Zur „Woche für das Leben“ erklärt Pavel Jerabek, Vorsitzender des Familienbundes der Katholiken im Bistum Augsburg:

28.04.2017 15:18

Augsburg (fb) Die gemeinsam von katholischer und evangelischer Kirche getragene „Woche für das Leben“ ruft in Erinnerung, dass menschliches Leben unverfügbar ist und von Anfang bis Ende geschützt werden muss. Nicht alles, was die Reproduktionsmedizin zu leisten verspricht, ist mit der bedingungslosen Würde eines jeden Menschen vereinbar.

Das gilt zum Beispiel auch für die vorgeburtliche Diagnostik, die in vielen Fällen einer Rasterfahndung nach bestimmten unerwünschten Merkmalen gleichkommt und die Vernichtung des unpassenden menschlichen Lebens zur Folge haben kann.

Ein Kind ist immer ein Geschenk. Es ist ein Geschöpf und kein Produkt. Für Christen ist es zudem noch Ebenbild Gottes. Deshalb treten wir allen Versuchen, Selektion wieder hoffähig zu machen, entschieden entgegen.