Blühpakt Bayern
Im Oktober 2025 wurde von Kardinal Marx als Vorsitzendem der Freisinger Bischofskonferenz der "Blühpakt Bayern" unterzeichnet. Zunächst für den Zeitraum von drei Jahren sind Pfarrgemeinden und kirchliche Einrichtungen dazu eingeladen, sich daran zu beteiligen.
Die Umweltbeauftragen der Bayerischen (Erz-)Bistümer und Mitarbeitende des Umweltministeriums stimmen gerade Kriterien zur konkreten Umsetzung ab. Diese werden voraussichtlich bis zum Frühjahr vorliegen.
Beim Blühpakt geht es darum, Flächen naturnah und insektenfreundlich gestalten. Dies können Gärten oder auch Umgriffsflächen sein. Besonders geeignet sind dafür:
- Kirchengebäude
- Pfarrheime
- Kindergärten
- Friedhöfe
- land- und forstwirtschaftliche Flächen
Konkret schlägt Blühpakt vor:
- Verwendung heimischer Pflanzen
- Belassen von Überwinterungsstrukturen
- angepasste Mahd
- Schaffung von Strukturvielfalt
- Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel
- keine torfhaltige Erde
Außerdem empfiehlt der Blühpakt, in besonderer Weise den Kirchturm in den Blick zu nehmen und diesen weniger oder gar nicht zu beleuchten. Auch Bewegungsmelder und Dimmer könnten hierfür geeignete Mittel sein.
Sie wollen beim Blühpakt mit dabei sein? Wir beraten sie sehr gerne und überlegen gemeinsam mit Ihnen, welche Möglichkeiten es bei Ihnen vor Ort gibt.
In den nun folgenden Artikel finden Sie etliche Tipps zur Umsetzung und auch schöne Beispiele zum Nachmachen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem Blühpakt!
Übrigens: Es gibt auch einen Kurzlink zu dieser Seite. Er lautet:
www.bistum-augsburg.de/bluehpakt
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