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Einkehrtag zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit

14.11.2016 16:04

Zum diözesanen Abschluss des Jahres der Barmherzigkeit hat Ordensreferent Pfarrer Dr. Ulrich Lindl die gottgeweihten Jungfrauen und Kandidatinnen des Bistums Augsburg am vergangenen Sonntag zu einem Einkehrtag eingeladen. Der Tag begann mit der Feier der Heiligen Messe in der Marienkapelle des Augsburger Doms. In der Predigt ging Pfarrer Lindl besonders auf die Frage ein: „Wem gehöre ich“? Die Antwort auf diese Frage konnten die Anwesenden im Lied: „Herr ich bin dein Eigentum“ finden. Im weiteren Verlauf der Predigt verwies er auf die Geschichte des heiligen Martin, der seinen Mantel mit Herz und Verstand geteilt hatte. Das sei ein Hinweis darauf, sich nicht zu verausgaben, um schließlich selbst nicht in Not zu geraten.

Im Anschluss an die Eucharistiefeier fand ein Austausch zum Jahr der Barmherzigkeit statt. Danach ermutigte Pfarrer Lindl in seinem Impulsvortrag „Mit Grenzen leben“ die Teilnehmerinnen, die eigenen Begrenztheiten anzunehmen und im Blick auf die zuvorkommende Barmherzigkeit Gottes zugleich als geistliche Chance zu begreifen.

Als Beispiel führte er den hl. Paulus vor Augen, der sich seiner Schwachheit rühmte, damit die Kraft Gottes auf ihn herab kommen konnte. (vgl. 2 Kor 12, 1-10).

Der Einkehrtag endete mit der gemeinsamen Feier der Pontifikalvesper mit Bischof Dr. Konrad Zdarsa im Mariendom. Die gottgeweihten Jungfrauen und Kandidatinnen zogen gemeinsam mit den vielen Gläubigen ein letztes Mal durch die Heilige Pforte, bevor sie von Bischof Konrad geschlossen wurde.

Nähere Informationen zum Thema finden Sie im Anhang.