Familie muss Querschnittsthema der Europapolitik werden

17.07.2014 15:59

Zur Wahl von Jean-Claude Juncker zum Präsidenten der Europäischen Kommission erklärt der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg:
Wir freuen uns über Jean-Claude Junckers Bekenntnis: „In Europa gibt es Platz für Träume.“ – Familien in Europa träumen davon, dass ihr Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ihre Leistung für die Erziehung der Kinder mehr wertgeschätzt und auch finanziell anerkannt wird.

Der Familienbund fordert den neuen Kommissionspräsidenten auf, sich für einen besseren Schutz der Familie, wie er in der EU-Grundrechtecharta verbrieft ist, einzusetzen.

  • Bei Entscheidungen in allen Politikbereichen der EU müssen die Interessen der Familien stärker berücksichtigt werden.
  • Zu einer familienfreundlichen Politik gehört der arbeitsfreie Sonntag als gemeinsamer Tag der Familie.
  • Beim Familienleitbild gilt es die Entscheidungen der Mitgliedsstaaten, etwa bei der Definition der Ehe als Verbindung von Mann und Frau, zu respektieren.

Diözesanvorsitzender Pavel Jerabek: „In seiner Bewerbungsrede forderte Juncker mehr Gemeinsamkeit in Europa als Antwort auf die Herausforderungen durch demographischen und wirtschaftlichen Wandel. Aber ohne die Besinnung auf eine Politik, die die Familien stärkt, bleibt die Antwort auf diese Herausforderungen lückenhaft.“