Nachrichten
30.11.2009
12:47
Augsburg (IBA). Bischöflicher Geistlicher Rat Pfarrer im Ruhestand Edmund Hölch, geboren am 14. Dezember 1922, ist am 28. November 2009 verstorben. Das Requiem mit anschließender Beerdigung wird am Mittwoch, 2. Dezember, um 14 Uhr in Breitenthal bei Krumbach gehalten.
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01.12.2009
12:46
Augsburg (IBA). Am 27. November 2009 ist der langjährige Benefiziat Franz Xaver Hofmann verstorben. Das Requiem für ihn ist am Mittwoch, 2. Dezember 2009, um 14 Uhr in Legau, St. Gordian und Epimachus. Anschließend ist auf dem dortigen Friedhof die Beerdigung.
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02.12.2009
12:41
Augsburg (IBA). Das Archiv des Bistums Augsburg bietet nun ein Postkartenset mit historischen Motiven aus seinen Beständen an. Die acht Postkarten sind im Set zum Preis von 8 Euro im Bistumsarchiv Augsburg, Hafnerberg 2, erhältlich.
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03.12.2009
12:36
Augsburg (IBA). Barbara wird im Christentum am vierten Dezember verehrt. Mit ihrem Namenstag zwei Tage vor dem Gedenktag des Heiligen Nikolaus von Myra gilt Barbara als Gabenbereiterin und als eine von drei vorweihnachtlichen Lichtbringern neben Nikolaus am sechsten Dezember und Lucia am 13. Dezember.
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03.12.2009
12:33
Augsburg (IBA). 104 Kirchen und Kapellen im Bistum Augsburg tragen das Patrozinium des heiligen Bischofs Nikolaus. Am 6. Dezember feiert die Kirche den Gedenktag dieses Heiligen, der nicht nur die Kinder mit seinen kleinen Gaben überrascht. Nikolaus gehört zu den bekanntesten Heiligen der Kirche und wird zu den 14 Nothelfern gezählt. Figurale Darstellungen des Heiligen Nikolaus und ein ihm geweihter Altar befinden sich auch im Augsburger Mariendom (Anna-Kapelle und im Langhaus), und das Diözesanmuseum St. Afra verfügt über Darstellungen aus dem Leben des Heiligen, zu denen vier Bilder eines schwäbischen Flügelaltars aus der Zeit um 1490 gehören.
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09.12.2009
12:31
Augsburg (IBA). Anlässlich des Hochfestes der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, genannt „Mariä Empfängnis“, hat Bischof Dr. Walter Mixa während eines Pontifikalamtes im Augsburger Mariendom erklärt: „Alle Gläubigen stehen in einer Linie mit der Gottesmutter Maria. Wie Maria, die sich bereit erklärt hat, Jesus Christus durch den heiligen Geist zu empfangen und schließlich als Mensch zur Welt zu bringen, haben auch alle Gläubigen unserer Zeit täglich die Chance aus freien Stücken den Willen Gottes zu tun und seine Liebe anzuerkennen.“ Menschen kämen mit der Ursprungssünde, das heißt mit einem anfänglichen Mangel an Liebe zu Gott auf die Welt. Diese Ursprungssünde werde jedoch geheilt durch die freie Entscheidung des Menschen zum Empfang der durch Gottes Gnaden gespendeten Sakramente „Taufe“ und „Beichte“ und damit für eine Freundschaft zu Gott, so Bischof Mixa.
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09.12.2009
12:28
Augsburg (IBA). Die 52. Sternsinger-Aktion des Päpstlichen Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ wird im Bistum Augsburg am 30. Dezember 2009 in Donauwörth eröffnet. Sie steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Kinder finden neue Wege – Utub yoon bu bees“. Als Beispielland steht bei dieser Aktion der Senegal im Mittelpunkt. Neben einem Zug der Sternsinger durch das Ried stehen ein Wortgottesdienst und die offizielle Aussendung der Heiligen Drei Könige im Mittelpunkt der Eröffnung. Bei den Besuchen der Sternsinger in den Häusern und Wohnungen erbitten sie eine Spende für die Kinder in Not und schreiben mit gesegneter Kreide den Segensspruch „20 * C + M + B * 10“ („Christus mansionem benedicat“, „Christus segne dieses Haus“) auf die Haus- oder Wohnungstür.
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11.12.2009
12:19
Augsburg (IBA). „Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war“, heißt es im Evangelium nach Lukas. Mit dem Wickelkind war der Sohn der Gottesmutter Maria, das Jesuskind gemeint. In Anlehnung an die Überlieferung des Lukasevangeliums kam seit dem dritten Jahrhundert das so genannte „Fatschenkind“ auf. „Fatsche“ rührt von dem lateinischen Wort „fascia“ – „Die Binde“ oder „das Wickelband“. Fast vergessen ist der Weihnachtsbrauch des „Kindelwiegens“, der bis in das 19. Jahrhundert gepflegt wurde. Hierzu wurde ein „Fatschenkind“ zunächst in eine Krippe gelegt, die in der Kirche aufgestellt war. Während Kinder vor dieser Krippe tanzten, wurde das wächserne Jesuskind von Arm zu Arm gereicht oder in der Krippe gewiegt. Mit dieser Prozedur sollte die Menschwerdung Jesu Christi durch seine Geburt an Weihnachten besonders anschaulich werden, und die Hoffnung der Menschen auf Rettung durch dieses kleine Wesen demonstriert werden.
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15.12.2009
12:17
Augsburg (IBA). Der Verein für Augsburger Bistumsgeschichte hat auf seiner Jahrestagung der Kirchenhistorikerin Dr. Irmgard E. Zwingler den mit 2.500 Euro dotierten Bistumsgeschichtlichen Förderpreis des Jahres 2009 zuerkannt. Der Vorsitzende des Vereins, Professor Dr. Manfred Weitlauff, würdigte in Anwesenheit von Bischof em. Dr. Viktor Josef Dammertz OSB Zwinglers Dissertation zum Thema „Das Klarissenkloster bei St. Jakob am Anger zu München. Das Angerkloster unter der Reform des Franziskanerordens im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges“, die in diesem Jahr erschienen ist, als detailreiche und an den Quellen orientierte herausragende wissenschaftliche Arbeit.
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18.12.2009
12:09
Augsburg (IBA). „Hirten erst kundgemacht…“ heißt es im Weihnachtslied „Stille Nacht“. Gemeint ist die frohe Botschaft von der Geburt Jesu Christi, dem Retter der Welt. Obwohl der Hirte im Christentum eine positive Symbolik in sich trägt, nämlich die des Bischofs oder des Pfarrers, als dem „guten Hirten“ seiner Gemeinde, war der Beruf des Schafhirten in früherer Zeit schlecht angesehen. Hirten waren von niedrigem sozialen Stand, verdienten wenig, hatten keinen festen Wohnsitz und verfügten über wenig Besitz. Zudem unterstellte man ihnen oft, sich auf Kosten der Herdenbesitzer bereichern zu wollen. Im Lukasevangelium verkündet der Engel des Herrn den Hirten zwar „eine große Freude, die dem ganzen Volk (durch die Geburt Jesu Christi) zuteil“ werden soll. Den Hirten, denen es am schlechtesten ging, die am meisten der Rettung beduften, zeigte der Engel jedoch zuerst den Weg zur Krippe in Bethlehem, in der das neugeborene Christkind lag. Die Solidarität Gottes mit den Armen und Benachteiligten zeigt sich somit bereits in der Weihnachtsgeschichte.
Im Diözesanmuseum St. Afra in Augsburg befindet sich eine barocke Silberplatte von Joseph Moye (um 1695-1699) mit dem Titel „Anbetung der Hirten“.
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Im Diözesanmuseum St. Afra in Augsburg befindet sich eine barocke Silberplatte von Joseph Moye (um 1695-1699) mit dem Titel „Anbetung der Hirten“.