Pressemitteilungen

11.03.2014 15:21 Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken hat Pläne für eine Verschiebung der notwendigen Kindergelderhöhung auf das Jahr 2016 scharf kritisiert. „Familien brauchen jetzt mehr Kindergeld. Es darf nicht sein, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble seinen Haushalt ausgerechnet auf dem Rücken der Familien ausgleichen will“, sagte Ulrich Hoffmann, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg. „Der geplante Verzicht auf die Kindergelderhöhung trifft vor allem Familien mit niedrigeren Einkommen. Das ist unverantwortlich“.
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11.03.2014 15:18 Augsburg (fb) „Die Benachteiligung der Alleinerziehenden spiegelt drastisch die Wertigkeit der Erziehungsarbeit seitens des Staates“, kommentierte der Vorsitzende des Familienbunds im Bistum Augsburg, Ulrich Hoffmann, die neue Bertelsmann-Studie zur Situation der Alleinerziehenden. Sowohl im Unterhaltsrecht als auch im Steuer- und Sozialrecht haben Reformen der vergangenen zehn Jahre den finanziellen Druck auf Alleinerziehende verschärft; das belegt eine neue Studie der Juraprofessorin Anne Lenze von der Hochschule Darmstadt im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.
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24.02.2014 12:12 Augsburg (fb) „Das Betreuungsgeld des Bundes erweist sich als ein richtiger Schritt in Richtung Wahlfreiheit für Eltern“, kommentierte der Vorsitzende des Familienbunds im Bistum Augsburg, Ulrich Hoffmann, die nun veröffentlichten Zahlen zu Betreuungsgeld-Anträgen in den Bundesländern. Ein halbes Jahr nach der Einführung des Betreuungsgeldes im August 2013 liegen bundesweit mehr als 154 000 Anträge auf die Familienleistung vor. Dies ergab eine Umfrage der „Passauer Neuen Presse“ bei den zuständigen Ministerien und Behörden der 16 Bundesländer. Spitzenreiter bleibt der Umfrage zufolge Nordrhein-Westfalen mit 38 327 Anträgen bis Ende Januar. Dahinter folgt Bayern mit rund 35 000 Anträgen im gleichen Zeitraum. Das Betreuungsgeld wurde - vor allem auf Betreiben der CSU - für Eltern eingeführt, die ihre Kleinkinder überwiegend daheim betreuen und keine staatliche Einrichtung nutzen. Es beträgt zunächst pro Kind 100 Euro monatlich, ab 1. August 2014 gibt es dann 150 Euro. Das Geld wird nur für Kinder bezahlt, die seit dem 1. August 2012 geboren wurden.
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17.02.2014 12:18 Augsburg (fb/KNA) Die thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) fordert eine Neuausrichtung der Familienpolitik. In einem Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am 13.02.2014 in Berlin erklärte die Politikerin, dass eine „Fixierung auf Betreuung“ und eine Familienpolitik, die rein ökonomisch ticke, zu kurz greife. Das Elternhaus bleibe der Mittelpunkt der Erziehung, so Lieberknecht. „Die Bedeutung der natürlichen Rollen von Vater und Mutter lassen sich nicht wegorganisieren“, meint die CDU-Politikerin. Lieberknecht verlangt eine ganzheitliche Orientierung in der Familienpolitik. „Wir müssen immer wieder vom Kind her denken, das ist entscheidend“, betonte die Ministerpräsidentin. Sie stellte fest, dass die Betreuungsangebote meist nur für Familien mit ein oder zwei Kindern, manchmal mit dreien, greifen würden, jedoch nicht bei kinderreichen Familien, deren Zahl stark sinkt. „Wir sind kinderentwöhnt und müssen Kinder wiederentdecken als unseren Schatz“, betonte Lieberknecht.
