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"Eröffnung der Ulrichswoche 3. Juli 2016 in St. Ulrich und Afra"

06.07.2016 10:49

Einleitend hieß Pfr. Dr. Ulrich Lindl die Ordensleute herzlich willkommen und sagte mit Blick auf die derzeitige Fußballeuropameisterschaft: „Ein Leben ohne Gott ist wie ein Fußball ohne Ball“. 

P. Claudius führte aus, dass Gott überall bei jedem Menschen und die leibliche Auferstehung des Menschen eine tiefe Berührung eines Menschen sei. Er verdeutlichte uns, dass das, was der Mensch tut, immer auf das „Ich“ der Person bezogen ist. Dieses „Ich“  besteht von Geburt an und wird als Geschichte weiter erzählt. Zu unseren Werken der Barmherzigkeit gehört die Freude wie auch das Leiden, denn der Mensch wird mit seiner Persönlichkeit so geboren, dass er beides empfindet.

Wir sind Abbild/ Ebenbild Gottes und jeder/jede entfaltet sich anders. Grundsätzlich  sind wir aber auf die Liebe hin angelegt und diese führt uns zu Wachstum.

Wir sind alle einmalig und unser Dienst soll das Herz für die anderen öffnen. Die Verwirklichung des Reiches Gottes ist uns Menschen aufgetragen, aber unser Leben soll dabei von Gott geleitet werden.

Wie werden die leiblichen Werke der Barmherzigkeit verwirklicht? Zum Beispiel mit einem weiten, offenen Herzen, immer für die anderen dazu sein. Beispielweise durch ein Lächeln.

Schließlich stellte P. Claudius die Frage: „Wozu bin ich zu Welt gekommen?" Die Antwort auf diese Frage war: Um das Abbild Gottes zu werden. Unsere Aufgabe ist es, als Abbild Gottes in unserem Dienst zu wirken.

Persönlich fand ich sowohl den der Vortrag als auch die anschließende Vesper sehr beeindruckend.

Das Vorbild des Heiligen Ulrich spiegelt die Werke der Barmherzigkeit in der Weise wider, dass er immer viel Zeit mit Gott und Menschen verbrachte.

Das ist auch die alltägliche Berufung, nämlich immer für Gott und für die anderen Menschen dazu sein.

Sr. Bernadett von der Gemeinschaft Dienerinnen Christi