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Liturgie

Maiandachten im Augsburger Mariendom

25.04.2017

Im Marienmonat Mai wird die Mutter Gottes besonders verehrt. Ab Montag, 1. Mai, finden deshalb im Augsburger Mariendom jeweils um 19 Uhr wieder regelmäßig Maiandachten statt. Die jeweiligen Termine entnehmen Sie folgender Liste: 

Verbände

Sternwallfahrt der Katholischen Landvolkbewegung nach Ottobeuren

24.04.2017

Unter dem Leitwort "Aufbrechen - Mehr Wagen" lädt die Katholische Landvolkbewegung (KLB) am 1. Mai zur traditionellen Sternwallfahrt nach Ottobeuren ein. Die Teilnehmer können den Weg entweder zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Um 11 Uhr zelebriert Landvolkseelsorger Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker einen festlichen Gottesdienst in der Bruder-Klaus-Krypta. Im Anschluss findet ein Begegnungsnachmittag mit verschiedenen Workshops statt. Weitere Informationen zur Wallfahrt, den Routen und einzelnen Startzeiten finden Sie auf den Seiten der KLB.

Gottesdienste im Freien

Unterm Gipfelkreuz: Neue Broschüre zu Bergmessen und spirituellen Angeboten im Gebirge erschienen

24.04.2017

Augsburg (pba). Ein Muss für alle Bergfreunde: Die Außenstelle des Bischöflichen Seelsorgeamts in Kempten hat heuer wieder ein vielfältiges Programm mit rund 300 Angeboten zusammengestellt, um Gott in der Natur und im Gebirge zu begegnen. „Unsere Angebote wollen Anregung sein, als Spaziergänger und Wanderer, Biker oder Bergsteiger neu die Nähe Gottes in der Schöpfung zu entdecken und so gestärkt das eigene Leben als Geschenk zu sehen“, schreibt Seelsorgeamtsleiter Prälat Dr. Bertram Meier im Vorwort der 32-seitigen Broschüre. Ab Anfang Mai bis Ende Oktober finden beinahe täglich Bergmessen, Bergexerzitien, spirituelle Wanderungen und sogar ein Ehevorbereitungskurs statt. Veranstalter sind das Bischöfliche Seelsorgeamt, Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, Verbände oder auch der Fachbereich Bergexerzitien und Pilgerwanderungen.

"WIR im Bistum"

Neues Bistumsarchiv bietet auf 22 Kilometern Platz für die Dokumentation kirchlichen Handelns

21.04.2017

Früher stieg in der Augsburger Kirche St. Joseph an den Hochfesten die Luft weihrauchgeschwängert zur Kirchendecke auf. Heute ist sie dauerhaft auf 18 Grad Celsius und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit reguliert und von 214 rot-schwarzen 140-Liter-Flaschen mit Stickstoff gegen Brand geschützt. Wo einst der Altardienst feierlich durch das Kirchenschiff zog, stehen heute Archivalien auf fünf Stockwerken. Die Rollregale in den Farben magenta, blau, grün, gelb und rot verteilen sich auf 22.000 Meter – von der obersten zur untersten Etage. Einen kurzen Einblick in das Langzeitgedächtnis der Diözese gab es in der jüngsten Ausgabe des Newsletters "WIR im Bistum". Der Newsletter lässt sich einfach und bequem bestellen.

Bistumsgeschichte

Vortrag zum Augsburger Georgsspiel

20.04.2017

Der Verein für Augsburger Bistumsgeschichte lädt am Montag, 24. April um 18.00 Uhr zu einem Vortrag über das spätmittelalterliche Legendenspiel, das "Augsburger Georgsspiel", ein. Prof. Dr. Klaus Wolf, Professor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, wird zum Thema "Der Augsburger Drachenstich? - Neue Überlegungen zum Augsburger Georgsspiel" sprechen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Historischen Verein für Schwaben im Pfarrheim St. Augustinus in der Georgenstraße 14 a statt. Eine kurze Altstadtbegehung auf den Spuren des Augsburger Drachenstichs wird den Vortrag abrunden. Weitere Infos finden Sie auf den Seiten der Bistumsgeschichte.    

Männerseelsorge

Ökumenischer Pilgerweg: Männer unterwegs auf der Via Regia von Görlitz nach Leipzig

20.04.2017

Der im Jahr 2003 eröffnete "Ökumenische Pilgerweg" orientiert sich am historischen Verlauf der mittelalterlichen Handelsstraße "Via Regia" und ist eine wichtige Jakobswegverbindung zwischen Ost und West. Die Männerseelsorge im Bistum Augsburg lädt zum diesjährigen Reformationsgedenkjahr dazu ein, vom 5. bis 14. Mai gemeinsam aufzubrechen und von Görlitz bis Leipzig rund 150 Kilometer auf diesem Weg mit anderen Männern zu gehen. Wer also nach Besinnung, Entschleunigung und Stärkung des persönlichen geistlichen Lebens sucht und diese spirituelle Erfahrung machen möchte, der kann sich gerne auf den Seiten der Männerseelsorge oder im Sekretariat näher über diese Fußwallfahrt informieren und anmelden.

