Sakramente / Segnungen
in St. Wolfgang in Syrgenstein am Sonntag um 10:30 Uhr
Taufanmeldung und Taufgespräch
Bei der Erstkommunion oder Erste heilige Kommunion erhalten Kinder in einem feierlichen Gottesdienst zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie.Die Erstkommunion ist für katholische Kinder einer der größten und bedeutendsten Festtage. Der Erstkommunion geht der Kommunionunterricht und der Empfang des Bußsakraments voraus. Bei der Erstkommunion erfahren Kinder die einladende Gemeinschaft mit Gott. In der Regel findet die Erstkommunion in der dritten Klasse statt. Früher fand die Feier am ersten Sonntag nach Ostern, dem „Weißen Sonntag“ statt. Inzwischen wird der Festtag oftmals auf einen anderen Sonntag in der Osterzeit gelegt. In unserer Pfarreiengemeinschaft findet die Erstkommunion in der Pfarrkirche statt, in der auch zahlenmäßig ausreichend Kinder zur Kommunion kommen. Damit diese Zahl erreicht werden kann, erhalten auch Kinder aus zwei Gemeinden gemeinsam in einer Pfarrkirche die Kommunion. Die Anmeldungen werden vor den Sommerferien über die Schulen ausgeteilt. Wenn Ihr Kind nicht in Syrgenstein oder Bachhagel zur Schule geht, dürfen Sie sich direkt im Pfarramt anmelden. Im Amtsblatt der VG Syrgenstein werden auch Informationen bekannt gegeben. Bereits im Oktober des Vorjahres beginnen die Informationsabende für die Eltern. Im Katechismus der katholischen Kirche wird das Bußsakrament erklärt: Wer sündigt, verletzt die Ehre und Liebe Gottes, seine eigene Würde als Mensch, der berufen ist, Kind Gottes zu sein, und das geistliche Wohl der Kirche, deren lebendiger Baustein jeder Christ sein soll. Die Beichte beginnt mit dem Kreuzzeichen und den Worten „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen.“ Der Priester antwortet daraufhin mit einem Bibelvers oder einem kurzen Gebet. Danach können Sie sich kurz vorstellen, wenn Sie mögen und erwähnen, wann Sie das letzte Mal bei der Beichte waren. Was soll ich beichten? – Ein moderner Beichtspiegel,
nach Herbert Fuchs (1983) Welcher Mensch oder welche Sache ist dir wichtiger als Gott? Woran denkst du morgens zuerst und abends zuletzt? Wirst du in deinem Denken und Handeln von abergläubischen Vorstellungen bestimmt? Haben Wahrsagerei, Horoskope und Magie Einfluss auf dein Leben oder das deiner Angehörigen? Fragst du bei deinen Planungen und Entscheidungen nach Gottes Willen? Nimmst du dir genügend Zeit zum Hören auf Gottes Wort oder fliehst du in Arbeit und Ablenkung? Mit welchen Menschen lebst du in Spannungen? Wem begegnest du gleichgültig, voll Vorwurf und Verachtung innerhalb oder außerhalb deiner Familie? Bist du bereit, über deinen persönlichen Wirkungskreis hinaus Verantwortung zu tragen? Gibt es einen Menschen, dem du etwas nicht vergeben und vergessen kannst? Versuchst du, anderen äußerlich oder innerlich zu helfen, oder suchst du nur Hilfe für dich selbst? Ist Gottes Gebot auch auf sexuellem Gebiet für dich maßgebend, sowohl im Hinblick auf andere als auch für dich selbst? Welches sind die Beweggründe für dein Versagen auf diesem Gebiet? Hast du dir etwas unrechtmäßig angeeignet oder Geliehenes noch nicht zurückgegeben? Was brauchst du nicht unbedingt, das aber ein anderer dringend nötig hat? Erhält Gott seinen Anteil von deinem Verdienst? Wen hast du belogen? Über wen hast du mündlich oder schriftlich wissentlich falsch oder lieblos geurteilt? Wen beneidest du heimlich um Aussehen oder Ansehen, um Gaben, Stellung und Besitz? Empfindest du Mitfreude oder Verbitterung, wenn du dich mit anderen vergleichst? Bist du bereit, alles aus Gottes Hand entgegenzunehmen – auch, was deinen Wünschen nicht entspricht oder dir unbegreiflich erscheint? In welchem Sinn gebrauchst du die Worte „Schicksal“ oder „Zufall“? Das große Angebot für Dich:
Nach diesen Fragen bist Du vielleicht am Ende deiner Wege. Christus aber spricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen!“ – Das gilt ohne Einschränkung auch für Dich!
Schreibe Deine Antworten ruhig auf und besprich sie mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin. Du kannst voller Vertrauen kommen. Du wirst verstanden werden. Bedenke aber, dass Du bei diesem Gespräch letztlich nicht vor einem Menschen, sondern vor dem heiligen Gott stehst!
