Nachrichten
05.04.2015
13:30
Augsburg (pba). Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat heute im Augsburger Dom während des Pontifikalamts zum Hochfest der Auferstehung des Herrn den Blick auf jene Menschen gerichtet, die zur Zeit Jesu von Anfang an dabei waren. Sie hätten mit ihrem Leben, ihrer Sehnsucht, ihren Erwartungen, ihren Enttäuschungen und ihrem Versagen nicht weniger Geschichte geschrieben als jeder Heutige von uns. „Die Grunderfahrungen, die Menschen machen, wenn sie dem Herrn begegnen, dürften einander ziemlich ähnlich sein“, so der Bischof. Sich aber nicht in sie hineinzuversetzen hieße, sich selbst zu verleugnen und nicht kennen zu wollen. „Die Verkündigung der Frohen Botschaft hält uns eben auch immer wieder einen Spiegel vors Gesicht.“
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05.04.2015
Das Osterfest ist das höchste und älteste Fest des Kirchenjahres. An ihm wird die Auferstehung des am Kreuz gestorbenen Jesus Christus gefeiert. Der Glaube an die Auferstehung von den Toten und an das ewige Leben ist das Fundament des christlichen Glaubens. An Ostern erklingen Gloria und Halleluja wieder feierlich. In der Osternacht ist Jesus Christus vom Tode auferstanden und zum Leben hinübergegangen. Mit ihm Darum hält die Kirche diese Nacht heilig. Dabei erinnern wir uns nicht nur an Vergangenes: „Wir wurden mit Jesus Christus begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein.“ (Röm 6,4 f.) An Ostern feiern wir unsere eigene Zukunft, die uns über die scheinbar unüberwindliche Grenze des Todes hinaus in der Gemeinschaft mit dem Dreifaltigen Gott offen steht!
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Malteser
Diözesanmuseum St. Afra: 1000. Besucher bei Turiner Grabtuch-Ausstellung - Ostersonntag geöffnet
04.04.2015
10:00
Die Malteser Augsburg und das Diözesanmuseum St. Afra begrüßten inzwischen bereits den 1.000 Besucher der Wanderausstellung zum berühmten Turiner Grabtuch. Damit ist die erstmals in Bayern gezeigte Ausstellung bereits zwei Wochen nach Eröffnung ein großer Erfolg. Noch bis zum 26. April 2015 zeigt das Diözesanmuseum neben einer originalgetreuen Kopie des Grabtuches einen aus einer Bildanalyse gefertigten Korpus des Leichnams. Aufgrund des großen Interesses ist die Ausstellung zusätzlich am Ostersonntag, 5. April, von 12 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Mehr über das bisherige Besucherinteresse lesen Sie auf den Seiten der Malteser. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.malteser-turinergrabtuch.de
Karsamstag – ein stiller Tag
04.04.2015
02:01
Der Karsamstag ist in liturgischer Hinsicht der stille Tag im Kirchenjahr und neben dem Karfreitag der einzige Tag, an dem keine Heilige Messe gefeiert wird. Es ist der Tag, an dem Jesus Christus, den Menschen gleich, gestorben ist, also „hinabgestiegen ist in das Reich das Todes“ (GL 3,4). In vielen Pfarreien gibt es "Heilige Gräber", die nur am Karfreitag und Karsamstag zu sehen sind. Die Gläubigen sind eingeladen, dort zu beten und das Geheimnis ihrer Erlösung zu bedenken. In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag schließlich endet die Karwoche und es beginnt mit der Feier der Auferstehung des Herrn der Höhepunkt dieser österlichen Tage.
03.04.2015
19:27
Augsburg (pba). Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger hat heute während der Karfreitagsliturgie im Augsburger Dom an das Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 16. Mai 1995 erinnert. „An diesem Karfreitag des Jahres 2015 stehen wir vor einem zweifelhaften Jubiläum“, blickte er zurück. Damals habe es tiefe Entrüstung vieler Christen gegeben. Als zentrale Frage über die rechtliche Debatte hinaus sei geblieben: „Welche Bedeutung hat das Kreuz für uns? Warum brauchen wir das Kreuz? Und Wo?“ Er benannte hierfür mehrere Orte: Schulen, Krankenhäuser und unseren Alltag.
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03.04.2015
16:00
Die Katholische SonntagsZeitung hat ihre Osternummer den Pfarreien im Bistum wieder als kostenlose Verteilausgabe angeboten. Auf Wunsch konnten sie diese Ausgabe zum Verteilen nach den Ostergottesdiensten bestellen. Spirituelle Beiträge, Reportagen aus dem Bistum und über die Kirche in der Welt sowie viel Unterhaltung bietet die SonntagsZeitung für das Bistum Augsburg. Unter anderem wird es eine persönliche Ansprache von Bischof Dr. Konrad Zdarsa geben. Die Redaktion stellt unter anderem Menschen vor, die erst im Erwachsenenalter zum Glauben gefunden haben und in der Osternacht getauft werden. Doch nicht nur auf Papier erscheint die Katholische SonntagsZeitung für das Bistum Augsburg. Ausnahmsweise können Sie die Osterausgabe auch als ePaper kostenlos herunterladen. Die digitale Ausgabe steht ab sofort in hoher Qualität und in mittlere Qualität zur Verfügung.
