Nachrichten
Karwoche
Karsamstag: Stille
26.03.2016
01:01
Am Karsamstag herrscht – zumindest in liturgischer Hinsicht – Stille. Neben dem Karfreitag der einzige Tag, an dem keine Heilige Messe gefeiert wird. Es ist der Tag der Grabesruhe: Jesus ist wirklich gestorben, „hinab gestiegen ist in das Reich das Todes“, wie wir im Credo bekennen. Kein noch so gottferner Winkel dieser Schöpfung bleibt unberührt von dieser alles umfassenden Liebe Gottes. Das Schweigen dieses Tages lässt Raum, die Dramatik der vergangenen Tage nachklingen zu lassen, der Trauer Raum zu geben, das Geheimnis unserer Erlösung zu bestaunen. In vielen Pfarreien gibt es "Heilige Gräber", die nur am Karfreitag und Karsamstag zu sehen sind. Die Gläubigen sind eingeladen, dort zu beten (vgl. Gotteslob Nr. 310).
25.03.2016
18:49
Augsburg (pba). In der Ansprache während der Karfreitagsliturgie hat Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger heute im Augsburger Dom an den Trost erinnert, den Menschen angesichts des Leids der Welt im Kreuz erfahren dürfen. Er bestehe darin, dass nichts und niemand je aus der Hand Gottes herausfallen könne. „Es ist das Geschenk des Glaubens, dass wir als erlöste Menschen mit einer ewigen Perspektive leben dürfen!“ Gott sei immer für uns da, „auch in den dunkelsten und depressivsten Phasen unseres Lebens.“
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25.03.2016
01:01
Der zweite Tag des Triduum Paschale steht ganz im Zeichen des Kreuzes. Er ist daher strenger Fast- und Abstinenztag für die Gläubigen, – ein Ausrufezeichen in unserem Speiseplan. Wozu? Unsere Versöhnung mit Gott geschieht durch die rückhaltlose Selbsthingabe Jesu Christi: So sagte er beim Letzten Abendmahl: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ (Lk 22,19). Für diese Realität, die unsere Wirklichkeit übersteigt und für jeden auch die Überwindung der Grenze des Todes bedeutet, sollen wir durch bewussten Verzicht und Konzentration auf das Geschehen sensibilisiert werden. Von daher versteht es sich von selbst, dass der Verzehr von Edelfischen und anderen kulinarischen Leckerbissen wie er an Aschermittwoch und Karfreitag zunehmend üblich wird, für Christen mit dem Fastengebot nicht in Einklang zu bringen ist, auch wenn diese an sich nicht unter das Abstinenzgebot fallen.
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24.03.2016
21:33
Mit der Feier in Erinnerung an das Letzte Abendmahl am heutigen Gründonnerstag im Augsburger Dom haben die drei österlichen Tage von Leiden, Tod und Auferstehung des Herrn begonnen. Bischof Dr. Konrad Zdarsa erinnerte an das sichtbare Zeichen der Liebe Jesu und die Demut seines Handelns im Abendmahlssaal, indem er während der Liturgiefeier zwölf Frauen und Männern aus verschiedenen Pfarreien im Dekanat Augsburg I die Füße wusch. In seiner Predigt schaute Bischof Konrad auf den Tag zurück, an dem Jesus die Eucharistie einsetzte.
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Seelsorge für Flüchtlinge und Migranten
Katholisches Bibelwerk: Osterevangelium in 14 Sprachen verfügbar
24.03.2016
10:35
Viele Sprachen – eine Botschaft: Das Osterevangelium nach Johannes (Joh 20) steht für die Feiertage in 14 Sprachen zur Verfügung, sowie auf Deutsch in Leichter Sprache. Ein Text, der für die Seelsorge besonders wichtig ist, weil er von der Hoffnung der Auferstehung spricht. Gerade an Feiertagen wünschen sich Flüchtlinge und Migranten, Bibeltexte in ihrer Muttersprache zu lesen, zu verstehen und sich dann in vielen Sprachen darüber auszutauschen. Das Angebot versteht sich als Brückenschlag in ihre Heimat. Auf der Seite des Katholischen Bibelwerks wird eine pdf-Datei zum Herunterladen angeboten, die insbesondere in der Seelsorge mit Flüchtlingen und Migranten nützlich sein kann. Das Osterevangelium steht in folgenden Sprachen zur Verfügung: Arabisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Italienisch, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Somali, Spanisch, Swahili, Türkisch und Urdu. Auch in der Diözese Augsburg gibt es Seelsorge für Katholiken anderer Muttersprache, in der Priester und Ordensleute, teils von den Bischofskonferenzen ihres Heimatlandes, hierher entsandt worden sind.
