Der Blühpakt – kurz gefasst
In der Gemeinsamen Erklärung, die von Umweltminister Thorsten Glauber und Kardinal Reinhard Marx unterzeichnet wurde, sind konkrete Schritte genannt, wie Pfarrgemeinden und kirchliche Einrichtungen zum Blühpakt beitragen können.
Beim Blühpakt geht es darum, Flächen naturnah und insektenfreundlich zu gestalten. Dies können Gärten oder auch Umgriffsflächen sein. Besonders geeignet sind dafür:
- Kirchengebäude
- Pfarrheime
- Kindergärten
- Friedhöfe
- land- und forstwirtschaftliche Flächen
Konkret schlägt der Blühpakt vor:
- Verwendung heimischer Pflanzen
- Belassen von Überwinterungsstrukturen
- angepasste Mahd
- Schaffung von Strukturvielfalt
- Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel
- keine torfhaltige Erde
Außerdem empfiehlt der Blühpakt, in besonderer Weise den Kirchturm in den Blick zu nehmen und diesen weniger oder gar nicht zu beleuchten. Auch Bewegungsmelder und Dimmer könnten hierfür geeignete Mittel sein.
Unterzeichnung Blühpakt
Gemeinsame Erklärung (PDF-Link)