23.05.2011 16:30

Abendveranstaltung am 20. Mai 2011 im Akademischen Forum zum Thema: Wie die Umwelt die Gene beeinflusst.

Prof. Dr. Heinrich Leonhardt forscht am Biozentrum der LMU-München

DER MENSCH IST MEHR ALS DIE SUMME SEINER GENE

Seit einigen Jahren finden Forscher immer mehr Hinweise darauf, dass der Mensch nicht allein durch die Gene bestimmt wird. Vielmehr wird seine Entwicklung auch durch die Umwelt und die persönliche Lebensführung beeinflusst − eine Prägung, die sich noch bei den nachfolgenden Generationen feststellen lässt.

Die noch junge Forschungsdisziplin der „Epigenetik“ ist diesem Phänomen auf der Spur und macht dabei überraschende Entdeckungen, die unsere Sicht des Menschen erheblich verändern – bis hin zu medizinischen und therapeutischen Folgen.

In einem gut besuchten Vortragsabend am Freitag, 20. Mai 2011 im Haus Sankt Ulrich, zeigte der Referent, Prof. Dr. Heinrich Leonhardt (Biozentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München), die Zusammenhänge zwischen Genom und Umwelt auf.

Prof. Dr. Adalbert Keller, Leiter des Akademischen Forums, im Gespräch mit Prof. Dr. Heinrich Leonhardt.
Persönliche Fragen und Interessen diskutierte Prof. Dr. Heinrich Leonhardt im Anschluss nach der Veranstaltung mit den Teilnehmern.