Moritzkirche

"Augsburger Osterspiel" wird nach Jahrhunderten neu aufgeführt

19.04.2017

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden an Ostern die biblischen Erzählungen von der Auferstehung Jesu in vielen Kirchen als musikalisches Schauspiel dargeboten. In der Aufklärung ist dieser Brauch weithin verloren gegangen. Nach Jahrhunderten kommt jetzt erstmals wieder das "Augsburger Osterspiel" zur Aufführung. Präsentiert wird das Stück, das aus dem 16. Jahrhundert stammt und 1972 im Kapuzinerkloster Feldkirch entdeckt, editiert und faksimiliert wurde, am Sonntag, 23. April um 20.00 Uhr in der Moritzkirche in Augsburg. Die Aufführung wird von einer Projektgruppe der Uni Augsburg, dem Ensemble PER-SONAT und der CitySeelsorge Augsburg verantwortet. Weitere Infos dazu finden Sie auf den Seiten der Moritzkirche.   

Ehrenamt

Mein Glaube. Dein Glaube. Kein Glaube. Unser Land! - Bayerischer Landtag verleiht Bürgerpreis

19.04.2017

Der Bayerische Landtag verleiht auch in diesem Jahr seinen Ehrenamtspreis. Die Ausschreibung steht heuer unter der Überschrift "Mein Glaube. Dein Glaube. Kein Glaube. - Unser Land! Bürgerschaftliches Engagement und weltanschaulicher Diskurs für eine Gesellschaft des Respekts und der Verständigung". Bewerben können sich alle Initiativen, die sich um ein partnerschaftliches Miteinander zwischen verschiedenen Weltanschauungen und religiösen Gemeinschaften bemühen. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist läuft bis 8. Mai.

Altenseelsorge

Internationaler Tag der Pflege: Grußkarten für Mitarbeiter in Einrichtungen der Altenhilfe

18.04.2017

Immer mehr Menschen sind im Alter auf die Pflege durch ambulante Kräfte oder in einer stationären Einrichtung angewiesen. Die Mitarbeiter in der Altenpflege leisten hier einen wichtigen Dienst, erfahren in der Gesellschaft aber oft wenig positive Aufmerksamkeit. Mit einer ökumenischen Grußkartenaktion zum "Internationalen Tag der der Pflege" am 12. Mai 2017 möchte sich die Altenseelsorge im Bistum Augsburg, die Arbeitsgemeinschaft Altenheimseelsorge in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und das Landesforum Katholische Seniorenarbeit Bayern, deshalb bei allen Mitarbeiter/-innen in der Altenpflege bedanken. Weitere Infos zu dieser Aktion und zu den Bestellmöglichkeiten der Karten gibt es bei der Altenseelsorge.   

Offenes Seminar

Kurs in der Karwoche: Teilnehmer setzen sich mit der Größe und Macht Gottes auseinander

18.04.2017

Zusammen mit dem Offenen Seminar und Benediktinerpatres aus dem Kloster Ottobeuren haben sich beim traditionellen Kurs in der Karwoche wieder zahlreiche Jungen aus dem Bistum Augsburg auf das bevorstehende Osterfest vorbereitet. Unter dem Thema "Gott hat großes an mir getan und sein Name ist heilig" (Lk 1,49) beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Frage nach Gottes Größe und Macht. In sportlichen Aktionen und durch Bibelarbeit wurde nach Antworten gesucht. Was Gott genau an jedem einzelnen Menschen tut und bewirkt wurde im Anschluss mit unterschiedlichen Methoden aufgearbeitet. Einen ausführlichen Bericht und Bilder zum Kurs finden Sie direkt auf den Seiten des Offenen Seminars.