nach Herbert Fuchs (1983) Welcher Mensch oder welche Sache ist dir wichtiger als Gott? Woran denkst du morgens zuerst und abends zuletzt? Wirst du in deinem Denken und Handeln von abergläubischen Vorstellungen bestimmt? Haben Wahrsagerei, Horoskope und Magie Einfluss auf dein Leben oder das deiner Angehörigen? Fragst du bei deinen Planungen und Entscheidungen nach Gottes Willen? Nimmst du dir genügend Zeit zum Hören auf Gottes Wort oder fliehst du in Arbeit und Ablenkung? Mit welchen Menschen lebst du in Spannungen? Wem begegnest du gleichgültig, voll Vorwurf und Verachtung innerhalb oder außerhalb deiner Familie? Bist du bereit, über deinen persönlichen Wirkungskreis hinaus Verantwortung zu tragen? Gibt es einen Menschen, dem du etwas nicht vergeben und vergessen kannst? Versuchst du, anderen äußerlich oder innerlich zu helfen, oder suchst du nur Hilfe für dich selbst? Ist Gottes Gebot auch auf sexuellem Gebiet für dich maßgebend, sowohl im Hinblick auf andere als auch für dich selbst? Welches sind die Beweggründe für dein Versagen auf diesem Gebiet? Hast du dir etwas unrechtmäßig angeeignet oder Geliehenes noch nicht zurückgegeben? Was brauchst du nicht unbedingt, das aber ein anderer dringend nötig hat? Erhält Gott seinen Anteil von deinem Verdienst? Wen hast du belogen? Über wen hast du mündlich oder schriftlich wissentlich falsch oder lieblos geurteilt? Wen beneidest du heimlich um Aussehen oder Ansehen, um Gaben, Stellung und Besitz? Empfindest du Mitfreude oder Verbitterung, wenn du dich mit anderen vergleichst? Bist du bereit, alles aus Gottes Hand entgegenzunehmen – auch, was deinen Wünschen nicht entspricht oder dir unbegreiflich erscheint? In welchem Sinn gebrauchst du die Worte „Schicksal“ oder „Zufall“? Das große Angebot für Dich:
Nach diesen Fragen bist Du vielleicht am Ende deiner Wege. Christus aber spricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen!“ – Das gilt ohne Einschränkung auch für Dich!
Schreibe Deine Antworten ruhig auf und besprich sie mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin. Du kannst voller Vertrauen kommen. Du wirst verstanden werden. Bedenke aber, dass Du bei diesem Gespräch letztlich nicht vor einem Menschen, sondern vor dem heiligen Gott stehst!
Wichtig! Firmung im Jahr 2025! Anmeldung ab Oktober 2024 möglich.
Schon mal daran gedacht, Ihr neues Heim mit Gottes Segen?
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Wie fange ich es an?
Ansprechpartner
Pfarrer Lucas, Pfarrbüro Syrgenstein, Tel 292
Pfarrer Lucas, Pfarrbüro Syrgenstein, Tel 292
Immer wieder begegnen wir dem Tod, sei es in der Gemeinde und Nachbarschaft oder in der eigenen Familie. Manchmal greift der Tod plötzlich und überraschend in das Leben eines Menschen ein, manchmal kündigt er sich schon Wochen vorher durch eine schwere, unheilbare Krankheit an. Wie sollen wir uns als gläubige Menschen im Angesicht des Todes verhalten? Was ist im Todesfall alles zu beachten und zu tun? Begleitung eines SterbendenWenn jemand schwer krank ist, sollte rechtzeitig mit dem Kranken über seine Situation gesprochen werden. Als Stärkung in der Krankheit kann der Kranke das Sakrament der Krankensalbung empfangen. Vielleicht hat er auch den Wunsch zu beichten und die Krankenkommunion zu empfangen. Setzen Sie sich darum rechtzeitig, am besten solange der Kranke alles bewusst miterleben kann, mit Ihrem Seelsorger in Verbindung. Im Angesicht des Todes ist es wichtig, den Sterbenden nicht allein zu lassen. Die Begleitung eines Sterbenden verlangt Feingefühl und Geduld. Versorgung des VerstorbenenNach dem Eintritt des Todes lassen Sie sich und dem Verstorbenen Zeit. Nichts muss sofort sein. Begleiten Sie ihn mit Ihrem Gebet und drücken Sie Ihre Empfindungen so aus, wie es Ihnen entspricht.
Leider entsteht oft der Eindruck, als gehöre ein Verstorbener sofort in „professionelle“ Hände. Der Tote darf mindestens 24, in der Regel 36 Stunden in der Wohnung bleiben. So haben alle Betroffenen Zeit, in Ruhe persönlich Abschied zu nehmen. Nehmen Sie sich diese Zeit!Auch die Kinder sollten offen in das Abschiednehmen einbezogen werden. Verschweigen irritiert und verunsichert sie mehr als offenes Sprechen über den Tod und den Verstorbenen. Auf dein Wort, Herr,
will ich hinausfahren
in das Meer meiner Traurigkeit,
ich will mein Netz auswerfen
und darauf vertrauen,
dass ich gegen alle menschliche Vernunft
Hoffnung für ein gutes Morgen,
Kraft zum Weiterleben,
Liebe, um aufzustehen,
fangen kann.
Ja, das will ich glauben. Verfasser unbekannt
Leider entsteht oft der Eindruck, als gehöre ein Verstorbener sofort in „professionelle“ Hände. Der Tote darf mindestens 24, in der Regel 36 Stunden in der Wohnung bleiben. So haben alle Betroffenen Zeit, in Ruhe persönlich Abschied zu nehmen. Nehmen Sie sich diese Zeit!Auch die Kinder sollten offen in das Abschiednehmen einbezogen werden. Verschweigen irritiert und verunsichert sie mehr als offenes Sprechen über den Tod und den Verstorbenen. Auf dein Wort, Herr,
will ich hinausfahren
in das Meer meiner Traurigkeit,
ich will mein Netz auswerfen
und darauf vertrauen,
dass ich gegen alle menschliche Vernunft
Hoffnung für ein gutes Morgen,
Kraft zum Weiterleben,
Liebe, um aufzustehen,
fangen kann.
Ja, das will ich glauben. Verfasser unbekannt