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DAS MENSCHLICHE ANTLITZ GOTTES

Darstellungen Jesu Christi in der Kunst

10.04.2024 19:00

Abendvortrag im Akademischen Forum mit Domkapitular Msgr. Dr. Heinz Detlef Stäps vom Mittwoch, 10.4.2024

Großen Anklang fand der Vortrag von Domkapitular Msgr. Dr. Heinz Detlef Stäps, kunsthistorische, theologische und spirituelle Aspekte verschiedenster Christusdarstellungen von der Antike bis ion die Gegenwart vorstellte. Die 140 Teilnehmenden im Saal und online aus dem ganzen deutschsprachigen Raum nahmen gerne den Impuls auf über die Kunst die österliche Festzeit zu erschließen. Viele der online TEilnehmenden folgten der Einladung, die dankenswerter WEise über das Stundenbuch MAGNIFICAT verbreitet wurde. Msgr. Dr. Stäps verantwortet seit 11 Jahren die Bildauswahl des Stundenbuchs, deren kunstgeschichtliche Einordnung und geistliche Betrachtung.

In einem einführenden Vortrag orientierte Frederic-Joachim Kaminski über die Symbiose von Kunst und christlichem Glauben.

Christusbilder wollen Menschen näher zu Gott führen

Gott breitet sich vor uns aus; er zeigt vielfältige Gesichter. Gerade die Vielzahl von Christusdarstellungen bewahrt uns vor der Gefahr, Gott auf ein einziges Bild festzulegen. Jedes dieser Kunstwerke enthüllt uns einen anderen Aspekt Gottes, aber keines kann Gott ganz aussagen.

Im Vortrag von Heinz Detlef Stäps werden sehr unterschiedliche Christusbilder von der Antike bis in die Moderne nach ihren geistlichen Botschaften befragt. Diese sind zum größten Teil als Titelbilder von MAGNIFICAT – Das Stundenbuch zu sehen gewesen. Dabei zeigt sich, dass sie immer auch vom Menschen sprechen. Denn Christusbilder versuchen meistens etwas von der Göttlichkeit und etwas von der Menschheit Christi auszusagen. Es sind also gleichzeitig Bilder von Gott und Bilder vom Menschen.

So inspiriert nicht nur der Glaube die christliche Kunst, sondern so kann auch Bildbetrachtung zum gelebten Glauben führen.

Mitten in der österlichen Festzeit gehen deswegen auch im Vortrag kunstgeschichtliche, theologische und spirituelle Betrachtungen Hand in Hand.

(Heinz Detlef Stäps)