24.03.2016
01:02
Der Name des ersten Tages "Gründonnerstag" mag beim Blick auf die Feier des letzten Abendmahls Jesu mit den zwölf, in engster Nachfolge stehenden Jüngern zunächst verwundern: „Grün“ leitet sich allerdings vom mittelhochdeutschen grinen / greinen (klagen) ab. Damit wird schon auf die Todesangst Jesu am Ölberg und das bevorstehende Leiden, das in der Feier am Karfreitag im Mittelpunkt steht, hingewiesen. Warum?
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23.03.2016
20:00
Warum feiert die Kirche das Osterfest am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond, mögen sich viele schon gefragt haben. Sowohl eine historische wie eine theologische Antwort gibt es darauf. Nach dem Zeugnis der Evangelien fand die Hinrichtung Jesu im zeitlichen Umfeld eines jüdischen Passahfestes statt (vgl. Joh 19,14), dessen Termin durch den ersten Frühlingsvollmond bestimmt wird. Doch die Bezüge reichen tiefer.
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Verbände
Frauenbund veröffentlicht Jahresbericht 2015
23.03.2016
19:34
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Augsburg hat den Jahresbericht 2015 veröffentlicht. Der KDFB Augsburg macht sich stark für Frauen – er engagiert sich für die Gleichberechtigung der Frauen in Kirche, Politik und in Familie und Beruf. Im vergangenen Jahr setzte er sich für mehr Transparenz über die Höhe von Gehältern in der Arbeitswelt ein, um Frauen bessere Chancen bei Gehaltsverhandlungen zu verschaffen. Weitere Aktivitäten im vergangenen Jahr waren die Solibrot-Aktion, die Aktion Plastikfasten, der Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Mädchen durch Mobbing im Internet und die Förderung einer Willkommenskultur für Asylsuchende und Flüchtlinge. Den gesamten Jahresbericht finden Sie auf den Seiten des KDFB Augsburg.
23.03.2016
16:27
Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute im Augsburger Dom gemeinsam mit rund 200 Priestern und Diakonen aus der ganzen Diözese, den Weihbischöfen und den Domkapitularen die Chrisam-Messe gefeiert. Dabei weihte er die heiligen Öle, die das ganze Jahr über im Bistum für die Spendung der Sakramente verwendet werden. Die Chrisam-Messe ist zugleich Ausdruck der Verbundenheit der Priester mit ihrem Bischof. Daher erneuerten diese im Gottesdienst ihre Bereitschaftserklärung zum priesterlichen Dienst. Außerdem feierten zahlreiche Jugendliche, die in diesem Jahr das Sakrament der Firmung empfangen, diesen Gottesdienst mit. In seinen Eingangsworten griff Bischof Konrad die Terroranschläge in Belgien auf. Er verwies auf unsere Freiheit, die es uns ermögliche, uns in so großer Zahl zum Gottesdienst zu versammeln. In Brüssel sei die Chrisam-Messe aus Sicherheitsbedenken abgesagt worden.
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Katholische Fernseharbeit
Kalvarienberge in Klosterlechfeld und Füssen: Zu sehen im Bayerischen Fernsehen
23.03.2016
14:15
Vom schlichten Holzkreuz bis zu den prachtvollen „Sacri Monti“ in Norditalien: fast 2000 Kalvarienberge gibt es in ganz Europa. Jeder davon hat seine eigene Geschichte, Bedeutung und sein eigenes Gesicht. In einem 45minütigen Film spürt das Bayerische Fernsehen am Karfreitag der ganz eigenen, in sich ruhenden Aura sowie der religiösen Bedeutung der Kalvarienberge nach. Auch zwei Beispiele aus unserem Bistum werden dabei zu sehen sein: Der Kalvarienberg in Klosterlechfeld sowie der in Füssen. Der Film ist am Karfreitag, 25. März, um 16.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen zu sehen. Weitere Informationen zum Film finden Sie auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks.