Nachrichten
22.09.2011
22:09
Berlin (dbk). Papst Benedikt XVI. hat dazu aufgerufen, die guten Beziehungen zwischen Christen und Juden weiter zu intensivieren. Bei seiner nicht öffentlichen Begegnung mit Vertretern der jüdischen Gemeinschaft am Donnerstagnachmittag in Berlin sagte er, dass „wir Christen uns auch immer mehr unserer inneren Verwandtschaft mit dem Judentum klar werden müssen“. Für Christen gebe es keinen Bruch mit dem Heilsgeschehen. „Das Heil kommt nun einmal von den Juden“, so Benedikt XVI. laut Redemanuskript. Er betonte, der Austausch der katholischen Kirche mit dem Judentum in Deutschland habe schon „verheißungsvolle Früchte“ getragen. So gebe es viele „lobenswerte Initiativen“ wie die „Woche der Brüderlichkeit“. Benedikt XVI. unterstrich: „Der christlich-jüdische Dialog soll die gemeinsame Hoffnung auf Gott in einer zunehmend säkularen Gesellschaft stärken“. Ohne diese Hoffnung verliere die Gesellschaft ihre Humanität.
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22.09.2011
21:12
Berlin (dbk). Papst Benedikt XVI. hat seinen Besuch im Deutschen Bundestag für eine Grundsatzrede über politische Ethik genutzt. In seinen Ausführungen über die Grundlagen des freiheitlichen Rechtsstaates sagte er unter Verweis auf den biblischen König Salomon, dass es für einen Politiker vor allem darauf ankomme, „ein hörendes Herz“ zu haben, um „das Volk zu regieren und das Gute vom Bösen zu unterscheiden“. Bei der mit Spannung erwarteten Rede in dem nahezu voll besetzen Plenarsaal am Donnerstagnachmittag betonte der Papst: „Dem Recht zu dienen und der Herrschaft des Unrechts zu wehren, ist und bleibt die grundlegende Aufgabe des Politikers.“ Maßstab und Grund für die Arbeit eines Politikers dürfe nicht der Erfolg „und schon gar nicht der materielle Gewinn sein“. Politik müsse sich um Gerechtigkeit bemühen und so die Grundvoraussetzung für Frieden schaffen.
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22.09.2011
18:50
Berlin (dbk). Vatikansprecher Federico Lombardi hat sich zufrieden geäußert über den Auftakt der Deutschlandreise von Papst Benedikt XVI. „Das ist wirklich ein guter Anfang“, sagte Lombardi am Donnerstagmittag vor Journalisten in Berlin. Nach den Worten Lombardis verliefen auch die Gespräche des Papstes mit Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer sehr freundlichen Atmosphäre. Die Inhalte seien vertraulich. Der Papst habe aber die Gelegenheit genutzt, den Einsatz der Bundesrepublik für eine solidarische Bewältigung weltweiter Krisen zu würdigen.
Auch Merkel äußerte sich nach der Begegnung positiv über den Gedankenaustausch in der Repräsentanz der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin. Sie habe sich über die Begegnung gefreut, so die Kanzlerin. Mit dem Papst habe sie über Europa und die Situation auf den internationalen Finanzmärkten gesprochen. Zudem habe Merkel deutlich gemacht, dass für die Deutschen die europäische Einigung unverzichtbar sei.
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Auch Merkel äußerte sich nach der Begegnung positiv über den Gedankenaustausch in der Repräsentanz der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin. Sie habe sich über die Begegnung gefreut, so die Kanzlerin. Mit dem Papst habe sie über Europa und die Situation auf den internationalen Finanzmärkten gesprochen. Zudem habe Merkel deutlich gemacht, dass für die Deutschen die europäische Einigung unverzichtbar sei.
22.09.2011
15:21
Berlin (dbk). Nach seiner Ankunft in Berlin hat Papst Benedikt XVI. die erste Ansprache seines viertägigen Deutschlandbesuchs gehalten. Am Donnerstagvormittag dankte er Bundespräsident Christian Wulff an dessen Amtssitz Schloss Bellevue für die Einladung. Benedikt XVI. zeigte sich zuversichtlich, dass seine erste offizielle Reise in sein Heimatland die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und dem Heiligen Stuhl festigen werde. Er sei aber nicht wie andere Staatsmänner nach Deutschland gekommen, um bestimmte politische oder wirtschaftliche Ziele zu verfolgen, „sondern um den Menschen zu begegnen und mit ihnen über Gott zu sprechen“. Der Papst bedauerte eine zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber der Religion. Die Gesellschaft sehe bei ihren Entscheidungen die Wahrheitsfrage eher als ein Hindernis an und gebe statt dessen Nützlichkeitserwägungen den Vorrang. „Es bedarf aber für unser Zusammenleben einer verbindlichen Basis, sonst lebt jeder nur noch seinen Individualismus“, betonte Benedikt XVI. Religion sei „eine dieser Grundlagen“ für ein gelingendes Miteinander. „Wie die Religion der Freiheit bedarf, so bedarf auch die Freiheit der Religion“, zitierte der Papst ein Wort des vor 200 Jahren geborenen katholischen Sozialreformers Wilhelm Emmanuel von Ketteler.
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21.09.2011
21:12
Augsburg (pba.) Elisabeth Raith-Paula, die Gründerin und Projektleiterin des MFM-Projekts®, ist am 19. September 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Das 1999 ins Leben gerufene MFM-Projekt® ist mittlerweile eines der größten sexualpädagogischen Präventionsprojekte in Deutschland und begleitet Mädchen, Jungen und ihre Eltern in sehr wertschätzender Weise in die Pubertät. Allein in unserem Bistum haben im vergangenen Jahr 4448 Personen 278 MFM-Projekt-Veranstaltungen besucht, in Pfarreien oftmals ergänzend zur Firmvorbereitung, in Schulen hauptsächlich in den 5. Klassen.