Hochfest der Auferstehung des Herrn

Osterpredigt von Bischof Konrad: „Gott sucht Nachfolger, keine Follower“

16.04.2017

Augsburg (pba). „Christus ist auferstanden! Ja, er ist wahrhaft auferstanden.“ Diesen Osterwunsch der orthodoxen Christen hat Bischof Konrad heute in seiner Predigt zum Hochfest der Auferstehung des Herrn gedeutet. „Das ganze Geheimnis von Ostern und unser eigenes österliches Bekenntnis sind mit diesem Grußdialog zusammengefasst“, richtete er sich an die Gläubigen im Augsburger Dom. Die gesamte Verkündigung der Kirche sei auf diese österliche Botschaft gegründet. Wir selber gehörten an diesem Osterfest wieder in besonderer Weise zu den Adressaten, denen diese Frohe Botschaft zugerufen werde. „Und wir werden von neuem aufgefordert, weiterzusagen, was wir gehört, und weiterzugeben, was wir empfangen haben“, so Bischof Konrad weiter. „Denn die Tatsache der Auferstehung bedeutet Erfüllung und Auftrag zugleich.“

Heilige Woche

Osternacht: Auferstehung des Herrn – neue Schöpfung

15.04.2017

Die Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag schließlich stellt mit der Feier der Auferstehung des Herrn den Höhepunkt der Heiligen Woche und des ganzen Kirchenjahres dar: Das Osterfest ist das höchste und älteste Fest der Christenheit. An ihm feiern wir die Auferstehung unseres am Kreuz gestorbenen Herrn: Auferstehung Jesu Christi bedeutet die endgültige Überwindung des Todes, – schöpferisches Handeln Gottes, ein Leben in neuer Qualität (vgl. Röm 6,4; 2 Kor 5,17). Der Glaube an die Auferstehung von den Toten und an das ewige Leben bilden das unverzichtbare Fundament des christlichen Glaubens und die begründete Hoffnung auf diese neue Schöpfung. An Ostern erklingen daher voller Freude in der Liturgie wieder Gloria und Halleluja.

Weltkirche

Papst em. Benedikt XVI.: Deutsche Bischöfe gratulieren zum 90. Geburtstag

15.04.2017

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat Papst em. Benedikt XVI. in einem Glückwunschbrief im Namen der Deutschen Bischofskonferenz und als Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (ComECE) zum 90. Geburtstag am morgigen Ostersonntag gratuliert. „Die Kirche in Deutschland empfindet ein tiefes Gefühl des Dankes für Ihr lebenslanges Zeugnis und für Ihre väterliche Nähe. Ich denke zunächst an die Jahre Ihres Dienstes als Nachfolger Petri“, betont Kardinal Marx darin. 

Karsamstag: Stille

15.04.2017

Am Karsamstag herrscht – zumindest in liturgischer Hinsicht – Stille. Neben dem Karfreitag der einzige Tag, an dem keine Heilige Messe gefeiert wird. Es ist der Tag der Grabesruhe: Jesus ist wirklich gestorben, „hinab gestiegen ist in das Reich das Todes“, wie wir im Credo bekennen. Kein noch so gottferner Winkel dieser Schöpfung bleibt unberührt von dieser alles umfassenden Liebe Gottes. – Das Schweigen dieses Tages lässt Raum, die Dramatik der vergangenen Ereignisse nachklingen zu lassen, der Trauer Raum zu geben, das Geheimnis unserer Erlösung zu bestaunen. Mit Fasten und Gebet erwarten wir in dieser Zeit die Auferstehung Christi. In manchen Pfarreien besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Tagzeitenliturgie: einer sog. Trauermette am Karsamstag (vgl. GL 310). Vielerorts gibt es "Heilige Gräber", die nur am Karfreitag und Karsamstag zu sehen sind. Die Gläubigen sind eingeladen, dort zu beten (vgl. Gotteslob Nr. 310).

Karfreitag

Weihbischof Losinger am Karfreitag: „Wer Gott vergisst, vergisst auch den Menschen und seine Würde“

14.04.2017

Augsburg (pba). Bei der heutigen Karfreitagsliturgie im Augsburger Dom hat Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger alle Christen dazu ermutigt, sich von niemandem darin übertreffen zu lassen, groß vom Menschen zu denken. Denn es sei christliche Überzeugung, dass die menschliche Würde in Gott ihren Ursprung habe. „Und wer Gott vergisst, der vergisst in Kürze auch den Menschen und seine Würde“, warnte Weihbischof Losinger. Konkret verwies er auf die große Not der Christen und den menschenverachtenden Terror im Nahen Osten, in Syrien und im Irak sowie in Ägypten.

Karwoche

Karfreitag: "Es ist vollbracht" (Joh 19,30)

14.04.2017

Der Karfreitag steht ganz im Zeichen des Kreuzes. Er ist daher strenger Fast- und Abstinenztag für die Gläubigen, – ein Ausrufezeichen in unserem Speiseplan. Wozu? Unsere Versöhnung mit Gott geschieht durch die rückhaltlose Selbsthingabe Jesu Christi: So sagte er beim Letzten Abendmahl: „Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (1 Kor 11,24). Für diese Realität, die unsere Wirklichkeit übersteigt und für jeden auch die Überwindung der Grenze des Todes bedeutet, sollen wir durch bewussten Verzicht und Konzentration auf das Geschehen sensibilisiert werden. Von daher versteht es sich von selbst, dass der Verzehr von Edelfischen und anderen kulinarischen Leckerbissen wie er an Aschermittwoch und Karfreitag zunehmend üblich wird, für Christen mit dem Fastengebot nicht in Einklang zu bringen ist, auch wenn diese an sich nicht unter das Abstinenzgebot fallen.

