Pressemitteilungen

27.11.2013 18:14 Der Familienbund der Katholiken zeigt sich enttäuscht darüber, dass die vor der Wahl versprochenen Verbesserungen bei Kinderfreibetrag, Kindergeld und Kinderzuschlag nun doch nicht in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurden. „Es ist ein schlechtes Zeichen für die Familien in Deutschland, dass von den Zusicherungen auf finanzielle Verbesserungen nichts übrig bleiben soll. Die neue Bundesregierung startet mit einem Wortbruch in die neue Legislaturperiode“, sagte Ulrich Hoffmann, der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg heute. Die SPD hat unter Einbeziehung des Kinderzuschlages eine Erhöhung des Kindergeldes zumindest für untere und mittlere Einkommen zugesichert. CDU/CSU hatten versprochen, den Steuerfreibetrag für Kinder schrittweise auf den für Erwachsene geltenden Freibetrag anzuheben und zugleich Kindergeld und Kinderzuschlag zu erhöhen.
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27.11.2013 11:17 Augsburg (fb) Wie die am Montag, 25. November, bekannt gegebenen Ergebnisse der „Vorwerk Familienstudie 2013“ belegen, haben sich in den vergangenen 20 Jahren die Vorstellungen von Rollenverteilung in der Partnerschaft kaum geändert. Insgesamt halten sowohl Männer als auch Frauen am tendenziell traditionellen Familienbild fest. Dass der Mann zugunsten der Frau bei der Karriere zurücksteckt, können sich sowohl Männer als auch Frauen heute sogar nur in geringerem Anteil für die eigene Partnerschaft vorstellen als noch 1993 (Frauen 1993: 54 Prozent, heute 48 Prozent; Männer 1993: 47 Prozent, heute 40 Prozent). Deutlich gestiegen ist die Akzeptanz von Elternzeit: 44 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen können es sich vorstellen, dass der Mann Elternzeit nimmt. Vor 20 Jahren waren es nur 33 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen.
65 Prozent der Eltern mit Kindern unter 16 Jahren haben das Gefühl, dass sie nicht allen Anforderungen gerecht werden. Überdurchschnittlich häufig klagen - überwiegend teilzeitbeschäftigte - berufstätige Mütter über zu wenig Zeit. Während Mütter vor allem beklagen, sich nicht genug um die eigenen Bedürfnisse kümmern zu können, kommen aus Sicht der Väter eher die Partnerin und die Kinder zu kurz.
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14.11.2013 12:22 Augsburg (fb) Anlässlich der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD über die Einführung einer Familienarbeitszeit fordert der Familienbund der Katholiken eine Anschlussleistung an das Elterngeld, die alle Familien unterstützt. „Das Modell der Familienarbeitszeit ist beschränkt auf die Förderung jener Eltern, die beide im zweiten und dritten Lebensjahr ihrer Kinder parallel 80 Prozent teilzeitbeschäftigt sind. Davon profitieren nach einer gestern veröffentlichten DIW-Studie nur ein Prozent der Eltern. Die allermeisten Familien bleiben von dieser Leistung ausgeschlossen“, sagte der Vorsitzende des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg, Ulrich Hoffmann.
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13.11.2013 14:04 Augsburg (fb) Wie die Zeitung „Die Welt“ unter Berufung auf Teilnehmer berichtete, war die Sitzung der Arbeitsgruppe Familie, Frauen und Gleichstellung bei den Koalitionsverhandlungen am Montag, 11. November, nach einem Streit über die Themen Homo-Ehe und das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare vorzeitig abgebrochen worden.
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30.10.2013 17:32 Augsburg (fb) Für drei Viertel der Deutschen ist die Ehe mit Trauschein und Kindern die erstrebenswerteste Lebensform - das geht aus einem Bericht des „Magazins für Markenführung, Markenartikel" (Hamburg) hervor. Obwohl nur jeder dritte Bundesbürger (33 %) derzeit so lebt, wünschen sich in Deutschland mehr als doppelt so viele (76 %) die traditionelle Ehe mit Kindern, nämlich 82 Prozent der Frauen und 69 Prozent der Männer. Dies ist das Ergebnis einer Repräsentativbefragung, die Zukunftsforscher Horst Opaschowski in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Sozialforschungsinstitut Ipsos ermittelte. „Die junge Generation hat die Leitbilder ihrer Eltern verinnerlicht und will sie weiterleben“, so Professor Opaschowski. Zwar strebt knapp jeder Dritte (32 %) der unter 35-Jährigen eine Partnerschaft mit Kindern aber ohne Trauschein an, die deutliche Mehrheit favorisiert jedoch das klassische Familienmodell.
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18.10.2013 12:33 Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg kritisiert aufs Schärfste einen Resolutionsentwurf zur europaweiten Legalisierung der Abtreibung. Der unter der Federführung des Komitees für Frauenrechte und Geschlechter-Gleichstellung der EU entstandene Entwurf, über den das EU-Parlament kurzfristig schon am 22. Oktober abstimmen soll, vertrete laut der EU-Parlamentarier Zita Gurmai, Mitglied der “Socialist Party”, eindeutig die Position, in allen Mitgliedsländern Abtreibung “legal, sicher und für alle zugänglich” zu machen. Gurmai betonte aber, dass Frauen unabhängig von Standort und sozialem Status “eine freie Wahl” haben sollen.
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07.10.2013 12:32 Augsburg (fb) Der Familienbund der Katholiken hat die vor wenigen Tagen vorgestellten Ergebnisse und Empfehlungen der Gesamtevaluation familienpolitischer Leistungen stark kritisiert. „Familien werden in dieser Bewertung rein aus der ökonomischen Perspektive betrachtet und für die Belange des Staates und des Arbeitsmarktes verzweckt. Die Empfehlungen der Wirtschaftsforschungsinstitute gehen deshalb in weiten Teilen an den Wünschen der Familien und den Bedürfnissen der Kinder vorbei. Familienpolitik ist jedoch keine Arbeitsmarktpolitik“, sagte Ulrich Hoffmann, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg. Statt möglichst hoher Erwerbsbeteiligung der Eltern müssen vielmehr ein fairer Familienlastenausgleich und die Wahlfreiheit der Lebensentwürfe die zentralen Ziele der Familienpolitik sein.
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17.09.2013 13:21 Familienbund der Katholiken nimmt zur Kinderarmut in Deutschland Stellung
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12.09.2013 18:51 Im neuen „Familienbunt“-Heft:
Was Kinder brauchen – Experte im Interview
Einfach unbezahlbar – Diese Bildung gibt’s nur in der Familie
Thema Steuern und Rente – Schluss mit der Benachteiligung
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11.09.2013 11:59 Augsburg (fb) Am Donnerstag, 12. September, beginnt für 1,7 Millionen Schülerinnen und Schüler in Bayern das neue Schuljahr. Rund 108.000 davon sind Erstklässler. Für ihre Ausstattung müssen Eltern wieder tief in die Tasche greifen, 5 Prozent mehr als vor zwei Jahren - so eine repräsentative Studie des Marktforschungsunternehmen GfK (Nürnberg). Im Schnitt 238 Euro geben Eltern bei der Einschulung ihrer Kinder aus. Doch das ist nicht alles: Verpflegung, Unterrichtsmaterialien, Ausflüge und Veranstaltungen des Schulkindes kosten die Eltern etwa 550 Euro im Monat. Einkommensschwache Familien fühlen sich oft gezwungen, das Kind bei schulischen Veranstaltungen wie Reisen, Ausflügen und Austauschprojekten daheim zu lassen.
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