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21.09.2011
13:34
Augsburg (pba). Die Gottesdienste mit Papst Benedikt XVI. anlässlich seines Deutschlandsbesuchs vom 22. bis 25. September 2011 können live mitverfolgt werden. Auf der Homepage der Diözese Augsburg ist ein „Live-Stream“ eingerichtet worden, bei dem die Gottesdienste des Heiligen Vaters durch das Kölner domradio in Bild und Ton übertragen werden. Der „Live-Stream“ ist über die Homepage des Bistums Augsburg www.bistum-augsburg.de zu erreichen.
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19.09.2011
17:16
Augsburg (pba). In der letzten Ferienwoche sind 32 junge Männer aus der Diözese Augsburg zum Sommerkurs des Offenen Seminars im Jugendhaus Elias in Seifriedsberg zusammengekommen. Eine Woche lang beschäftigten sich die jungen Männer mit dem Thema: „Steh auf, werde Mensch“. Dabei setzten sich die Jugendlichen über ihren eigenen, spirituellen Lebensweg auseinander. Das sechsköpfige Leitungsteam mit Bildungsreferenten Andreas Wachter und Pfarrer Johannes Rauch bereitete eine intensive Woche vor und gestaltete die Tage mit verschiedenen Themen und täglichen Impulsen sowie Morgen – und Abendgebeten.
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19.09.2011
01:43
Augburg (pba). Mit einer Kreuzweg-Andacht haben heute Christen verschiedener Konfessionen im Augsburger Dom daran erinnert, dass Christen anderenorts wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Thematischer Schwerpunkt des Kreuzwegs waren in diesem Jahr die Christen im Nahen und Mittleren Osten, die durch die politischen Umbrüche in ihrer Region stark unter Druck geraten sind. Mit dabei wraen Christen, die wegen ihres Glaubens aus Ägypten, der Türkei oder dem Irak nach Deutschland ausgewandert sind. Der katholische Sender „Radio Horeb“ hat die Gebetszeit bundesweit live übertragen. Die meditative Betrachtung des Leidensweges Christi wurde gestaltet vom Leiter des Referats Weltkirche der Diözese Augsburg, Domkapitular Prälat Dr. Bertram Meier. Prälat Meier sagte während der Andacht, wo Christen unterdrückt und verfolgt werden, da dürften Christen in den Ländern nicht schweigen, wo Freiheit herrscht. "Wir Christen in Deutschland haben nicht nur die Pflicht, auch anderen Religionen ihr Recht auf Entfaltung zuzusprechen. Wir stehen auch in der Pflicht, zur Sprache zu bringen, wo unseren christlichen Schwestern und Brüdern dieses Recht auf Religionsfreiheit vorenthalten wird. Wir sind Sprachrohr der vielen stummen Christen, die in ihren Ländern keine Stimme haben. Das ist Ökumene der Solidarität", sagte Dr. Meier.
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18.09.2011
15:55
Augsburg (pba). Die für heute nachmittag geplante Kundgebung für Religionsfreiheit muss leider abgesagt werden. Grund ist der Regen, der seit Stunden anhält. Für 16 Uhr hatte die Diözese Augsburg zusammen mit dem evangelisch-lutherischen Dekanat der Stadt, dem Mesopotamien Verein und dem Suroye Kultur- und Sportverein auf dem Augsburger Rathausplatz zur Kundgebung „Glaube braucht Bekenntnis - Verfolgte Christen brauchen Hilfe!“ aufgerufen.
Die anschließend geplante Kreuzweg-Andacht hingegen findet statt. Thematischer Schwerpunkt des Kreuzwegs, der um 18 Uhr beginnt, werden die Christen im Nahen und Mittleren Osten sein, die durch die politischen Umbrüche in ihrer Region stark unter Druck geraten sind. Der katholische Sender „Radio Horeb“ wird die Gebetszeit bundesweit live übertragen.
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Die anschließend geplante Kreuzweg-Andacht hingegen findet statt. Thematischer Schwerpunkt des Kreuzwegs, der um 18 Uhr beginnt, werden die Christen im Nahen und Mittleren Osten sein, die durch die politischen Umbrüche in ihrer Region stark unter Druck geraten sind. Der katholische Sender „Radio Horeb“ wird die Gebetszeit bundesweit live übertragen.
17.09.2011
20:36
Augsburg (BLfD). „Wir freuen uns, dass wir nach einer sehr umfassenden und mehrjährigen Restaurierung das Gemälde 'Verehrung der Trinität' nun wieder zurück an seinen Heimatort, die Friedhofskapelle St. Patrizius in Wettenhausen, geben können“, so Prof. Dr. Egon Johannes Greipl, Generalkonservator des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege. Cosmas Damian Asam (1686-1739) prägte gemeinsam mit seinem Bruder Egid Quirin (1692-1750) wie kaum ein anderer Maler und Architekt den bayerischen Spätbarock. Ihre Werke zählen zu den bedeutendsten künstlerischen Leistungen des 18. Jahrhunderts. In der Friedhofskirche in Wettenhausen (Landkreis Günzburg) kann zum „Tag der offenen Tür“ am 18. September von 13.00 bis 17.00 Uhr das restaurierte Gemälde „Verehrung der Trinität“ aus dem Jahr 1714 von Cosmas Damian Asam besichtigt werden.
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