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Kirchgeld

Information zu dieser ortskirchlichen Umlage

Damit die Kirche von Augsburg und ihre rd. 1.000 Pfarreien die vielfältigen Dienste für unsere Gesellschaft gerade in seelsorglicher, kultureller sowie sozialer Hinsicht weiterhin erbringen können, sind sie auch künftig auf das Ehrenamt und die Leistungen ihrer Gläubigen angewiesen. Der Staat honoriert diese dem Gemeinwohl dienenden Beiträge, indem er erbrachte Kirchensteuer-, Kirchgeldleistungen und Spenden auf die allgemeine (Einkommen-)Steuerpflicht ihm gegenüber anrechnet.

Das Kirchgeld ist eine ortskirchliche Umlage nach Art. 20 des Bayerischen Kirchensteuergesetzes und wird in allen Seelsorgsbezirken (Pfarreien sowie Kuratien, Exposituren und Filialen) erhoben. Das Kirchgeld beträgt wie bisher jährlich 1,50 € und ist von allen über 18 Jahre alten alten Katholiken mit Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der örtlichen Pfarrei zu entrichten, sofern sie eigene Einkünfte oder Bezüge von mehr als 1.800 € im Jahr haben.

Die Kirchgeldeinnahmen stehen der einzelnen Pfarrei gänzlich für ihre ortskirchlichen Zwecke, vornehmlich für Belange der Jugend-, Erwachsenen- und Altenbetreuung sowie der Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Das örtlich erhobene Kirchgeld sowie damit oftmals verbundene Spenden bleiben bei der Bemessung des diözesanen Zuschusses, der herkömmlich aus dem Kirchensteueraufkommen des Bistums Augsburg zum Ausgleich des Jahreshaushaltes der jeweiligen Kirchenstiftung zu leisten ist, außer Ansatz; mindern diesen also nicht.
Um die Bereitschaft zur Entrichtung des Kirchgelds zu fördern, ist es unerlässlich, unsere Gläubigen auf die für unsere Kirche - auch angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise - zunehmend schwieriger werdende finanzielle Situation geeignet – beispielsweise in einem Pfarrbrief mit anliegendem Überweisungsträger - hinzuweisen. Denn ohne das ehrenamtliche und finanzielle Engagement jedes Katholiken wären der Gottesdienst, die Verkündigung und der breit gefächerte Dienst am Nächsten nicht möglich; ein Erhalt unserer Kindergärten, Pfarr- und Jugendheime, aber auch unserer schönen Kirchen und Kapellen nicht finanzierbar.