03.04.2015
02:01
Der Karfreitag ist der Tag, an dem das Leiden und Sterben Christi zu unserem Heil gefeiert wird. Aus diesem Grund wird seit ältester Zeit in der Kirche an diesem Tag keine Hl. Messe gefeiert. Da Jesus gemäß der Überlieferung der Evangelien um die „neunte Stunde“ gestorben ist, wird die Karfreitagsliturgie in den Pfarreien um drei Uhr nachmittags gefeiert. Sie besteht aus dem Wortgottesdienst, in dem die Leidensgeschichte nach Johannes vorgetragen wird, der feierlichen Kreuzverehrung, in der Gott für die Erlösung gedankt wird, und in der Kommunionfeier. Wie auch der Gründonnerstag ist der Karfreitag untrennbar mit Ostern als dem Fest der Auferstehung Jesu verbunden. Zur Meditation des Leidens und Sterbens Jesu finden Sie hier eine Bildbetrachtung des Kreuzwegs im Augsburger Dom, musikalisch unterlegt durch den Gesang der Augsburger Domsingknaben.
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Rundfunk
Bayerisches Fernsehen überträgt Feier der Osternacht aus dem Kloster Roggenburg
02.04.2015
14:00
Das Bayerische Fernsehen überträgt am Karsamstag, 4. April, live ab 20.15 Uhr die Feier der Osternacht aus der Kirche des Prämonstratenserklosters Roggenburg. Abt Hermann Josef Kugler OPraem wird dem Gottesdienst vorstehen, der vom Chor der Klosterkirche und von Orgel und Bläser-Ensemble festlich gestaltet wird. Die Tage der Trauer und des Fastens sind vorüber. Vor der Kirche des Klosters brennt das Osterfeuer als Zeichen dafür, dass das Licht die Dunkelheit besiegt hat. Die Freude der Auferstehung macht das feierliche Geläut der bis zu 500 Jahre alten Glocken der Klosterkirche "Mariä Himmelfahrt" deutlich. Die Roggenburger Kirche ist eine der bedeutendsten Bauten des Rokoko in Schwaben. Mehr Informationen dazu und zum Kloster gibt es auf den Seiten des Bayerischen Rundfunks und unter www.kloster-roggenburg.de.
02.04.2015
12:51
Viele Sprachen – eine Botschaft: Das Osterevangelium nach Johannes (Joh 20) steht für die Feiertage in 13 Sprachen zur Verfügung. Ein Text, der für die Seelsorge besonders wichtig ist, weil er von der Hoffnung der Auferstehung spricht. Gerade an Feiertagen wünschen sich Flüchtlinge und Migranten, Bibeltexte in ihrer Muttersprache zu lesen, zu verstehen und sich dann in vielen Sprachen darüber auszutauschen. Das Angebot versteht sich als Brückenschlag in ihre Heimat. Auf der Internetseite des Katholischen Bibelwerks wird eine pdf-Datei zum Herunterladen angeboten, die insbesondere in der Seelsorge mit Flüchtlingen und Migranten nützlich sein kann. Das Osterevangelium steht in folgenden Sprachen zur Verfügung: Arabisch, Dari, Englisch, Französisch, Italienisch, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Somali, Spanisch, Swahili, Türkisch und Urdu. Auch in der Diözese Augsburg gibt es Seelsorge für Katholiken anderer Muttersprache, in der Priester und Ordensleute, teils von den Bischofskonferenzen ihres Heimatlandes, hierher entsandt worden sind.
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02.04.2015
02:01
Mit dem heutigen Gründonnerstag beginnt das „Triduum sacrum paschale“ - die drei österlichen Tage: Als Höhepunkt des ganzen Kirchenjahres vergegenwärtigen sie, wie Jesus Christus durch seinen Tod unseren Tod überwunden hat und uns in seiner Auferstehung ewiges Leben in Fülle geschenkt wird. Die drei österlichen Tage werden eröffnet mit dem Abend des Gründonnerstags und enden am Abend des Ostersonntags mit der Vesper. Am Gründonnerstag, der auch Hoher Donnerstag genannt wird, beginnt mit dem Verrat des Judas das Leiden Jesu Christi. Daher rührt auch die Bezeichnung ‚Gründonnerstag‘: Klagedonnerstag, – die Silbe "grün“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort ‚greinen‘ (klagen) ab.
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