Veranstaltung des Familienbunds Augsburg mit Professor Gregor Kirchhof

26.03.2013 16:56

Die Debatte um die volle Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe nimmt immer mehr Fahrt auf. Selbst der ehemalige Verfassungsrichter Udo Di Fabio glaubt nicht daran, dass die sich auf das Grundgesetz stützende Privilegierung der Ehe von Mann und Frau Bestand haben wird. Den Widerstand gegen eine Gleichstellung hält er für „Verteidigungsstellungen, die nicht zu halten sind“.

Dabei wird in der öffentlichen Debatte weitgehend ausgeblendet, dass eben jene angestrebte Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare neue Diskriminierungen hervorbringt: nämlich all der anderen Lebensgemeinschaften, die füreinander einstehen.

Indes verdeckt die aktuelle Debatte den Blick auf die weitaus größte Benachteiligung in der Familienpolitik, die auszugleichen der Staat seit Jahren schuldig bleibt: die Benachteiligung der Familien gegenüber Kinderlosen.

Wie steht es eigentlich um „den besonderen Schutz der Familie in der aktuellen Diskussion“?
Dazu spricht Professor Gregor Kirchhof, Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht, Finanzrecht und Steuerrecht an der juristischen Fakultät der Universität Augsburg, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Dialog Familie“

am Dienstag, 9. April 2013
um 19.30 Uhr
im Haus St. Ulrich, Kappelberg 1, 86150 Augsburg.

Anschließend steht der Referent für Rückfragen und Diskussion zur Verfügung.

Der Familienbund möchte mit seiner Reihe „Dialog Familie“ auch den Familien selbst eine Stimme geben und hofft daher, dass sich gerade Familienmütter und -väter engagiert an der Diskussion beteiligen werden.