"Amoris Laetitia": Bischof Konrad lädt dazu ein, sich intensiv mit dem Schreiben des Papstes zu befassen
Augsburg (pba). Heute wurde in Rom das Nachsynodale Schreiben „Amoris Laetitia“ veröffentlicht. Es greift auf insgesamt fast 300 Seiten die beiden vorangegangenen Familiensynoden auf. Bischof Dr. Konrad Zdarsa lädt die Gläubigen dazu ein, sich intensiv mit diesem Schreiben von Papst Franziskus zu befassen. „Der Heilige Vater empfiehlt in der Einleitung, es nicht hastig durchzulesen. Deshalb möchte ich es jetzt auch nicht in Eile kommentieren. Lesen Sie in dem Schreiben die Abschnitte durch, die Ihnen in Ihrer Situation wichtig sind, befassen Sie sich in Ihrer Familie in aller Ruhe damit, bedenken Sie es auch im Pfarrgemeinde- und Pastoralrat sorgfältig“, ermuntert der Bischof. Er selbst werde „Amoris Laetitia“ in den kommenden Wochen intensiv studieren, kündigt Bischof Konrad an. „Amoris Laetitia trägt ganz und gar die Handschrift von Papst Franziskus. Er geht darin sehr gezielt auf die Lebenswirklichkeit der Menschen ein, wie das bisher in seinen Äußerungen und in seinem Handeln immer der Fall war“, so Bischof Konrad. Den kompletten Text des Schreibens gibt es auf der Internetseite des Vatikans. Bei der Deutschen Bischofskonferenz gibt es eine Stellungnahme der deutschen Synodenteilnehmer.