14.06.2013 10:39

Augsburg (pba). Das Bistum Augsburg zeigt sich solidarisch mit den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in Mitteleuropa und stellt über den Diözesan-Caritasverband 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Mit diesem Signal der Verbundenheit will das Bistum auch die Spendenbereitschaft zugunsten der in Not geratenen Menschen fördern. Die Diözese unterstützt damit den Aufruf des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, der in Abstimmung mit den betroffenen Bistümern zur Flutopferhilfe aufgerufen hatte. Der Augsburger Generalvikar Harald Heinrich bat zudem in einem Schreiben an alle Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften der Diözese darum, diesen Aufruf bekannt zu machen und den Betroffenen in den Hochwassergebieten zu helfen. „Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Vergelt's Gott", bedankte sich Generalvikar Heinrich im Voraus.

Spenden für die in Not geratenen Menschen können auf folgendes Bankkonto überwiesen werden: Caritasverband für die Diözese Augsburg e.V., Konto-Nr. 100030, Liga-Bank Augsburg (BLZ 750 903 00), Stichwort: Hochwasseropfer 2013 in Mitteleuropa, Projektnummer: 3009000. " Hier können Sie direkt online spenden.

Aufruf des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zur Flutopferhilfe

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,

bewegende Bilder und Berichte vom Hochwasser in großen Teilen Deutschlands prägen jeden Tag neu die Nachrichten. Tausenden Betroffenen haben die Überschwemmungen die Wohnstatt genommen. Betriebe stehen unter Wasser, Schulen, öffentliche und kirchliche Einrichtungen sind geschlossen. Viele Menschen sind in existenzielle Not geraten.

Schon bislang konnten große Hilfsaktionen verwirklicht werden. Bund und Länder, Kommunen und zahllose Freiwillige helfen, die Not zu lindern. Es gibt im großen Umfang praktische Hilfe, auch viele Hilfszusagen finanzieller Art sowie Sachspenden. Auch aus dem kirchlichen Bereich sind viele Freiwillige im Einsatz. Bistümer und kirchliche Verbände haben Finanzhilfen zugesagt. Zu dem Geist der Verbundenheit mit den Betroffenen zählt auch das fürbittende Gebet beim Eucharistischen Kongress in Köln.

In Anbetracht der großen und noch viele Wochen währenden Not appelliere ich namens der deutschen Bischöfe nochmals an Ihre Großherzigkeit. Ich bitte um Ihre Solidarität mit den Menschen in den betroffenen Gebieten. Es gibt viele Möglichkeiten zu zeigen, dass wir zusammen gehören. Eine von ihnen ist die Spende für die Opfer der Überschwemmungen in Deutschland wie auch in Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Die eingehenden Spenden werden rasch auf alle betroffenen Gebiete verteilt.

Lassen Sie uns weiterhin zusammenstehen in der Hilfe für die Vielen, die in diesen Wochen wegen der Überschwemmungen großes Leid zu tragen haben, im Gebet und in großzügiger Hilfe!

Mit einem herzlichen Dankeschön bin ich

Ihr

Dr. Robert Zollitsch
Erzbischof