Flyeraktion zur B u n d e s t a g s w a h l

24.07.2017 12:55

Die Bundestagswahl steht vor der Tür. Zu Ihrer Information und als Grundlage für Gespräche und Diskussionen haben wir zwei Flyer erstellt, die unsere Forderungen kurz und anschaulich auf den Punkt bringen.

Im Flyer „Was am, Monatsende übrig bleibt“ wird dargestellt, wie unser Staat im Steuerrecht und in den Sozialversicherungen mit Familien umgeht – letztlich wird klar: Beide Bereiche sind „familienblind“.

Besonders in Wahlkampfzeiten wird immer wieder behauptet, der Staat gebe jährlich sehr viel Geld für die Familienförderung aus. Besonders beliebt ist die Behauptung, das Kindergeld sei die Familienförderung überhaupt. Der Flyer „Mythos Familienförderung am Beispiel Kindergeld“ entlarvt diesen Mythos.

 

_____________________________________________________________________ 

Was am Monatsende „übrig" bleibt

Sofortige Umsetzung der Bundesverfassungsgerichtsurteile „Trümmerfrauenurteil" vom 07.07.1992 und „Pflegeurteil" vom 03.04.2001. Eltern müssen bei den Beiträgen zur gesetzlichen Pflege-, Renten- und Krankenversicherung entsprechend ihrer Kinderzahl entlastet werden. Wir fordern einen Freibetrag in der Pflege-, Renten- und Krankenversicherung in Höhe von  8000 € jährlich – daraus ergibt sich eine Entlastung von mindestens 238 € pro Kind und Monat. Das Armutsrisiko „Kinder" ist nicht hinnehmbar, weder für Paare noch für Alleinerziehende. 

 

Hier finden Sie weitere detaillierte Informationen

 

_____________________________________________________________________

Mythos Familienförderung am Beispiel Kindergeld!

Angeblich gibt der Staat jährlich sehr viel Geld –  von über 200 Mrd. ist die Rede –  für Familienförderung aus. Ein großer Teil – über 20 % davon - entfällt auf das Kindergeld. In Deutschland gilt: Der Betrag, den man mindestens braucht um menschenwürdig in unserer Gesellschaft leben (existieren) zu können, darf der Staat nicht antasten. Dieses Existenzminimum darf deshalb auch nicht besteuert werden. In der Steuererklärung wird das Existenzminimum der Erwachsenen als „Grundsteuerfreibetrag" berücksichtigt. Natürlich darf auch das Existenzminimum der Kinder nicht besteuert werden. Und jetzt wird es kompliziert, denn die Steuerfreistellung des Existenzminimums der Kinder kann über einen Freibetrag oder durch Kindergeld bewirkt werden.

 

Weitere Infos finden Sie hier