Deutsche Bischofskonferenz

Bertram Meier in Kommissionen gewählt

09.03.2020 12:49

Die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Mainz hat in der vergangenen Woche die neuen Mitglieder der Kommissionen bestimmt. Diözesanadministrator Dr. Bertram Meier ist dabei als ernannter Bischof von Augsburg in die Kommissionen für Ökumene und Weltkirche gewählt worden.

Prälat Meier zeigte sich über die neuen Aufgaben erfreut. "Dieses Thema ist mir in die Wiege gelegt", sagte er im Blick auf seine künftige Mitarbeit in der Kommission II (Ökumene). Bereits in seiner Kindheit habe er durch seine konfessionsverschiedene Eltern einen ökumenischen Blick kennengelernt, den er auch später während seines Studiums in Rom fortführen konnte. So sang er beispielsweise im Chor der evangelischen Gemeinde mit, dem es an Männerstimmen mangelte, und gab auch später als Dozent Seminare zur Geschichte der ökumenischen Bewegung. In Augsburg ist er seit vielen Jahren als Ökumenereferent des Bistums tätig und vertrat die Kirche von Augsburg wiederholt bei ökumenischen Foren wie etwa dem Arbeitskreis christlicher Kirchen, dem er seit 2013 als bayerischer Landesvorsitzender vorsteht. Von 2014 an wirkte er zudem als Bischofsvikar für Ökumene und interreligiösen Dialog.

Auch die Mitgliedschaft in der Kommission X (Weltkirche) stelle für den künftigen Bischof eine Fortführung seiner bisherigen Tätigkeiten dar. "Weltkirche habe ich in Rom 'gelernt'", sagte der Prälat und bezog sich damit auf sein Studium an der Gregoriana sowie auf seine Tätigkeit im vatikanischen Staatssekretariat, bei der er mit Menschen aus der gesamten katholischen Welt zusammenarbeiten durfte. Seit 2002 ist er Bischöflicher Beauftragter für weltkirchliche Aufgaben und Missionsdirektor für die Päpstlichen Missionswerke MISSIO und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" in Augsburg. Auch den Bischöflichen Hilfsfonds "Eine Welt", den er ins Leben rief, betreut er als Stiftungsratsvorsitzender und leitet zudem die Bischöfliche Missionskommission. "Durch meine vielen Jahre in Rom darf ich dankbar auf ein weltkirchliches Netz blicken, in dem ich auch ein kleiner Knotenpunkt sein darf", erklärte der Diözesanadministrator.