Schöpfungspreis 2017

Erster Schöpfungspreis für Mädchenrealschule Sankt Ursula in Augsburg

Im Juli 2016 hat das Bistum Augsburg unter dem Motto „Heute für morgen handeln“ erstmals einen Schöpfungspreis ausgeschrieben. Die drei Preisträger wurden am 31. März 2018 im Haus St. Ulrich in Augsburg für ihr Engagement zum Wohl der Schöpfung ausgezeichnet.

Jubelnde Preisträger: Die Schülerinnen der Realschule Sankt Ursula in Augsburg (Foto: Nicolas Schnall/pba)

Den ersten Preis erhielt die 12-köpfige Fairtrade-Gruppe der Mädchenrealschule Sankt Ursula in Augsburg, den zweiten Platz belegte der Gemeindekindergarten in Attenhausen und auf Rang drei landete das Projekt „Alsmooser Pfarrwiesen Arche Noah“ der Pfarrei St. Johann Baptist.

Die Jurymitglieder des diözesanen Arbeitskreises „Schöpfung bewahren“ unter der Leitung des Umweltbeauftragten Christoph Wessel wählten die drei Preisträger aus zwanzig eingereichten Bewerbungen von Kindergärten, Kirchenstiftungen, Bildungshäusern und Verbänden aus. Schirmherr Prälat Dr. Bertram Meier, Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamts, verlieh den Gewinnern die Preise in Höhe von 1000, 800 und 600 Euro.

"Unser Globus ist längst noch nicht verloren"

Seinen Dank richtete Prälat Meier jedoch an alle Bewerber und lobte deren vielfältiges Engagement: „Dass es so viele Bewerber, darunter zahlreiche Projekte von und mit jungen Menschen, gegeben hat, ist ein Indiz, dass unser Globus längst noch nicht verloren ist.“ Gerade die jungen Menschen seien es, die von uns eine Veränderung im Verhältnis zur Schöpfung verlangen, so Prälat Meier.

Kritisch äußerte er sich zum teils unverantwortlichen Umgang der Menschen mit den ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen: „Wir sind versucht, das gemeinsame Haus, unsere Erde, wie Herrscher auszunehmen und auszuplündern.“ Umso dringender stünden wir alle vor der Herausforderung, dieses Haus zu schützen, appellierte Prälat Meier an die Teilnehmer des ersten Schöpfungspreises, in ihrem Tun nicht nachzulassen. (21.03.2017)

Eine Beschreibung der einzelnen Preisträger sowie die Laudationes gibt es in folgender Pressemitteilung.

 

katholisch1.tv: Beitrag über die Preisverleihung