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Ordensgemeinschaften

12.06.2015 11:02

Da wurden alle unsere Erwartungen übertroffen – schon beim Eintrudeln der Anmeldungen waren wir freudig überrascht. Da der erste Bus für den Schwesternausflug schnell ausgebucht war, bestellten wir noch einen zweiten – und auch der war voll.

Insgesamt machten sich 95 Schwestern am 11. Juni zusammen mit Ordensreferent Dr. Ulrich Lindl , Sr.Veronika Häußler und Frau Kleemann frohgemut auf den Weg nach Tutzing. Dort hatte Pfarrer Lindl natürlich ein Heimspiel – ist es doch sein Heimatort. In der schönen alten St. Josephskirche feierten wir einen festlichen und ermutigenden Gottesdienst. Danach führte unser Weg an die Uferpromenade, von der aus sich der See aber noch ein wenig in Dunst gehüllt präsentierte. Die nächste Station war das Gasthaus „Zur alten Post“ in Pöcking, wo wir sehr gut und bestens organisiert verpflegt wurden. So gestärkt waren wir bereit, uns auf den Weg zur Roseninsel zu machen – zunächst mit dem Bus nach Feldafing, dann ein Stück zu Fuß bis zur Anlegestelle der Fähren, die uns grüppchenweise auf die Insel transportierten. Inzwischen hatte sich die Sonne durchgesetzt und sorgte für Bilderbuchwetter. Auf der Insel warteten einige Attraktionen auf uns: die rund 600 Rosenstöcke standen gerade in ihrer vollen Blüte und bezauberten uns mit Farbenpracht und Duftfülle. Das Museum bot einen guten Überblick über die außergewöhnlich lange Siedlungsgeschichte, die bereits mit Pfahlbauten in der zweiten Hälfte des 5. vorchristlichen Jahrtausends beginnt. Und schließlich kamen die Sissi – Fans im „Casino“ auf ihre Kosten. Bei einer Führung bekamen wir allerhand Geschichten und Geschichtchen über Sissi und Ludwig II erzählt – zum Beispiel über das Geheimfach des Schreibtischs im für Sissi reservierten Zimmer, das als verborgene Briefübergabestelle für die beiden diente.

Dann hieß es schon wieder zurück zur Fähre und zu Fuß zurück zum Bus. Dort überraschte uns der Service mit einem erfrischenden Eis, bevor wir die Fahrt zurück antraten. Bei der gemeinsam im Bus gesungenen Vesper konnten wir aller Freude über die schönen Erlebnisse und Begegnungen im Gebet Ausdruck verleihen. Dankbar und gestärkt kehrten wir in unsere Gemeinschaften zurück.