Gottesdienste, Veranstaltungen, Gruppenstunden

18.06.2020 12:34

Das Generalvikariat hat mit Wirkung zum 22. Juni weitere Lockerungen bekannt gegeben. Der Mindestabstand bei Gottesdiensten reduziert sich auf 1,5 m; der Ministrantendienst darf geöffnet werden. Konzelebration wird nur in Ausnahmefällen empfohlen. Kommunion-, Ministrantengruppen o.ä. dürfen unter Einschränkungen wieder stattfinden. Gleiches gilt für Hochzeiten, Feiern sowie Chor- oder Theaterproben. Pfarrfeste sind weiterhin nicht erlaubt. 

Bei den öffentlich zugänglichen Gottesdiensten beträgt der Mindestabstand nur noch 1,5 m. Das Schutzkonzept der bayer. (Erz-)Diözesen empfiehlt, die mögliche Höchstteilnehmerzahl in einem Anmeldeverfahren festzulegen. Ob ein solches Anmeldeverfahren mit der Reduzierung des Mindestabstands auf 1,5 m noch erforderlich ist, kann von den Verantwortlichen in den Pfarreien selbst entschieden werden.

Um den Teilnehmerkreis der Gottesdienstbesucher erweitern zu können, ist es nun auch möglich, die Emporen der Kirchen zu öffnen. Hierbei sind jedoch die Abstandsregeln wie sie das Schutzkonzept der bayer. (Erz-)Diözesen vorsieht, gerade auch was den Zugang und das Verlassen der Empore angeht, unbedingt genau einzuhalten.

Bisher war der Ministrantendienst in den Pfarreien stark eingeschränkt, was zunehmend Probleme bereitet. Dies kann nun behutsam geöffnet werden. D.h. die Zahl der Ministranten und Ministrantinnen bemisst sich wie bei den Gottesdienstbesuchern nach der Größe des Altarraumes. Die Ministranten können auch wieder Dienste übernehmen. Es ist dabei die nach dem Schutzkonzept geltende Abstandsregel (1,5 Meter) einzuhalten und, sofern Altardienste ausgeübt werden, unbedingt auf eine gute Handhygiene zu achten. Ordentliches Händewaschen vor Beginn des Gottesdienstes mit ggf. Nachdesinfektion unmittelbar vor dem Altardienst sowie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend.

In den diözesanen Ausführungsbestimmungen wurde die Konzelebration untersagt. Auch dies kann nun gerade auch im Blick auf z.B. anstehende Priesterjubiläen geöffnet werden, soll allerdings weiterhin nicht der Regelfall sein. Im Schutzkonzept der bayer. (Erz-)Diözesen, wird empfohlen von der Konzelebration Abstand zu nehmen, dies gilt grundsätzlich auch weiter. Allerdings ist unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln Konzelebration in besonderen Situationen möglich. Die Zahl der Konzelebranten bemisst sich ebenfalls nach der Größe des Altarraumes. Auch hier sind die Hygiene-Vorschriften gewissenhaft einzuhalten. Dies gilt für vor allem bei der Handhabung der liturgischen Gefäße, insbesondere für den Kommunionempfang der Konzelebranten. Entweder ist für jeden einzelnen Konzelebranten ein eigener Kelch vorzusehen oder es wird die hl. Kommunion durch Eintauchen in den Kelch konsumiert.

Gottesdienste im Freien: Bereits seit dem 15.06. dürfen Gottesdienste im Freien mit bis zu 100 Teilnehmern gefeiert werden. Auch im Freien gelten die Abstands- und Hygieneregeln des Schutzkonzeptes der bayer. (Erz-)Diözesen. Nach Auskunft des Bayer. Gesundheitsministeriums ist damit für die Teilnehmer an Gottesdiensten im Freien insbesondere das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung sowie das Einhalten eines Mindestabstands von 1,5 m verpflichtend. Die Diskrepanz zur staatlichen Regelung bei Beerdigungen, bei denen Mund-Nasen-Bedeckung lediglich empfohlen ist, konnte noch nicht aufgelöst werden.

Weitere Lockerungen:

Allgemeine Kontaktbeschränkungen: Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist seit dem 17.06. auch in Gruppen von bis zu zehn Personen gestattet, die nicht aus Personen des eigenen Haushalts, Familienangehörigen oder Personen eines weiteren Haushalts bestehen. Damit sind Firm-, Kommuniongruppen, Ministranten- und Pfarrjugendgruppen, Seniorenkreise etc. unter Einhaltung der Regelungen des Schutz- und Hygienekonzeptes für Pfarrheime wieder möglich (Voraussetzung vor allem in geschlossenen Räumen: Abstandsgebot 1,5 m, ggf. Maskenpflicht, regelmäßiges Lüften). Allerdings können Pfarrfeste bis auf Weiteres noch nicht ermöglicht werden, da öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern noch untersagt bleiben.

Veranstaltungen sowie Kunst und Kultur:
Das Schutz- und Hygienekonzept für Pfarrheime wird derzeit aktualisiert (Tabelle mit Ampelsystem). Grundsätzlich sind ab dem 22.06. Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen mit bis zu 50 Gästen innen und bis zu 100 Gästen im Freien wieder möglich. Auch Chorproben (Voraussetzung: Mindestabstand 2 Meter, Lüftung, Einhalten der Hygieneregeln, Begrenzung der Probendauer) und Theateraufführungen/-proben in Pfarrheimen sind mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen dann mit bis zu 100 Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 200 Besuchern im Freien möglich (Voraussetzung: auch im Freien Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung, Mindestabstand 1,5 Meter).