Bischof Mixa: „Christen sollen zum Zeichen für Erlösung werden“
Augsburg (pba). Bischof Dr. Walter Mixa hat zum Hochfest der Darstellung des Herrn („Mariä Lichtmess“) im Augsburger Dom alle Christen dazu aufgerufen, selbst zu einem Zeichen der Erlösung von Leid, Tod und Sünde zu werden. Wie es in der traditionellen Prozession mit geweihten Kerzen zu Beginn der Messe bildhaft zum Ausdruck komme, seien die Kirche und die Botschaft Christi das Licht für die Welt, das auch dunkle Zeiten erhellen könne, sagte Mixa. Am Hochfest der Darstellung des Herrn gedenkt die Kirche der Darstellung Jesu im Tempel:
Das Lukas-Evangelium berichtet, dass die Mutter Jesu im Tempel dem greisen Simeon und der Prophetin Hannah begegnet, als sie Jesus nach jüdischem Brauch zum Priester in den Tempel bringt, um ihn vor Gott darzustellen und das Reinigungsopfer darzubringen. Simeon und Hannah preisen Jesus als das „Licht zur Erleuchtung der Heiden“ und als „Erlöser Israels“.
Seit 1997 wird auf Initiative von Papst Johannes Paul II. am Festtag der Darstellung des Herrn auch der Tag des geweihten Lebens gefeiert. „Um ein lebendiges Zeichen für den Glauben an Jesus Christus als den Erlöser zu werden, braucht die Kirche Priester und Ordensleute, die bereit sind, sich auf den Weg zu den Menschen zu machen und damit Jesus nachzufolgen“, sagte dazu Bischof Mixa.