Schluss mit der Bevormundung der Frauen (und Familien)!

07.03.2017 14:42

Augsburg (fb) Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März fordert der Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg echte Wahlfreiheit für Frauen (und Männer) bei der Verteilung der Arbeit zu Hause und außer Haus.

Berta Arzberger, stellvertretende Vorsitzende des Familienbunds der Katholiken im Bistum Augsburg erklärt: „Der lange Kampf der Frauen für Gleichberechtigung und Mitbestimmung erfährt durch neue Versuche der Bevormundung – diesmal durch einflussreiche Kräfte in Wirtschaft und Politik – einen großen Dämpfer: Man versucht uns einzureden, die Arbeit von Frauen und auch Männern habe nur einen Wert, wenn sie als Erwerbsarbeit erbracht wird. Frauen und Männer, die sich familiärer Sorge- oder Pflegearbeit widmen, werden systematisch benachteiligt.“

Tatsächlich sichern Eltern durch ihre Erziehungs- und Pflegearbeit nicht nur den Fortbestand der umlagefinanzierten Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft.

Berta Arzberger: „Frauen und Männer wollen selbst entscheiden, wie sie die Arbeit zu Hause und außer Haus verteilen. Sie wollen, dass elterliche Erziehungs- und Betreuungsleistung endlich wieder mehr gesellschaftlich anerkannt, wertgeschätzt und entsprechend finanziell honoriert wird.“

Der Familienbund tritt dafür ein, Frauen und Männern eine echte Wahlfreiheit zwischen Erwerbsarbeit und Familienarbeit zu ermöglichen. Wir fordern einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik. Die werteorientierte, liebevolle Erziehung der zukünftigen Generation durch ihre natürlichen Eltern sollte Priorität jeder Familienpolitik sein.