Nachrichten
01.02.2012
12:13
Augsburg (pba). Pfarrer Dr. Christian Hartl wird ab 1. September 2012 Spiritual im Spätberufenenseminar St. Lambert in Lantershofen. Seit 2009 wirkte Christian Hartl als Pfarrer in Bad Heilbrunn. Für den Dienst als Spiritual wird er von der Diözese Augsburg für vier Jahre freigestellt. Christian Hartl wurde 1964 in Herrsching geboren. Zum Priester wurde er am 24. Juni 1990 geweiht. Anschließend war er Aushilfspriester in Iffeldorf und Donauwörth. Als Kaplan kam er im September 1990 nach Füssen St. Mang und ein Jahr später nach Murnau. 1993 wurde er zum Bischöflichen Sekretär von Bischof Dr. Viktor Josef Dammertz und zum Domvikar ernannt. Als Domvikar resignierte er 1997 und wurde für ein Promotionsstudium in Innsbruck freigestellt, welches er mit einer Arbeit über die Kreuzesspiritualität von Kardinal Julius Döpfner abschloss. Subregens des Augsburger Priesterseminars St. Hieronymus wurde er im Jahre 2000, drei Jahre später wurde er Regens. 2009 kam Christian Hartl nach Bad Heilbrunn, wo er bis heute als Pfarrer und Klinikseelsorger tätig ist. Außerdem ist er Dozent für Homiletik (Predigtlehre) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern.
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30.01.2012
17:17
Augsburg (pba). In der Dekanekonferenz der Diözese Augsburg ist heute Vormittag die Weiterentwicklung der pastoralen Raumplanung 2025 vorgestellt worden. Ziel der neuen Planung ist es, die pastoralen Räume so zu ordnen, dass sie dem bestehenden Priestermangel, aber auch der veränderten Situation der Gläubigen und der Gemeinden gerecht werden. Damit soll kirchliches Leben vor Ort, in den Dörfern und Städten sichergestellt werden. In die Überlegungen zur pastoralen Raumplanung waren Regionaldekane und Dekane ebenso eingebunden, wie auch alle Pfarreien die Möglichkeit hatten zu den Planungen Stellung zu beziehen. Zudem befassten sich zwei Arbeitsgruppen unter Leitung der Hauptabteilung II – Seelsorge und der Hauptabteilung III – Kirchliches Leben unter Beteiligung von verantwortlichen Pfarrern, pastoralen Laienmitarbeitern/-innen, Ehrenamtlichen sowie Mitarbeitern/-innen des Bischöflichen Ordinariats mögliche Schritte in die Zukunft. Die zukünftige Gestaltung der Pfarreien und Seelsorgeeinheiten wird viele Veränderungen mit sich bringen. Gleichwohl wird am Subsidiaritätsprinzip festgehalten, d.h. so viel Eigeninitiative vor Ort wie möglich und Einbindung in die Seelsorgeeinheit wie nötig. In einem Hirtenwort zu Beginn der Fastenzeit wird Bischof Dr. Konrad Zdarsa der gesamten Diözese die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Veränderungen darlegen. Begleitend zum Hirtenwort werden umfassende Informationen zur zukünftigen Gestaltung der Seelsorgeräume herausgegeben. Folgende Veränderungen ergeben sich nach der Weiterentwicklung der pastoralen Raumplanung:
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26.01.2012
18:59
Augsburg (pba). Der Augsburger Bischof Dr. Konrad Zdarsa hat sich heute mit Mitgliedern des Betriebsrates der Verlagsgruppe Weltbild und Gewerkschaftsmitgliedern getroffen. Die Betriebsräte schilderten Bischof Zdarsa die Sorgen, die sich die Mitarbeiter wegen der Verkaufspläne der 14 Gesellschafter der Verlagsgruppe Weltbild machten. So hätten zahlreiche Mitarbeiter Befürchtungen, dass es in Folge des Verkaufes der Verlagsgruppe zu einem Arbeitsplatzabbau kommen könne. Bischof Zdarsa sagte nach der rund einstündigen Begegnung in Augsburg: „Es ist zunächst einmal gut gewesen, dass wir uns in einer guten Atmosphäre begegnen konnten. Das war eine wichtige Begegnung, bei der ich auch die konkreten Anliegen und Nöte aus erster Hand erfahren konnte. Damit bin ich besser in der Lage, dieses Anliegen auch mit den anderen Gesellschaftern zu kommunizieren und das Verständnis dafür zu vertiefen.“
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24.01.2012
17:32
Augsburg (pba). „Menschenwürdig leben – Kindern Zukunft geben!“, so lautet das Motto der diesjährigen Fastenaktion von Misereor. 34 Ehrenamtliche aus verschiedenen Teilen der Diözese Augsburg haben sich bei einer Einführungstagung am vergangenen Wochenende mit diesem Motto auseinandergesetzt. Ergreifend war, was der Misereor-Referent Vu tu Hoa aus Aachen über die Situation der Kinder und Jugendlichen in den etwas 200.000 Armenvierteln auf dieser Welt berichtete. „Ein Hauptmerkmal von Armut ist die Erfahrung, ausgeschlossen zu sein“, fügte Eva-Maria Heerde-Hinojosa von der Misereor-Arbeitsstelle in München hinzu. „Ausgeschlossen von Bildung, von Kultur, ja einfach vom Gemeinschaftsleben einer Stadt, das ist das schlimmste“.
