Pressemitteilungen

29.11.2019 11:37 Der Familienbund der Katholiken warnt erneut eindringlich vor einer Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz und fordert die Bundestagsabgeordneten auf, diesen Angriff auf die Selbstbestimmung der Familie abzuwehren. »Kinder sind Menschen und deshalb unter der Geltung des Grundgesetzes bereits heute selbstverständliche Träger der Grundrechte. Es besteht kein Reformbedarf«, betont Pavel Jerabek, stellvertretender Landesvorsitzender des Familienbundes der Katholiken in Bayern und Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg. »Wer wie Bundesjustizministerin Christine Lambrecht behauptet, Kinder würden durch bestehende Regelungen unserer Verfassung nicht oder nicht ausreichend erfasst, führt die Menschen in die Irre. Solche populistischen Behauptungen beschädigen letztlich unsere Verfassung, die ein gut austariertes Verhältnis von Familie, Staat und Kind gefunden hat und grundsätzlich keine speziellen Freiheits- und Leistungsrechte für einzelne Teile der Gesellschaft kennt – weder für Junge noch für Alte. Dass ausgerechnet die Justizministerin diese Prinzipien nicht zu kennen scheint, ist bestenfalls peinlich.«
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17.05.2019 16:13 Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg ruft dazu auf, Familien in den Mittelpunkt der Politik zu stellen, und lädt Kandidatinnen oder Kandidaten für die Europawahl dazu ein, das familienpolitische Manifest „Vote for Family 2019“ zu unterzeichnen. In dem 10-Punkte-Papier ruft die Föderation der katholischen Familienverbände in Europa (FAFCE), europäischer Dachverband des Familienbundes, alle politischen Akteure dazu auf, „die grundlegende Bedeutung der Familie als elementare Einheit der Gesellschaft in allen Handlungsfeldern der Politik anzuerkennen“ und politische Entscheidungen im Hinblick auf zentrale Anliegen der Familien zu überprüfen.
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11.04.2019 17:42 Augsburg (fb) Als „ethisches Armutszeugnis für einen Christdemokraten“ hat der Vorsitzende des Familienbundes im Bistum Augsburg, Pavel Jerabek, jüngste Aussagen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu vorgeburtlichen Bluttests bezeichnet. Spahn hatte in einem Interview mit der Bildzeitung (BILD-Talk „Die richtigen Fragen“, 8. April, Minute 14) gesagt, man müsse Eltern, die ein Kind mit Down-Syndrom erwarten, das Signal geben, es sei „völlig okay“, wie sie sich entscheiden, ob für oder gegen eine Abtreibung.
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08.02.2019 10:30 Augsburg (fb) Zu dem „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen für ein friedliches Zusammenleben in der Welt", das Papst Franziskus und der Großimam von Al-Azhar, Ahamad al-Tayyib, am 4. Februar 2019 in Abu Dhabi unterzeichnet haben, erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes im Bistum Augsburg:
 
Die Erklärung von Papst Franziskus und Großimam Ahamad al-Tayyib ist ein eindrucksvolles Zeichen des Dialogs als Weg zum Frieden, für Menschenrechte und Religionsfreiheit und auch ein kraftvolles Bekenntnis zur Bedeutung der Familie „als grundlegender Kern der Gesellschaft und der Menschheit“. Die beiden Religionsführer schreiben: „Die Institution der Familie anzugreifen, sie zu verachten oder an der Bedeutung ihrer Rolle zu zweifeln, ist eines der gefährlichsten Übel unserer Zeit.“
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01.02.2019 15:22 Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg begrüßt die Ankündigung des Bundesgesundheitsministeriums, eine Studie zu seelischen Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen vornehmen zu lassen.
Die Frage, welche psychischen Folgen sich nach einer Abtreibung für die betroffene Frau ergeben können, darf nicht länger tabuisiert werden. Eine seriöse wissenschaftliche Untersuchung ist deshalb dringend geboten, um die Beratung und Begleitung von Frauen zu verbessern. 
