Das Kirchenjahr

Das Kirchenjahr ist die Abfolge an Festen und Festzeiten, die über das Jahr hinweg in der katholischen Kirche gefeiert werden. Gottesdienst, Liturgie und zahlreiche Bräuche sind an das Kirchenjahr gebunden, das traditionell mit der Vesper am Vorabend des ersten Adventssonntages seinen Anfang nimmt. Neben den weltweit gültigen Bestimmungen des Römischen Generalkalenders gelten in unserem Bistum noch der sogenannte "Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet" sowie zahlreiche diözesanen Eigenfeiern. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die Hochfeste des Augsburger Kirchenjahres etwas näher bringen.

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Palmsonntag

Mit dem Palmsonntag bricht die „Heilige Woche“ an; dem Volksmund freilich ist die Bezeichnung „Karwoche“ weit geläufiger. Die Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem steht dabei zunächst im Mittelpunkt (vgl. GL 302,1). Alle Anhänger Jesu lobten damals Gott – wie wir im heutigen Evangelium hören – und riefen mit Blick auf Jesus: »Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe!« (Lk 19,38). Zur Vergegenwärtigung dieses damaligen Einzugs ziehen noch heute die Gläubigen zusammen mit ihrem Priester oder Bischof in feierlicher Prozession in die Kirche ein.
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Bayern ist nicht vorstellbar ohne Marienverehrung. Diese reicht tief in die Geschichte. Dass die Muttergottes sich so großer Beliebtheit in Bayern erfreut und in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum feiert, hängt nicht unwesentlich mit seinem frommen katholischen Herrscherhaus zusammen.
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Fronleichnam

60 Tage nach Ostern feiern die katholischen Christen auf der ganzen Welt Fronleichnam. Mit diesem Fest, das in der Liturgie „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ genannt wird, verehrt die katholische Kirche die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Im Bistum Augsburg hat das Fest eine besonders lange Tradition: Bereits 1286 fand hier die erste Fronleichnamsprozession in Bayern statt. Der Begriff Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrônlîcham, ‚des Herren Leib‘, ab (vrôn ‚was den geistlichen oder weltlichen Herrn betrifft‘ und lîcham ‚der Leib‘).
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Durch die Kirchweihe wird ein profanes Gebäude dem weltlichen Gebrauch entzogen und in besonderer Weise als Ort des Gottesdienstes reserviert, in den Dienst des göttlichen Kultes gestellt, ja zum Ort der Gottesnähe, zum „Haus Gottes“ selbst. Die Kirche wird gleichsam zu einem „Himmel im Kleinen“, da Gott seinen Wohnsitz in ihr genommen hat und auch die Heiligen dort ihren Ort haben: nicht nur versinnbildlicht durch Heiligenbilder, sondern auch durch die Reliquien von Märtyrern und anderen Heiligen, die unter dem Altarstein bestattet werden.
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Im zweiten Hochgebet betet die Kirche: „Gedenke deiner Kirche auf der ganzen Erde … Gedenke aller unserer Brüder und Schwestern, die entschlafen sind in der Hoffnung, dass sie auferstehen. … Vater, erbarme dich über uns alle, damit uns das ewige Leben zuteil wird in der Gemeinschaft  mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, dem seligen Joseph, ihrem Bräutigam, mit deinen Aposteln und mit allen, die bei dir Gnade gefunden haben von Anbeginn der Welt, …“
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