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24.01.2012
17:14
Würzburg (dbk). Der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz hat auf seiner heutigen Sitzung in Würzburg „eine neue Entschlossenheit“ von Staat und Gesellschaft im Kampf gegen rassistische und rechtsextremistische Tendenzen in Deutschland gefordert. „Der Gipfel gegen Rechtsextremismus, der heute auf Einladung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder abgehalten wird, muss zu einem starken Zeichen des Zusammenstehens des Staates und der demokratischen Kräfte gegen alle Formen der Menschenverachtung werden. Wer Menschen anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion ausgrenzt, wer sie diskriminiert oder gar physisch attackiert, der muss mit Reaktionen der staatlichen Gewalt und dem Widerstand der freiheitlichen Gesellschaft rechnen“, erklären die Bischöfe.
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23.01.2012
14:42
Augsburg (pba). Am 21. Januar 2012 ist Pfarrer i.R. Josef Nicklaser verstorben. Sein Requiem ist am kommenden Donnerstag, 26. Januar 2012, um 13 Uhr in der Pfarrkirche St. Ulrich und Martin in Wittislingen. Anschließend wird Pfarrer Nicklaser auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde in Reistingen beerdigt.
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23.01.2012
13:19
Augsburg (pba). Der Archäologe und Theologe Professor Jürgen Zangenberg von der Universität Leiden referiert am morgigen Dienstag, 24. Januar 2012, im Akademischen Forum der Diözese Augsburg über die neuesten Ausgrabungsergebnisse in Qumran am Toten Meer. In seinem Vortrag stellt er unter anderem vor, warum Qumran über Jahrzehnte in eine völlig falsche Richtung gedeutet worden ist und klärt Fragen wie beispielsweise: Lebte dort wirklich die religiöse Gruppe der Essener, wie bislang vermutet? Welche Verbindungen hatte Johannes der Täufer zu Qumran? War er selbst Mitglied dieser Gemeinschaft?
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20.01.2012
15:29
Augsburg (pba). Mit einem feierlichen Pontifikalamt und einem anschließenden Festakt im Haus Sankt Ulrich ist heute der langjährige Leiter des Seelsorgeamtes der Diözese Augsburg und Direktor des Hauses Sankt Ulrich, Domdekan Dr. Dietmar Bernt, verabschiedet worden. Nach dem Gottesdienst in der Basilika St. Ulrich und Afra, bei dem der Dank an Gott im Vordergrund stand, wurde Domdekan Bernt für seine 27-jährige Tätigkeit als Leiter des Seelsorgeamtes ganz herzlich gedankt. Bischof Konrad Zdarsa dankte Dietmar Bernt für seine Tiefe, für die Loyalität und Brüderlichkeit, die er ihm als Bischof entgegenbrachte und, neben seinem Einsatz und Fleiß, vor allem auch für sein seelsorgerliches Engagement. Nachfolger von Domdekan Bernt ist Pfarrer Dr. Michael Kreuzer. Der Bischof übergab an Pfarrer Kreuzer symbolisch einen Stab. Er wünschte ihm, dass dieser Stab ein Stab sei, der ihm Stütze und Zuversicht gebe. Hier finden Sie eine Bildergalerie zum Gottesdienst und Festakt.
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20.01.2012
12:11
Augsburg (pba). Zu einer Benefiz-Veranstaltung lädt der SKM Augsburg, Kath. Verband für soziale Dienste e.V., am Sonntag, 22. Januar, in die Basilika St. Ulrich und Afra ein. Die "Augsburger Winterreise" steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Andreas Magg, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Augsburg e.V., und Prof. Dr. med. Gerhard Trabert, Sozialmediziner und Armutsforscher. Das Projekt „Deutsche Winterreise“ beschreibt die Einsamkeit in unseren Städten wie sie im Winter besonders von Obdachlosen erlebt wird. Kaum ein anderes Werk beschreibt diese sich immer weiter zuspitzende Gefühlslage besser als der Liederzyklus „Winterreise“ des Dichters Wilhelm Müller (1794–1827), kongenial vertont von Franz Schubert.
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19.01.2012
11:47
Augsburg (pba/DBK). „Wir werden alle verwandelt durch den Glauben an Jesus Christus“ (nach 1 Kor 15, 51-58) – unter diesem Leitwort werden vom 18. bis 25. Januar 2012 viele Gemeinden in Deutschland die Gebetswoche für die Einheit der Christen begehen. Sie stehen damit in Gemeinschaft mit Gemeinden auf der ganzen Welt, die sich in jedem Jahr an dieser Initiative beteiligen.
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