeitschrift des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg.   In dem Heft finden sich:
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20.07.2016 16:45 Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg kritisiert den jüngsten Entwurf von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig für eine Familienarbeitszeit als wirtschaftsorientiert und wenig familienfreundlich. „Das Modell schafft eher Anreize, die Arbeitszeit zu erhöhen anstatt sie den individuellen Bedürfnissen der Familien anzupassen“, sagt der Diözesanvorsitzende Pavel Jerabek.  Grund sei die hohe Anzahl vorgesehener Wochenarbeitsstunden: „Das Konzept geht an den Bedürfnissen der meisten Familien vorbei, weil es nicht die notwendigen Wahlmöglichkeiten bei der Gestaltung von Erwerbsarbeit und Familienarbeit enthält.“
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