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10.02.2014 11:04 Augsburg (fb) Am 4. Februar 2014 stimmte das Europäische Parlament über den Lunacek-Bericht ab. Der Bericht, benannt nach und eingebracht von der österreichischen Grünen Ulrike Lunacek, ersetzte den im Dezember vom Parlament abgelehnten Estrela-Bericht. Mit deutlicher Mehrheit von 394 gegen 176 Stimmen bei 72 Enthaltungen wurde der Bericht angenommen. Sowohl Lunacek als auch Estrela sind Mitglieder der LGBT-Interguppe homosexueller, bisexueller und transsexueller Europaabgeordneter. Der Lunacek-Bericht fordert die EU-Kommission auf, die Legalisierung der „Homo-Ehe“ in allen EU-Mitgliedsstaaten zur „Priorität“ zu erheben und Druck auf Nicht-EU-Staaten auszuüben, sie ebenfalls einzuführen. Außerdem verlangt er eine strafrechtliche Verfolgung so genannter „Homophober“. Wer die Sonderrechte für Homosexuelle ablehnt, wird als „homophob“ eingestuft und dessen Meinung unter Strafe gestellt werden. Die Bekämpfung der „Homophobie“ sollte dem Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus gleichgestellt werden. Gemäß dem nun verabschiedeten Lunacek-Bericht soll die Gender-Ideologie an den Schulen gelehrt, die Kinder umerzogen und das Lehrpersonal umgeschult werden. Ebenso sollen Polizeibeamte, Staatsanwaltschaft und Richterschaft entsprechenden Umerziehungskursen unterworfen werden, um Homosexuelle immer als Opfer zu schützen und Andersdenkende als „homophobe“ Straftäter zu verfolgen.
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03.02.2014 13:09 Augsburg (fb) Nach einer noch unveröffentlichten Studie steigern Investitionen in Kinderbetreuung die Geburtenrate in Deutschland, das Ehegattensplitting und die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern dagegen nicht. Zu diesem Ergebnis kommt - wie „Bild am Sonntag“ am 2. Februar 2014 berichtet - der bislang unter Verschluss gehaltene Abschlussbericht des Wirtschaftsforschungsinstituts prognos zur Gesamtevaluation der familienbezogenen Maßnahmen und Leistungen der Bundesregierung im Auftrag des Familienministeriums. Der Bericht liegt dem Familienministerium nach Angaben der Zeitung bereits seit November 2013 vor, eine Veröffentlichung sei Mitte Februar geplant.
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21.01.2014 12:07 Augsburg (fb/KNA) Kirche und Gesellschaft müssten jungen Menschen Mut machen, sich auf den Weg zu Ehe und Familie zu begeben. Das betonte Bischof Heiner Koch zum Familiensonntag. In einem Interview mit der Presseagentur KNA forderte der Bischof von Dresden-Meißen eine aktivere Familienpastoral, aber auch angemessene Rahmenbedingungen für Familien: „Wir sind als katholische Kirche mit dem Koalitionsvertrag nur bedingt zufrieden… Enttäuschend ist aber, dass sich beim Familienlastenausgleich nichts Wesentliches getan hat. Ich habe immer noch den Verdacht, dass die Familienpolitik in vielen Punkten eine Frage des Wirtschaftsressorts geblieben ist.“
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20.01.2014 10:21 Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken sieht in der am Freitag, 17. Januar 2014, von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Studie zur Gesetzlichen Rentenversicherung eine klare Bestätigung für seine seit Jahren vertretene Auffassung, dass das aktuelle Rentensystem Familien stark benachteiligt. „Familien tragen doppelt zur Rentenversicherung bei, indem sie neben den Beitragszahlungen zusätzlich für ihre Kinder und damit für die künftigen Beitragszahler sorgen. Die Erziehungsleistung muss endlich stärker honoriert werden“, sagte Ulrich Hoffmann, Vorsitzender des Familienbunds der Katholiken im Bistum Augsburg. Dies habe schließlich bereits das Bundesverfassungsgericht 1992 im „Trümmerfrauenurteil“ und 2001 im „Pflegeurteil“ hinsichtlich Rentenversicherung und Pflegeversicherung festgestellt. „Die Politik sollte Familien auf Beitragsseite endlich entlasten“, forderte der Vorsitzende.
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15.01.2014 15:31 (fb) Wie die online Ausgabe der Zeitung Der Westen/WAZ (Berlin/Dortmund) am 15. Januar 2014 berichtet, leben laut einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerks derzeit rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche unter der Armutsgrenze - das ist jeder fünfte Heranwachsende. Nicht nur Kinder von Hartz-IV-Beziehern gehören dazu, sondern auch Kinder von Geringverdienern, von nichterwerbsfähigen Eltern und von Eltern, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Aus der Umfrage geht hervor, dass zwei Drittel der Deutschen bereit wäre, mehr Steuern zu bezahlen, um Kinderarmut wirksam zu bekämpfen.
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13.01.2014 10:53 (fb) Der Familienbund der Katholiken begrüßt den Vorschlag von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD), die Regelarbeitszeit für Familien neu zu definieren. Sie hatte angeregt, dass für Eltern mit kleinen Kindern die Vollzeit schon bei 32 Stunden erfüllt ist. Schwesig will die 32-Stunden-Woche für Eltern aus Steuern finanzieren.
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