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„Die Seele altert nicht“ – Ordensobere im Bistum treffen sich zur Herbstkonferenz

29.09.2016 17:52

Rund 70 Oberinnen und Obere aus den verschiedenen Ordensgemeinschaften und Säkularinstituten in der Diözese versammelten sich gestern zur Herbstkonferenz im diözesanen Exerzitienhaus Leitershofen. Ordensreferent Pfarrer Dr. Ulrich Lindl griff dort die Zukunftsfrage der Ordensgemeinschaften auf und knüpfte damit an das Schwerpunktthema der Frühjahrskonferenz an. Schwester Mary Helena Hopf RSM ging in ihrem Impulsreferat der Frage nach, wie Ordensleben heute zeichenhaft Zeugnis werden kann für die Nähe Gottes in der Welt.

In der Vielzahl der Antworten auf die Berufung wird eine Hoffnung sichtbar, die über diese Welt hinausreicht und doch bereits im Hier und Jetzt Gestalt annimmt. Sie ermutigte die Teilnehmenden eindringlich, die Schönheit des Ordenslebens angesichts der aktuellen Situation nicht aus dem Blick zu verlieren und innerlich entflammt das Leben in den Gemeinschaften zu gestalten.

In der gemeinsamen Eucharistiefeier erinnerte Pfarrer Ulrich Lindl an die Grundanliegen des Konzilsdekretes über die Erneuerung des Ordenslebens „Perfectae caritatis“: die Verbundenheit mit Christus und seinem Evangelium, die Treue zum besonderen Charisma der Ordensgemeinschaften und zur Kirche.

Am Nachmittag wurden die Angebote des Ordensreferats im Jahresprogramm 2017 vorgestellt. Hilfreiche Tipps des St. Ulrich Verlags für eine zeitgemäße Internetpräsenz der Ordensgemeinschaften fand ebenso großes Interesse wie die praxisnahen Anregungen von Pater Tobias Merkt OSB für ein gelingendes gemeinschaftliches Gebetsleben in kleiner werdenden Gemeinschaften.

Mit der Vesper endete ein die Oberenkonferenz, die neben Impulsen und Informationen vor allem auch Gelegenheit bot, zum Erfahrungsaustausch und glaubensfroher Begegnung unter Ordenschristen.