Wofür wir eintreten

Der Familienbund vertritt auf der Basis der katholischen Soziallehre die Anliegen von Familien.

Gleichzeitig ist ihm an der Mitgestaltung des Bildes der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit gelegen. Es soll erkennbar werden, dass die katholische Kirche nicht nur hohe moralische Forderungen an Ehe und Familie stellt, sondern ebenso konsequent für deren Rechte eintritt.

Der Familienbund bemüht sich vor allem darum, die materiellen und ideellen Ursachen der gesellschaftlichen Benachteiligung von Eltern und ihren Kindern aufzuzeigen.

Der Familienbund tritt für die Familien auf folgenden Gebieten ein:

  1. Öffentlichkeitsarbeit
    Der Familienbund macht die Öffentlichkeit auf die Lage der Familien, auf ihre Bedeutung und ihre Bedürfnisse, auf ihre Rechte und Ansprüche aufmerksam. Neben der breiten Öffentlichkeit spricht er Entscheidungsträger auf allen Ebenen in Gesellschaft, Politik und Kirche an.
  2. Gerechte Anerkennung der Familienleistung
    Der Familienbund setzt sich für einen Familienlastenausgleich ein, der seinen Namen zu Recht trägt. Das bedeutet, dass der vollständige Ausgleich der Existenzsicherung der Kinder angestrebt wird.
    Gleichzeitig strebt der Familienbund die gerechte Anerkennung der elterlichen Erziehungsleistung an. Die elterliche Kindererziehung muss wie die Erwerbsarbeit als Arbeit begriffen und ebenso honoriert werden (Erziehungseinkommen).
  3. Politische Mitbestimmung
    Der Familienbund setzt sich dafür ein, dass alle Mitglieder einer Familie - ungeachtet ihres Alters - bei Wahlen und Abstimmungen ihren politischen Willen zum Ausdruck bringen können. Für minderjährige Kinder sollen stellvertretend deren Eltern das Wahlrecht ausüben dürfen.