Gründonnerstag

Bischof Konrad feiert Messe vom Letzten Abendmahl und wäscht zwölf Frauen und Männern die Füße

13.04.2017

Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat am heutigen Gründonnerstag im Hohen Dom zu Augsburg zusammen mit den Weihbischöfen und Domkapitularen die Messe vom Letzten Abendmahl gefeiert. „Heute nun, liebe Schwestern und Brüder, beginnen wir die Feier der österlichen drei Tage vom Leiden, Sterben und Auferstehen des Herrn, den Höhepunkt des Kirchenjahres“, so Bischof Konrad in der Predigt. In Erinnerung an das demütige Zeichen Jesu, als er seinen Jüngern im Abendmahlssaal die Füße gewaschen hatte, wusch auch Bischof Konrad zwölf Frauen und Männern die Füße.

Karwoche

Gründonnerstag: "Das ist heute" (Hochgebet)

13.04.2017

Die Bezeichnung "Gründonnerstag" mag beim Blick auf die Feier des Letzten Abendmahls Jesu mit den zwölf, in engster Nachfolge stehenden Jüngern zunächst verwundern: „Grün“ leitet sich allerdings vom mittelhochdeutschen grinen / greinen (klagen) ab. Damit wird schon auf die Todesangst Jesu am Ölberg und das bevorstehende Leiden, das in der Feier am Karfreitag im Mittelpunkt steht, hingewiesen. Warum? In der Messe vom Letzten Abendmahl werden gleichsam Tod und Auferstehung Jesu Christi vorweggenommen: Jesus deutet seinen bevorstehenden Tod als Selbsthingabe für die Versöhnung der ganzen Menschheit mit Gott: "Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis! Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“ (1 Kor 11,23-26)

Karwoche

Die Feier der drei österlichen Tage: "Unser Paschalamm Christus" (1 Kor 5,7)

12.04.2017

Warum feiert die Kirche das Osterfest am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond, mögen sich viele schon gefragt haben. Sowohl eine historische wie eine theologische Antwort gibt es darauf. Nach dem Zeugnis der Evangelien fand die Hinrichtung Jesu im zeitlichen Umfeld eines jüdischen Passahfestes statt (vgl. Joh 19,14), dessen Termin durch den ersten Frühlingsvollmond bestimmt wird. Doch die Bezüge reichen tiefer. Die Schlachtung des Passahlamms erinnert das Volk Israel an Gottes Heilshandeln: Das Blut der geschlachteten Lämmer als Erkennungszeichen an ihren Türpfosten bewahrte die Israeliten vor dem Schicksal der Ägypter (Ex 12,7.13) und bedeutete schließlich die Möglichkeit zur Heimkehr nach Palästina. – In weit größerem Ausmaß ereignet sich jedoch nach unserem Glauben durch den Kreuzestod des Mensch gewordenen Sohnes Gottes die Errettung der gesamten Menschheit: Er wird "wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt“ (Jes 53,7) und "als Paschalamm geopfert“, so dass wir "losgekauft (sind) ... mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel" (1 Petr 1,19), "denn als unser Paschalamm ist Christus geopfert worden" (1 Kor 5,7).

Chrisam-Messe

Bischof Konrad weiht im Augsburger Dom die heiligen Öle für das Bistum

12.04.2017

Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute im Augsburger Dom die heiligen Öle für alle Pfarreiengemeinschaften und Pfarreien der Diözese geweiht. Gemeinsam mit rund 250 Diakonen und Priestern aus allen Dekanaten sowie Alt-Bischof Viktor Josef Dammertz, den Weihbischöfen, den Mitgliedern des Domkapitels und mehreren hundert Gläubigen – darunter zahlreiche Firmbewerber – feierte Bischof Konrad die Chrisam-Messe. In diesem Gottesdienst kam ganz besonders die Verbundenheit zwischen dem Bischof und seinen Priestern zum Ausdruck. Alle Priester haben ihre Bereitschaft zum priesterlichen Dienst als Mitarbeiter des Bischofs erneuert. In seinen Einleitungsworten ermutigte er alle Getauften und Gefirmten, ihrer Sendung und ihrem Auftrag als Christen im Alltag treu zu bleiben. Dies sei eine dauernde Herausforderung, so der Bischof.