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03.05.2018 15:43 Der Familienbund im Bistum Augsburg begrüßt die Initiative des bayerischen Ministerpräsidenten, Kreuze auch im Eingangsbereich aller bayerischen Behördengebäude verpflichtend aufzuhängen. Das Kreuz ist sichtbares Zeichen des christlichen Glaubens und Ausdruck einer Kultur des Lebens, der Nächstenliebe und des Miteinander. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes haben das Fundament unseres Staates im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen gelegt, wie die Präambel formuliert. Es ist deshalb ein Zeichen demokratischer Reife, sich dieses Fundament immer wieder in Erinnerung zu rufen. Das gilt auch und besonders für den Freistaat Bayern, dessen Landesverfassung die Ehrfurcht vor Gott zu den obersten schulischen Bildungszielen erklärt.
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06.07.2017 18:01 Zum 25. Jahrestag des „Trümmerfrauenurteils“ fordert der Familienbund die Politik auf, die familienfeindliche Konstruktion unserer Sozialversicherung endlich zu korrigieren. Mit der verfassungswidrigen Doppelbelastung von Eltern muss Schluss sein! In seinem wegweisenden Urteil vom 7. Juli 1992 machte Karlsruhe wichtige Vorgaben für die Berücksichtigung der Kindererziehung in der Rente. Das Bundesverfassungsgericht erteilte dem Gesetzgeber einen umfassenden Reformauftrag: Er müsse sicherstellen, dass sich mit jedem Reformschritt die Benachteiligung der Familie in der gesetzlichen Rentenversicherung tatsächlich verringere. In seinem „Pflegeurteil“ 2001 hat es seine Verfassungsaufträge noch einmal präzisiert und den Gesetzgeber verpflichtet, auch die Kranken- und Rentenversicherung auf die Frage der Familiengerechtigkeit hin zu prüfen. Eine wirkliche Prüfung fand nie statt. Bis heute zahlen über 11 Millionen Eltern mit minderjährigen Kindern doppelt in die Sozialversicherungen ein. Das muss beendet werden!
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28.06.2017 17:47 Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg protestiert scharf gegen die geplante Einführung der „Ehe für alle“. „Wenn die Ehe für alle Formen des Zusammenlebens »geöffnet« wird, wird sie de facto abgeschafft. Hier soll offenbar das, was unsere Gesellschaft im Innersten ausmacht, uminterpretiert werden“, sagt Pavel Jerabek, Diözesanvorsitzender des Familienbundes.  Nur die Verbindung von Mann und Frau, die die Väter und Mütter des Grundgesetzes im Blick hatten, kann Kinder hervorbringen. Und nur weil die Ehe für den Staat und die Gesellschaft etwas »leistet« – nämlich seinen Fortbestand garantiert –, steht sie unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und wird privilegiert. Die Ehe ist Keimzelle der Gesellschaft. Deshalb ist die Ehe von Mann und Frau einzigartig. Deshalb gibt es für andere Paarbeziehungen ein eigenes Rechtsinstitut.  
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09.05.2017 17:07 Zur jüngsten EMNID-Wahl-Studie der Zeitschrift „Eltern“ (1) erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg: Die Ergebnisse der repräsentativen Studie zeigen, dass die aktuelle Familienpolitik die Bedürfnisse der Familien in weiten Teilen verfehlt. Denn: 87 Prozent der Befragten finden, der Druck auf Familien hat eher zugenommen. 60 Prozent der Eltern fühlen sich nicht frei in ihrer Entscheidung, wann und in welcher Form sie nach ihrer Elternzeit wieder in den Beruf einsteigen. Lediglich elf Prozent der Eltern wollen gleich (nach zwei Monaten oder einem halben Jahr) wieder arbeiten, aber über 51 Prozent finden eine Babypause von zwei Jahren oder mehr richtig. Von den in der EMNID-Studie befragten Eltern, die sich aktuell in Elternzeit befinden bzw. sich ganz der häuslichen Erziehung und Bildung der Kinder widmen, wollen nur acht (!) Prozent in einen Vollzeitjob zurück.
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28.04.2017 15:18 Augsburg (fb) Die gemeinsam von katholischer und evangelischer Kirche getragene „Woche für das Leben“ ruft in Erinnerung, dass menschliches Leben unverfügbar ist und von Anfang bis Ende geschützt werden muss. Nicht alles, was die Reproduktionsmedizin zu leisten verspricht, ist mit der bedingungslosen Würde eines jeden Menschen vereinbar.
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